Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Oreste (13.12.), ElviraS (12.12.), aMaZe (12.12.), BluesmanBGM (11.12.), Manfredmax (10.12.), Landregen (01.12.), HaraldWerdowski (01.12.), MartinaKroess (27.11.), Calypso (27.11.), ultexo (25.11.), aliceandthebutterfly (25.11.), Broom87 (24.11.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 755 Autoren und 126 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
NEUE KEINSERATE

BIETE Einen Stapel alter Marbacher Magazine
BIETE Breton-Sammlung
BIETE grillparzer+storm bücher
zum KeinAnzeigen-Markt

Genre des Tages, 14.12.2018:
Ghasal
Das Ghasel ist eine romantische Liedform, die im 8. Jh. zwischen Indien, Persien und Afghanistan entstanden ist und seit dem... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Überfordert von Agneta (12.12.18)
Recht lang:  Der Islam als Manifestation dessen, was Nietzsche die große Gesundheit nannte - Variationen über einen Satz von Michel Onfray von toltec-head (269 Worte)
Wenig kommentiert:  Der Vergangnen von Hecatus (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  WENN ICH AN DEINE WAHNSINNSSCHENKEL DENKE - geghaselte lust von harzgebirgler (nur 271 Aufrufe)
alle Ghasale
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:
vom verschwinden bleibt
von Ingmar
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich schreibe" (OhMega)
Was wir von euch wollen - Teil 2: Für Gott und Vaterland! Krieg und ReligionInhaltsverzeichnisWas wir von euch wollen - Teil 4: Das Wetter? Die Wikinger und der dritte Grund

Was wir von euch wollen - Teil 3: Heilige Gründe für alle! Krieg und Ideologie

Essay zum Thema Krieg/Krieger


von TrekanBelluvitsh

III. Heilige Gründe für alle! Krieg und Ideologie

Mit der Aufklärung setzte sich im Westen die Trennung der weltlich und der religiösen Ebene durch. Dies geschah derart grundlegend, dass es heute vielen schwer fällt, politisch-gesellschaftliche Konstrukte auch nur zu begreifen, in denen dies nicht der Fall ist, doch das soll hier nicht das Thema sein. Nichtsdestotrotz beseitigten die aufklärerischen Gedanken nicht das individuelle und auch gesellschaftliche Verlangen nach spiritueller Erfüllung. Sie standen und stehen in direkter Konkurrenz mit dem neuen Denken und nicht selten bleibt der aufklärerische Geist dabei auf der Strecke. Und so entsprang dem Verlangen nach der weltlichen und spirituellen Einheit der uns umgebenden Wirklichkeit die Ideologie bzw. die Bereitschaft, diese zu akzeptieren. Fatalerweise sollte sich erweisen, dass Ideologien sehr viel wirkmächtiger in Gesellschaften einbrechen und diese beherrschen konnten, als es Religionen je möglich gewesen ist. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Eine Ideologie verfügt - dies wird schon an ihrem simplifizierenden Freund-Feind-Denken deutlich - über kein allumfassendes moralisch-ethisches Wertesystem und wird darum durch dieses in seinen Vorstellungen auch nicht beschränkt. In kriegerischen Auseinandersetzungen hindert jenes Religionen zwar selten daran sich eindeutig zu positionieren, jedoch muss dazu stets auf eine relativ komplizierte Umdeutung des eigenen ethischen Systems zurückgegriffen werden, welche für die Masse der Anhänger zumeist kaum nachvollziehbar ist. So folgten z.B. nur sehr wenige Muslime den kruden Interpretationen eines Osama Bin Laden.
  Des weiteren muss der Einzelne, um zu glauben zu können, glauben wollen, sonst kann aus ihm kein Gläubiger werden. Hingegen gibt es auch rationale Pfade, die zur Ideologie führen, obwohl man sie letztendlich, um einer Ideologie zu verfallen, verlassen muss. So konnte der berechtigte Zorn über das Versailler Friedenssystem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert erboste Deutsche in die Hände des Nationalsozialismus und Kroaten, die sich im neuen Staat Jugoslawien zurecht unterrepräsentiert fühlten, in die Fänge der Ustascha-Faschisten treiben. Die Ungleichbehandlung der unteren Schichten im Allgemeinen und der Arbeiterschaft im Besonderen machte in der selben Zeit weltweit viele Menschen zu Anhänger des Kommunismus, den sie, mit nicht weniger Verblendung als ihre faschistischen Zeitgenossen, mit dem stalinistischen System in der Sowjetunion gleichsetzten und seine offensichtlichen Verbrechen dabei ignorierten oder bagatellisierten. „Wo gehobelt wird fallen Späne“ war und ist ein von Faschisten und Kommunisten gern zitierter Satz, um die eigenen Grausamkeiten kleinzureden, was sie aber nicht daran hindert, die ihrer Gegner groß herauszustreichen.

