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Adam und ein folgenschwerer Fehler -3-

Text zum Thema Glaube


von Bluebird

Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen.
Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden“ (1. Mose 3, 17+18)


Adam hatte gerade eine neue Furche gezogen und wischte sich den Schweiß von der Stirn: „Diese verdammte Sonne ...sie brennt einfach gnadenlos.“ Für einen kurzen Moment wurde es ihm schummrig vor Augen, so dass er den Holzstab beiseite legte und sich auf den Stein unter die Schatten spendende Terebinthe setzte. Nur einen kurzen Moment ausruhen.
  Er nahm einen kräftigen Schluck aus dem dort bereit stehenden Wasserkrug und starrte dann auf den vor ihm liegenden Acker. Schon fünf Tage Arbeit lagen hinter ihm und noch nicht einmal die Hälfte war geschafft. Unwillkürlich kam ihm wieder jener eine Gedanke in den Sinn: „Warum nur habe ich auf Eva gehört und in diese verdammte Frucht gebissen?“

Er wusste, dass das Grübeln über diese Frage nichts brachte. Aber es war wie ein Zwang. Zu lebendig und zu traurig war die Erinnerung an das verloren Gegangene. Wie oft hatte er im Geiste die Szene neu durchgespielt, Eva getadelt und die Frucht einfach weggeworfen. Er wäre wohl heute noch im Paradies. Wenn auch vielleicht ohne Eva. Oder hätte Gott ihr vielleicht aufgrund seiner Standhaftigkeit die Strafe erlassen?
  Aber das furchtbarste von allem war: Sie würden eines Tages beide sterben. Nicht mehr sein. So wie der Schafbock, der vor zwei Wochen von einem Felsen gestürzt war. Aus dem Fell hatte Eva ihm einen neuen Rock gemacht, und das Fleisch hatten sie gebraten, geräuchert und eine Woche lang davon gegessen. Aber Knochen und Eingeweide vermoderten nun in der Erde. „Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“ Er hörte diese letzten Worte Gottes noch so deutlich in seinem Innern, als wären sie gestern zu ihm gesagt worden.
  Mühsam erhob er sich von seinem Stein. Die kleine grüblerische Pause hatte ihm keine wirkliche Erquickung gebracht. Aber das Leben ging weiter und die Arbeit tat sich nicht von selber. Er hob den Holzstab auf und machte sich erneut  in Richtung Acker auf den Weg.


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Dies ist ein Artikel des mehrteiligen Textes Biblische Geschichte(n) - von Adam bis Paulus.
Veröffentlicht am 08.08.2013, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.01.2020). Textlänge: 411 Wörter; dieser Text wurde bereits 618 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.02.2020.
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