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Adam und ein folgenschwerer Fehler -1-InhaltsverzeichnisAdam und ein folgenschwerer Fehler -3-

Adam und ein folgenschwerer Fehler -2-

Text zum Thema Glaube


von Bluebird

Für Adam und Eva herrschten sozusagen ideale Bedingungen im Garten Eden. Dann aber ließ sich Eva von der Schlange überlisten, aß von einer verbotenen Frucht und reichte sie Adam. Der aß ebenfalls davon! „Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war. Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.“ (1. Mose 3, 23+24)

Dies ist in etwa jenes tragische Ereignis (Sündenfall), wovon uns in der Schöpfungsgeschichte der Bibel erzählt wird. Durch die List der Schlange ( des „Teufels“) hatte der Mensch sich verleiten lassen, ein göttliches Verbot zu übertreten und war aus dem Paradies verbannt worden.
  Ich lasse es einfach mal offen, wie viel „Wahrheit“ in dieser Geschichte steckt. Aber eines aber bleibt völlig klar:
1. Wir leben in einer irgendwie total „verrückten Welt“, die irgendwie nicht besser werden will
2. In jedem von uns steckt eine heimliche Sehnsucht nach einem „paradiesischem Leben“. Ist dies alleine nicht schon ein Hinweis, dass uns da etwas verloren gegangen ist?
  Ich erinnere mich während meiner Studienzeit einmal ein Buch mit dem Titel „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ gelesen zu haben. Nichts hätte damals mein Grundgefühl besser beschreiben können als jener Titel. Sind wir nicht fast alle, offen oder heimlich, solche „Glückssucher“?


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von ChrisJ. (44) (07.08.2013)
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Bluebird meinte dazu am 08.08.2013:
OK! Ich denke, dass in jedem von uns eine Paradiessehnsucht steckt. Ich schließe da einfach mal von mir selber auf alle Anderen. Ungefähr so: Ich weiss,was Durst bedeutet und gehe davon aus, dass dieses ein allgemein menschliches Gefühl ist. Oder nehmen wir die Sehnsucht nach Liebe. Ich behaupte, dass sie jeder Mensch hat, ob er/sie es nun zugibt oder nicht!
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larala
Kommentar von larala (07.08.2013)
1. Wir leben in einer irgendwie total „verrückten Welt“, die irgendwie nicht besser werden will.


Was verstehst du unter einer "total verrückten Welt"? Scheinbar etwas Schlimmes? 'Irgendwie' wird nie etwas besser, das ist wohl wahr.

2. In jedem von uns steckt eine heimliche Sehnsucht nach einem „paradiesischem Leben“.


Öhmmm- nein!? Also in mir nicht. Für mich hört sich 'paradiesisch' recht öde an- also so das herkömmliche Bild: Apfelbaum, gebratene Gänse, ewige Liebe, Friede, Freude, Eierkuchen? Oder meinst du was ganz anderes? Neugierige Grüße, Lara
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Bluebird antwortete darauf am 08.08.2013:
Unter einer verrückten Welt meine ich eine Welt, die massiv zum Bösen hin tendiert. Was hier auf der Erde abgeht ist teilweise der "helle Wahnsinn"! Hier in Deutschland mag es ja noch verhältnismäßig "zivikisiert" zugehen, aber schau Dich doch mal weltweit um.

Paradies verbindet man ja irgendwie mit einem "dauerhaftem Glückszustand". Also ich hötte nichts dagegen. Und "Gartenarbeit" kann recht befridigend sein -D
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Songline
Kommentar von Songline (08.08.2013)
Was ist denn paradiesisch? Den ganzen Tag nichts zu tun, außer darauf zu warten, dass einem die Früchte der Erde vor der Nase reifen und man sie nur noch ernten muss?
Man weiß doch Glück überhaupt nicht zu schätzen, ohne auch Leid erlebt zu haben. Man weiß das tägliche Brot nicht zu schätzen, ohne die Arbeit zu kennen, die darin investiert wurde.
Ein Hoch auf Eva, dass sie uns von der Dauerlangeweile befreit hat!
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Bluebird schrieb daraufhin am 08.08.2013:
Sorry, man kann sich auch das endliche "jenseits von Eden" - Leben "schön" denken. Muss man vielleicht sogar, um nicht komplett "depressiv zu werden.

Was ich damit sagen will: Es ist schon OK, die "Realität" zu akzeptieren wie sie nun mal ist. Aber seine heimliche Sehnsucht nach dauerhaftem Glück und "ewigem Leben" zu zu verdrängen, halte ich nicht für hilfreich. Weist sie uns doch (vielleicht) den Weg zu etwas Größerem, Schönerem und Höherem!

Das ist aber nur meine Meinung! Ich lasse andere Meinungen natürlich gelten!
(Antwort korrigiert am 08.08.2013)
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Kommentar von janna (66) (08.08.2013)
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Bluebird äußerte darauf am 08.08.2013:
Auch hier würde ich ähnlich antworten wollen wie bei songline. Es ist schon OK, das endliche "Jenseits von Eden" -Leben so zu nehmen wie es ist und zu versuchen, dass Beste daraus zu machen.

Aber die Sehnsucht nach dauerhatem Glück und ewigem Leben zu verdrängen, halte ich nicht für hilfreich. Weist sie doch auf etwas Größeres als das normale Leben hin. Meiner Meinung nach!
(Antwort korrigiert am 08.08.2013)
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Graeculus (69) ergänzte dazu am 10.10.2013:
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janna (66) meinte dazu am 10.10.2013:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Adam und ein folgenschwerer Fehler -1-InhaltsverzeichnisAdam und ein folgenschwerer Fehler -3-
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Dies ist ein Artikel des mehrteiligen Textes Biblische Geschichte(n) - von Adam bis Paulus.
Veröffentlicht am 07.08.2013, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.01.2020). Textlänge: 232 Wörter; dieser Text wurde bereits 786 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 27.09.2020.
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