Grundsätzlich greifen Ideologen bereits latent vorhandene Strömungen auf und interpretieren sie in ihrem eigenem  ursprünglichen Sinne. Dieses Phänomen ist zwar auch bei Religionsstiftern zu beobachten, jedoch ist denen nur dann ein nachhaltiger Erfolg beschieden, wenn sie radikale inhaltliche Umdeutungen vornehmen. Darum war auch dem Wirken eines Savonarola (1452-1498) im Gegensatz zu Martin Luther (1483-1546) kein bleibender Erfolg beschieden. Gerade darauf verzichtet die Ideologie zunächst, weil sie sich nur so, im Zusammenspiel mit einer programmatischen Nebulosität, schnell eine große Anhängerschaft sichern kann. Die unerbittliche Radikalisierung – hier: Radikalisierung = Brutalisierung – folgt idealtypisch betrachtet erst später. So wurde der Antisemitismus weder vom Nationalsozialismus erfunden noch geprägt, doch er trieb ihn, unter dem direkten Einfluss von Adolf Hitler, bis zu jener zerstörerischen Unentrinnbarkeit, die sich in der Tötungsmaschinerie der deutschen Vernichtungslager in der ersten Hälfte der vierziger Jahre des 20. Jahrhundert manifestierte. Und auch wenn die meisten Anhänger des Nationalsozialismus dem Massenmord nicht zugestimmt hätten, bereitete sie ihm mit dem Jubel für ihren Führer doch den Weg und hatten zumeist auch mit Ausgrenzung und Entrechtung keinerlei Probleme.

Zuletzt sei ein Punkt angesprochen, der die Widersprüchlichkeit von Ideologien offenbart. Religionen taten sich und tun sich besonders heute oft schwer, alle Menschen zu mobilisieren, weil sie ein Gesellschaftsbild transportieren, welches zur Zeit ihrer Entstehung vorherrschend war. Dies kann im besten Falle ständisch genannt werden und wurde mit der Zeit immer unattraktiver. Auf jeden Fall schließt es bestimmte Bevölkerungsschichten aus, erniedrigt sie oder weist ihnen im Allgemeinen einen unveränderlichen Status zu. Ein buddhistischer Bettelmönch in einer Gesellschaft, die nur aus Bettelmönchen besteht, müsste elendig verhungern. Also muss es auch Bauern geben die auch Bauern bleiben, damit er nach der Erleuchtung suchen kann. Seit der Durchsetzung der Aufklärung, die jedem Menschen unveräußerliche Rechte und damit auch einen Wert zugesteht, kann die Ideologie wie jede politische Strömung in idealtypischer Weise auf den Pool aller Menschen zurückgreifen. Aus diesem Grund verfügen sie über sehr viel mehr Rekrutierungsmöglichkeiten, auch wenn Ideologien paradoxerweise die unveräußerlichen Rechte und den Wert der Einzelnen zumeist negieren.



Aus den oben genannten Gründen wird bereits deutlich, dass Ideologien immer über einen aggressiven Kern verfügen, der sich nicht selten in kriegerischen bzw. pseudomilitärischen Ritualen äußert. Der Krieg und die Ideologie passen zusammen und das ist kein Zufall. Diese Rituale bewirken bei ihren Anhängern ein starkes Wir-Gefühl, erzeugt auf dieser Basis einen pseudopolitischen und -sozialen Schutz, jenseits dessen die Nicht-Wir-Gruppe steht. Diese ist ebenso wie die Wir-Gruppe der ideologisch Verbundenen willkürlich von deren Mitglieder oder deren Führung festgelegt worden und wird pathologisch als ernsthafte Bedrohung empfunden. Das objektiv gesehen völlig verschiedene Gruppierungen und selbst Einzelpersonen auf eine Art und Weise zusammengefasst werden, deren Zusammenhängen noch nicht einmal einer oberflächlichen Prüfung standhalten würde, spielt dabei keine Rolle. Für Nationalsozialisten waren demokratisch-pluralistische Strukturen wie auch kommunistische oder sozialistische Utopien ein und derselbe Gegner, weil hinter beiden das sogenannte Weltjudentum stand und im Umkehrschluss waren Demokratie, Kommunismus und Sozialismus undeutsch, weil sich das deutsche Wesen ja grundsätzlich vom jüdischen unterschied. Nicht wenige Deutsche waren damals Anhänger dieser absurden Verschwörungstheorie, in der einen Annahme die andere zu bestätigen schien, ohne das man Rücksicht auf die offen zu Tage tretenden Tatsachen nehmen musste.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass auch Religionsgemeinschaften eindeutig diese Tendenzen aufweisen. Die Bekämpfung von wirklichen und eingebildeten Häresien ist ein Beispiel dafür. Dies ist jedoch eher das Produkt ihrer Entwicklung zur Institution als integraler Bestandteil ihres Glaubensbekenntnis. So entstehen oft ambivalente Bilder, von aggressiven, friedlichen oder philosophischen religiösen Systemen.

Darum ist die Nicht-Wir-Gruppe auch ein systemimmanenter und konstituierender Bestandteil der und aller Ideologien. Es sei nur auf die Frontstellungen von Kommunisten und Antikommunisten erinnert. Eine Ausnahme bildet die Demokratie, die idealtypisch allen Menschen die gleichen Rechte zuschreibt. Für sie ist die Diktatur des Proletariat ebenso unerträglich wie die Autokratie oder die Theokratie, in der Gott seine Wohltaten nur einer auserwählten Minderheit („das auserwählte Volk“) zukommen lässt.
  Das auch der Nationalismus ein wesentlicher Bestandteil von Ideologien ist, kann man nicht oft genug betonen. So verschanzte sich die Außenpolitik der Sowjetunion – besonders zwischen den Weltkriegen – hinter den potemkinschen Dörfern des Internationalismus und war gerade auch darum in der Lage, in jener Zeit viele begeisterte Anhänger im Rest der Welt finden. Doch dahinter verbargen sich nicht mehr, als die imperialistische Vorstellungen, welche die Bolschweiki, nach der Festigung ihrer Herrschaft durch den Sieg im Bürgerkrieg, nahtlos vom zaristischen Russland übernommen hatte, ebenso wie dessen Einkreisungsphobie. Russische Zaren, rote Zaren und die ihn folgenden Potentaten wollten und wollen Weltmacht sein und mit allen Mittel strebten und streben sie nach ihrem Platz an der Sonne.

Also ist es auch nicht verwunderlich, dass ideologisch geprägte Staaten sich immer aggressiv-kriegerisch gegenüberstehen, wie es im Kalten Krieg zwischen dem demokratisch-kapitalistischen Westen mit seinem starken Antikommunismus und dem autokratisch-sozialistischem Osten mit der imperialistischen Sowjetunion an der Spitze der Fall war. Man darf jedoch nicht den Fehler begehen und glauben, dass solche Frontstellungen nur zwischen ideologisch gegensätzlichen Gebilden entstehen. Das politische Klima vor dem 1. Weltkrieg war in allen beteiligten Staaten nicht unterschiedlich, sondern ähnlich: nationalistisch, chauvinistisch, expansiv bis imperialistisch und all das auf eine sehr ideologische Art und Weise. Selbst in Belgrad träumte man davon, dass Serbien zumindest eine balkanische Großmacht seien sollte, auch gegen den großen Nachbarn Österreich-Ungarn und nach dem Ende der Kämpfe im November 1918 waren in Italien viele Menschen unzufrieden mit den geringen Landgewinnen besonders ob der eigenen hohen Verluste. Das Hauptaugenmerk lag zu dieser Zeit auf dem nationalen Stolz, der unbestreitbar die erste Stelle in der veröffentlichten Meinung einnahm. Den anderen Nationen hingegen wollte man aber das, was man für sich selbst reklamierte, auf keinen Fall zugestehen. Statt dessen traute man diesen Anderen, der Nicht-Wir-Gruppe, die größten Niederträchtigkeiten gegen das eigene tadellose Volk, die Wir-Gruppe, zu und sah den eigenen Stolz stets bedroht. Es ist eben kein Zufall, dass Nationalisten auch heute noch ständig beleidigt sind.

An dieser Stelle sei noch angemerkt, das dieses Klima des Misstrauens im Sommer 1914 seinen Siedepunkt erreichte, trotz der internationaler Verflechtungen, besonders auf wirtschaftlichem Gebiet. Weit und breit war kein Wandel durch Handel in Sicht.

Noch heute fällt es Historikern schwer, rationale Gründe für den Ausbruch des 1. Weltkrieges einfach und aussagekräftig zu lokalisieren. Da ist es nicht verwunderlich, da diese selbst für Zeitgenossen kaum erkennbar gewesen wären, wenn sie denn danach geforscht hätte, was sie nicht taten, weil für sie dazu keine Notwendigkeit bestand. Der angeblich gekränkte Stolz – besonders gut wird er in dem sogenannten Manifest der 93, eigentlich Aufruf an die Kulturwelt, deutlich, in dem deutsche Intellektuelle wie Gerhardt Hauptmann, Max Planck und Wilhelm Conrad Röntgen im September 1914 die deutsche Kriegspolitik unterstützten, indem sie die Phrasen der Kriegspropaganda wiederholten und ihnen durch ihre Namen Gewicht verleihen wollten - war für sie Grund genug. So blieb es nachfolgenden Generationen überlassen, sich darüber zu wundern, dass das erste deutsche Kriegszielprogramm vom September 1914 stammt. Seit über einem Monat wurde da bereits erbittert gekämpft.



Der Nationalsozialismus entstand nicht auf den Schlachtfeldern von 1914 -1918, wurde durch den 1. Weltkrieg allerdings nicht unerheblich befeuert. Einmal erschaffen existierte er irgendwann nur noch um seiner selbst Willen, ja, schlimmer noch, nur um das Leben des längst suizidgefährdeten Adolf Hitler in einem seit 1941/42 verlorenen Krieg noch bis in den April 1945 zu verlängern. Seine Wir-Gruppe erschuf er fast gänzlich ohne Inhalt durch unzählige Rituale und den Hass auf die Nicht-Wir-Gruppe. Die an sich schon problematische Vorstellungen von "Wer nicht mein Freund ist, ist mein Feind" und „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ – die sich auch heute noch nicht nur bei Präsidenten und Protestwählern großer Beliebtheit erfreut – wurde von ihm pervertiert bis hin zur angestrebten endgültigen Vernichtung der Nicht-Wir-Gruppe. Die durchaus vorhandenen, wenn auch nur bedingt auszumachenden, schaffende Aspekte – Schutz und Entwicklung des Eigenen – verblassen in der historischen Betrachtung zu Recht hinter den zerstörerischen Tendenzen, die letztendlich bestimmend seien sollten.
  Der Nationalsozialismus war eine, wenn auch beileibe nicht einheitliche, Entwicklung, welche die militärische Ebene miteinbezog. Beispielhaft wird das besonders an den Taten der 16. SS-Panzergrenadierdivision "Reichsführer-SS" deutlich, die alleine für einen nicht unwesentlichen Teil der deutschen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung in der zweiten Hälfte des 2. Weltkrieges in Italien verantwortlich war. Allein der Kommandeur ihrer Aufklärungsabteilung (SS-Pz.Aufkl.Abt. 16), Walter Reder, ein Mitglied der SS-Totenkopfverbände, hatte mehrere Massaker zu verantworten und erteilte persönlich den Befehl zur Exekution von über 2.500 Zivilisten. Dies ist allerdings wenig überraschend, wenn man berücksichtigt, dass er und ein vom ihm befehligter Verband an der brutalen Niederschlagung des Warschauer Aufstands im Sommer 1944 beteiligt war. Überhaupt rekrutierten sich die Soldaten dieser Division hauptsächlich aus der Hitlerjugend und ihre Führer und Unterführer (Offiziere und Unteroffiziere) aus den bereits oben erwähnten SS-Totenkopfverbänden, kamen teilweise direkt aus den Konzentratuions- und Vernichtungslagern. So war die "Reichsführer-SS" eine der wenigen nationalsozialistisch durchgeformten Divisionen. Diese ideologische Prägung kann man exemplarisch an ihren Kriegsverbrechen ablesen.

Man darf sich allerdings nicht täuschen lassen. Selten, und wenn dann zu spät, wurde diese ideologische Durchdringung von der militärischen Ebene als Bedrohung empfunden. Im Gegenteil nahm man solche Strömungen gern auf, weil man sich von ihnen eine Stärkung der Moral und Disziplin, mithin der Kampfkraft, versprach. Dabei sollte man diese Annahme kritisch hinterfragen, wie die Erfahrungen der roten Armee mit den Politoffizieren und der Wehrmacht mit den NS-Führungsoffizieren im 2. Weltkrieg zeigen. Mitunter sind Militärs aber einfach nur darum ideologieanfällig, weil sie sich von dem pseudomilitärischem Gepräge dieser Bewegungen angezogen fühlen. Nicht wenige Soldaten sollten ihre anfängliche Begeisterung für Ideologien später bitter bereuen.
  Historisch betrachtet können Ideologien sogar ein Hemmschuh für militärische Operationen sein, nämlich dann, wenn ideologische Erwartungen militärisch-rationale Überlegungen verdrängen, diese auf dem Schlachtfeld dann allerdings zunichte gemacht werden. Dies zeigte der Vietnamkrieg.
  Nun waren die Vereinigten Staaten der Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts sowohl auf ziviler als auch auf militärischer Ebene weit davon entfernt, das zu sein, was man als ideologisch durchdrungen bezeichnen könnte. Doch schon eine periphere Penetration mit ideologisch geprägtem Gedankengut - hier: dem Antikommunismus - gepaart mit einem militärisch unbegründetem Überlegenheitsgefühl - militärisches Überlegenheitsgefühl ist stets unangebracht, denn jede Schlacht kann verloren werden -, welches durch die Vorstellungen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA noch gestärkt wurde, führte zu einer völligen Unterschätzung des vietnamesischen Gegners. Das die Franzosen zuvor den gleichen Fehler begangen hatten, war den amerikanischen Stäben keine Lehre. Die Folge war, dass man sich militärisch vollkommen unzureichender Mittel bediente – hier sei sei auf die illusorischen Annahmen verwiesen, die der Vorstellung vom asymmetrischen Krieg inhärent sind (zwei spätere Essays werden sich mit dem Problem des asymetrischen Krieg beschäftigen) -, mit denen man nie auch nur in die Nähe eines wie auch immer gearteten Sieges kam und die den Konflikt nur unnötig in die Länge zogen, weil auch die politische Ebene das nicht erkennen wollte, was Millionen von Menschen in Südostasien das Leben kostete.

Auch die Hoffnung mit Hilfe von Ideologien die Millionenheere der Neuzeit zu kontrollieren, erwies sich als Trugschluss. Das Beispiel der jugoslawischen Armee im 2. Weltkrieg zeigt, dass der serbische Nationalismus gerade das Gegenteil bewirkte. Kroatische, slowenische und bosnische Truppen oder Teilverbände entzogen sich im Kriegsfall schnell der Kontrolle Belgrads. Das serbisch dominierte Jugoslawien und seine Armeeführung hatte ihnen nichts anzubieten, was nicht verwunderlich ist, gehörten diese doch streng genommen für den serbischen Nationalismus zur Nicht-Wir-Gruppe. So stießen die deutschen Divisionen bei ihrem Angriff im April 1941 auf nur geringen Widerstand. Dies ist allerdings nicht sonderlich erstaunlich, wenn man die allen Ideologien immanente Irrationalität zugrunde legt. Der serbische Nationalismus hielt nur mit Mühe einen brüchigen Staat zusammen, der beim ersten Angriff von Außen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfiel. Darum lassen sich ideologische Vorstellungen auf lange Sicht nicht funktional instrumentalisieren, denn das setzt ein Mindestmaß an Rationalität voraus. Darum müssen ideologische Systeme längerfristig ungerecht selbst gegenüber der Wir-Gruppe, korrupt, unberechenbar und sogar absurd werden.
  Auf der anderen Seite verursacht diese Irrationalität bei ideologisch geschulten Truppen zwangsläufig, wenn sie einmal losgelassen werden – d.h. wenn man sie und ihr Handeln von einem reglementierenden Sanktionsapparat löst -, dass sie ihre zerstörerischen Tendenzen offenbaren. Die Soldaten und ihre Führung handeln dann nationalistisch, rassistisch, chauvinistisch und überheblich. Ein enthemmender Teufelskreis wird in Gang gesetzt, wenn ideologisch geprägte Truppen eine Schlacht oder einen Kampf verlieren. Denn dann sind sie gemäß ihrer Prägung davon überzeugt, dass dies nur geschehen konnte, weil der böse Feind, der ja von Anfang an verteufelt wurde, unfair und hinterhältig gekämpft hat. Der Hass steigt und der ideologische Kreis – war man nicht von Anfang an davon überzeugt, dass der Gegner böse ist und ist dies nicht der Beweis? - schließt sich. Das Kommandeure von SS-Verbänden zumal an der Ostfront den ausdrücklichen Befehl gaben, keine Gefangenen zu machen, ist belegt und dazu reicht oftmals allein der heftige Widerstand des Gegners aus. Das hohe Verluste oder eine Niederlage auch auf eigenes Versagen – hier muss man einen besonders Blick auf das Unterschätzen der gegnerischen und das Überschätzen der eigenen Möglichkeiten werfen -  zurückzuführen sind oder aufgrund der Gegebenheiten unumgänglich sind, auf diesen Gedanken kommen ideologisch geschulte Truppen selten, eben weil das der ideologischen Schulung diametral entgegenläuft.



Spätestens mit der Durchsetzung der Aufklärung löste die Ideologie die Religion als pseudospirituelle Sinnstiftung ab. Die Beteiligung aller machte die bei einer aktiven Minderheit latent vorhandene Verabsolutierung des Geistlichen zu einem relevanten Faktor und verlieh ihr so eine ständige Aktualität. Das Esoterische und der Irrationalismus fanden nun in sich begründet Einzug in politischen Betrachtungen. Man denke nur an den Reichsführer-SS Heinrich Himmler - Spitzname: Reichsheini -, dessen wahnhafte Vorstellungen – er glaubte, er stamme von einer Hexe aus dem 17. Jahrhundert ab und sah in der Hexerei einen uralten germanischen Glauben – zusammen mit kleinbürgerlichem Denken und Allmachtsphantasien, genährt von Selbsthass und unausgelebten Wünschen, die zerstörerischen Tendenzen des Nationalsozialismus zusätzlich antrieben und befeuerten. Wie in diesem Fall sind die Folgen von Ideologien oftmals verheerend – es sei an den Steinzeitkommunismus der Roten Khmer erinnert – und nicht selten eliminatorisch, denn in der Regel können sie mehr Menschen direkt an sich binden als Religionen dies vermögen, weil sich mehr rationale Versatzstücke, z.B. in Form von Halbwahrheiten, in ihnen wiederfinden. Es führen einfach mehr Wege zu einer Ideologie als zu einer Religion. Dort angekommen, spielen Rituale zur Begründung und Konstituierung der vorgegebenen Gedankensysteme eine überragende Rolle und reichen bis weit in das persönliche Umfeld. Die Jugendweihe sollte in der DDR den Sozialismus bis in die Familie tragen und war von weitaus größerer Bedeutung als die Lektüre von Karl Marx' Kapital.

Das Ideologien nicht ohne gewalttätige Tendenzen daherkommen, ist kein Zufall, denn der Hass auf die Nicht-Wir-Gruppe ist einer ihrer integralen Bestandteile und das ist unabhängig davon, ob diese Nicht-Wir-Gruppe zur Gänze konstruiert ist. Objektiv gesehen fällt es schwer, hinter Kapitalismus und Kommunismus die selben Mächte – das angenommene Weltjudentum - am Werke zu sehen, wie der Nationalsozialismus dies sugerierte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Ideologe immer beleidigt ist und sich ständig bedroht sieht. Auf diese Art und Weise verschleierte die Sowjetunion vor dem 2. Weltkrieg ihre imperialistischen Bestrebungen z.B. gegenüber den baltischen Staaten und Reste dieser Anschauung findet man auch noch heute im russischen Nationalismus. Der Einzelne fühlt sich so bestärkt – ganz gleich wie ausgeprägt seine Teilhabe an der Ideologie ist -, sie liefert ihm eine scheinbar durchstrukturierte Begründung für seinen Hass und relativiert im Kriege schon allein die Frage nach der Schuldhaftigkeit des Tötens. Schließlich kämpft man für die gute Sache und liefert die Ideologie nicht eine in sich geschlossene Begründung, warum der Feind böse ist?



In der Realität kann man die Gedankenwelt von Ideologien in der Regel sehr schnell auf zwei einfache Grundannahmen zusammenstreichen: das Streben nach Macht und Besitz bzw. deren Nutzung. So ist der Nationalsozialismus untrennbar mit der Hitlerischen Vorstellung vom Lebensraum ist Osten verbunden. Die Grundlage hierfür ist die Annahme, dass das eigene Volk zu wenig hat – eine von Ideologien oft verbreitete Behauptung – in Verbindung mit einem diffusen Autarkiedenken. Rechtmäßig stehe dem deutschen Volk jedoch mehr zu und aus rechtmäßigen wurden schnell rassistische Ansprüche. Diese waren die Rechtfertigungen für die Kriege im Osten - 1939 gegen Polen, 1941 gegen die Sowjetunion -, in denen es um nichts anderes ging, als die Aneignung von Besitz in eine pseudokollektiven Sinne. Die Versklavung und Ermordung der einheimischen Bevölkerung war dabei ein fester Bestandteil des rassistischen Konzepts, das der nationalsozialistischen Vorstellung vom Lebensraum im Osten inhärent war. Bei näherem Hinsehen entdeckt man auch die mittelalterliche Vorstellung, dass man Macht am Besitz von Land bemessen kann, als würde es z.B. die alles durchdringende Bedeutung der Geldwirtschaft nicht geben.
  Im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen sind Ideologien nur pseudoreligiöse und oft auch pseudowissenschaftliche Begründungen, dem anderen etwas wegnehmen zu dürfen, zumeist unabhängig von wirklicher physischer Not, um die eigene Gier zu befriedigen. So ist es kein Wunder, dass sie ständig an den Minderwertigkeitskomplex des Einzelnen appellieren und den Krieg als quasisakralen Akt verherrlichen. Darum ist der Krieg ein natürliches Mittel oder gar der Zweck von Ideologien und weil Krieger oft auch den Krieg an sich verherrlichen, werden aus ihnen gerne Ideologen, zuweilen auch im schnellen Wandel.


Literatur:

An diesem Essay wird deutlich, dass bei all meinen Betrachtungen der 2. Weltkrieg als Referenzmodell gilt, weil er in seiner Totalität sämtliche anderen Kriege überragt und sich in ihm gemachte Erfahrungen auf viele andere Konflikte herunterbrechen lassen. So steht er eindeutig im Zentrum meiner Betrachtungen zum Thema Krieg und Ideologie, was sich auch im Umfang der von mir empfohlenen Literatur widerspiegelt.

Müller, Rolf-Dieter; Der letzte deutsche Krieg; Stuttgart 2005
  - eine Überblicksdarstellung über den 2. Weltkrieg auf dem aktuellen Stand der Forschung. Sehr empfehlenswert

Knopp, Guido, u.a.; Die SS, Eine Warnung der Geschichte; München 2002
  - der moralisierende Titel sollte nicht abschrecken. Dies ist keine Geschichte der SS, sondern bestimmte Themenbereiche werden behandelt. Dabei stammen die Artikel selbst von angesehenen Historikern, der über Heinrich Himmler z.B. von Peter Longerich und er über die Waffen-SS von Sönke Neitzel. Ein gerade im Internet von rechten Rezensenten völlig zu unrecht kritisiertes Buch, wobei zumeist schon ein schneller Blick ins Inhaltsverzeichnis reicht, um dies zu erkennen.

Longerich, Peter; Heinrich Himmler, München 2008, ND 2010
  - ein zum Verständnis der SS unverzichtbares Buch, denn der Reichsführer-SS war eben sehr viel mehr als nur ein Verwaltungschef des schwarzen Ordens

Keegan, John; Die Maske des Feldherrn, Alexander der Große, Wellington, Grant, Hitler; Weinheim, Berlin 1997
  - In diesem Zusammenhang interessant, ob und wie ideologisch oder ähnlich geprägtes Gedankengut die militärische Führung beeinflusste. Zugegebenermaßen sehr speziell

Overy, Richard; Russlands Krieg 1941-1945, Hamburg 2003, ND 2004
  - Wir sind es gewohnt, die Ostfront nur von deutscher Seite zu betrachten. Die Sowjetunion kommt, wenn überhaupt, nur als Opfer vor. So kommt es, dass der Allgemeinheit selbst große politische Entscheidungen Moskaus weitestgehend unbekannt sind. Dieses Buch kann dem Abhilfe schaffen

Mommsen, Hans; Zur Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, Demokratie, Diktatur, Widerstand; München 2010
  - Zu Hans Mommsen muss man eigentlich nichts sagen. Im Zusammenhang von Krieg und Ideologie, besonders aber zum Verständnis der (nationalsozialistischen) Ideologie ist der II. Teil, Hitlers Aufstieg und die Monopolisierung der Macht empfehlenswert

 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (23.09.2013)
Schon nach dem ersten Lesen war mir klar: Das muss ich noch mehrmals lesen. Sehr gut. LG
diesen Kommentar melden
TrekanBelluvitsh meinte dazu am 23.09.2013:
Puh... "Das muss ich noch mal lesen" kann ja auch gaaanz was anderes heißen... ;-)

Mir ist schon klar, dass dieser Teil ziemlich lang geworden ist, aber es ist halt in gewisser Weise der wichtigste von allen vier.
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (20.10.2013)
Ein sorgfältig strukturierter und begründeter Essay, wie man ihn nur selten auf Internet-Plattformen findet.
Nur beim zweiten Lesen wird man feststellen können, ob er inhaltliche Schwächen enthält und welche diese sind.
Dem Autor ist auf die Gefahr hin, dass spätere Begründungen entfallen (Man kann den Leser aber darauf verweisen), zu empfehlen, derartig komprimierte Abhandlungen in kürzeren Fortsetzungen anzubieten.
Inhaltlich wäre wünschenswert, dass der Autor seinen Ideologiebegriff, den er in dem Essay entwickelt, in einem vorangestellten summary definiert. Das summary sollte auch die Quintessenz seines Essays enthalten. So ist es möglich, diesen kritischer auf eventuelle logische Brüche hin zu lesen..
Ich vermisse in Trekans Ausführungen das Stichwort der "Ideologie der Ideologielosigkeit", die auch alle demokratischen Parteien für sich in Anspruch nehmen und
versuchen, den politischen Gegner allein der Ideologie zu bezichtigen.
diesen Kommentar melden
TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 20.10.2013:
Danke für deinen 'sorgfältig strukturierten und begründeten Kommentar'. ;-)

Inhaltlich:
In den anderen Teilen habe ich mich ja bemüht, kurz und prägnant zu sein - und in diesem auch! Ich halte diesen Teil auch im Bezug auf die heutige Welt noch für wichtig, denn auch wenn es in diesem hauptsächlich um das 20. Jhd. bzw. Faschismus (Nationalsozialismus) und Kommunismus geht, denke ich, das wir immer noch in einem ideologischen Zeitalter leben, auch wenn diese überwunden scheinen. Darum empfiehlt sich die Beschreibung von faschistischen und kommunistischen Tendenz in diesem Zusammenhang in idealtypischer Weise.

Was den von mir entworfenen 'Ideologiebegriff' und die (auch demokratische) "Ideologie der Ideologielosigkeit angeht: Mir ist schon klar, dass ich einen Ideologiebegriff forme, allerdings habe ich ihn - wie ich jetzt erst aufgrund deiner Anmerkung verstehe - nicht explizit ausgeführt, weil ich der Meinung bin, das Krieg (als philosophisches Konstrukt) und Ideologie untrennbar zueinandergehören. Man kann den Krieg nicht von der Ideologie trennen! Allerdings nehme ich deinen Hinweis als Anregung, diese meine Annahme noch deutlicher herauszustreichen

Umgekehrt glaube ich, dass die 'Ideologie der Ideologielosigkeit' - hier vor allem: die Demokratie - nicht zwangsläufig in diesen Kontext gehört, eben weil der Krieg nicht selbstredend ein integraler Bestandteil dieses Denkens ist. Aber auch hier gilt: Dein Hinweis sollte mich dazu bringen, dass deutlich herauszuheben.

Darum: Noch einmal Danke für deinen Kommentar, auch und gerade weil du mir ein paar 'Hausaufgaben' mitgegeben hast. ;-)
diese Antwort melden
Jack (33) schrieb daraufhin am 17.05.2014:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
TrekanBelluvitsh äußerte darauf am 19.05.2014:
"Ich vermisse im Essay auch die erste Ideologie der Neuzeit (Liberalismus)"

Das, was du, Liberalismus nennst, ist - idealtypisch betrachtet - weniger eine Ideologie, weil er nicht mit einem aggressiven Freund-Feind-Denken das Böse systemimmanent bei 'den anderen' sucht - was natürlich nicht bedeutet, dass er das genutzt werden kann.

Historisch betrachtet scheint der Liberalismus darum expansiv, weil er in die Zeit des Kolonialismus (später: Imperialismus) hinein entwickelt wurde und sich von diesem nicht abgesondert hat, was jedoch wohl eher an dem Rassismus des Kolonialismus liegt, von dem die Akteure sich nicht trennen konnten - oder wollte.

""Eine Ideologie verfügt - dies wird schon an ihrem simplifizierenden Freund-Feind-Denken deutlich - über kein allumfassendes moralisch-ethisches Wertesystem und wird darum durch dieses in seinen Vorstellungen auch nicht beschränkt."

Das unterscheidet eine Ideologie von einer Religion.

Das erste war in der Tat der Sinn meiner Aussage
"Nun frage man sich, ob es womöglich Religionen gibt, die in Wirklichkeit nur als solche getarnte Ideologien sind."

So etwas ist natürlich - völlig losgelöst von der ursprünglichen Idee einer Religion - möglich. Allerdings denke ich, dass die Anziehungskraft einer solchen Interpretation von Religion eher gering ist. (Die Argumentation dazu gibt es  hier: "Was wir von euch wollen" - Teil 2: Für Gott und Vaterland! Krieg und Religion. Es müssen noch andere starke Motivationen dazukommen, wobei natürlich von Fall zu Fall betrachtet werden muss, welche Motivation welchen Anteil hat.
diese Antwort melden

Was wir von euch wollen - Teil 2: Für Gott und Vaterland! Krieg und ReligionInhaltsverzeichnisWas wir von euch wollen - Teil 4: Das Wetter? Die Wikinger und der dritte Grund
TrekanBelluvitsh
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Beitrag des mehrteiligen Textes Ares herrscht!.
Veröffentlicht am 22.09.2013, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.07.2018). Dieser Text wurde bereits 1.331 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.12.2018.
Lieblingstext von:
EkkehartMittelberg.
Leserwertung
· anregend (1)
· gesellschaftskritisch (1)
· kritisch (1)
· lehrreich (1)
· motivierend (1)
· nachdenklich (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Krieg Ideologie SS
Mehr über TrekanBelluvitsh
Mehr von TrekanBelluvitsh
Mail an TrekanBelluvitsh
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Essays von TrekanBelluvitsh:
Spaniens vergessene Krieger Nordafrika, Mai bis November 1942: Ein Mikrokosmos als Beispiel für die deutsche Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg Die Wehrmacht - Ein Statement Kriegsrecht: Ergänzungen in den Genfer Konventionen nach 1945 Was wir von euch wollen - Teil 1: Der lange Weg in die Antike - Frühe menschliche Konflikte Sommer 1939: Keine Chance Ares herrscht! Was wir von euch wollen - Teil 4: Das Wetter? Die Wikinger und der dritte Grund Warum wir weiterkämpfen - ein Grund 100 Jahre Erster Weltkrieg - Warum Auschwitz nicht in Sarajevo liegt
Mehr zum Thema "Krieg/ Krieger" von TrekanBelluvitsh:
Ares herrscht! Am Rande des Verstands 61 - Gewonnen 60 - Aufbruch 59 - Beurteilung 58 - Engländer 57 - Uhr 56 - 1948 55 - Ardnamurchan 54 - Nacht 53 - Kriegsende 52 - Der Brief 51 - Namen 50 - Die Frage 49 - Worte
Was schreiben andere zum Thema "Krieg/ Krieger"?
MORIN (Ira) Kriegsgeschehen (hei43) Canoni in azione (wa Bash) die Geister der Vergangenheit (souleria) Aphorismus zu Deutschland II (Horst) Reinheitsgebot (RainerMScholz) Bald wird in Deutschland wieder Welt- Krieg sein und die Menschen glücklich - ‘Surrealistischer- Episoden- Roman - Rotter Staatsfeind‘ – (michaelkoehn) Bombenschutzgesetz gebrochen! (MichaelBerger) War es so? (brettl) Soldatensohn (eiskimo) und 281 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2018 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2018 keinVerlag.de