Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
VogelohneStimme (12.08.), Eule2018 (12.08.), melmis (11.08.), krähe (11.08.), AlexSassland (03.08.), thealephantasy (02.08.), TheHadouken23 (02.08.), Buchstabenkrieger (01.08.), JGardener (31.07.), Aha (28.07.), RauSamt (25.07.), Nachtvogel87 (24.07.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 682 Autoren* und 93 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.875 Mitglieder und 428.932 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 24.08.2019:
Roman
Romanarten: 1. Abenteuerroman: 2. Briefroman: Im strengen Sinne versteht man darunter nur solche Romane, die... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Die Gabe - Kapitel 2 von Buchstabenkrieger (23.08.19)
Recht lang:  Das Königreich der Tausend von eftos (49202 Worte)
Wenig kommentiert:  Kapitel 4 - Rückkehr von Broom87 (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Die Gabe - Kapitel 1 von Buchstabenkrieger (nur 14 Aufrufe)
alle Romane
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Lyrik2
von Tannenquirlzwilling
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich mich teilen will" (Mique)

Beijing im Sommer

Stanze zum Thema Umwelt/Ökologie


von Caryptoroth

.

Die Hitze drückt mir glutgefüllte Hände
und rußgeschwärzten Atem ins Gesicht.
Wie Fliegen sinkt mein Schweiß auf Dach und Wände,
und Staub steigt auf, der in der Lunge sticht.
Es scheint, bei Tag, dass ich im Schatten stände,
des Nachts fehlt mir das kühle Sternenlicht.
Mein Fleisch zerbricht und mich durchläuft ein Beben,
ihr seid mein Blut und ich bin euer Leben.

.

Anmerkung von Caryptoroth:

Erklärung zum Thema:
Aus der Sicht Pekings (auch Beijing genannt), einer stark von Smog belasteten Stadt, über sich, die Menschen und die Zustände in der heißesten Zeit des Jahres, mit ein wenig melodramatischer Übertreibung. V7 bezieht sich auf die vorkommenden Erdbeben, V8 stellt die Beziehung zu den Einwohnern dar.


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (28.09.2013)
Gelungen! Die Bilder stanzen sich ein.
Nicht, dass ich das jetzt von deinem Gedicht erwartet hätte. Aber mich interessiert, ob du an dieser Stadt etwas Liebenswürdiges gefunden hast.
LG
Ekki
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 28.09.2013:
Hallo Ekki,
vielen Dank fürs nette Kommentar und das *!
Ich war tatsächlich noch nie selbst dort, aber ich gehe davon aus, dass die Stadt einige tolle Sehenswürdigkeiten, eine spannende Kultur und interessante Menschen beherbergt. Aber das hätte den Rahmen der Stanze gesprengt. ;)
LG,
Christiane
diese Antwort melden
AZU20
Kommentar von AZU20 (28.09.2013)
Ja, so ist es oft. Wir hatten bei unserem Besuch ein wenig Glück. Es war auszuhalten. Tolle Zeilen. LG
diesen Kommentar melden
Caryptoroth antwortete darauf am 28.09.2013:
Vielen Dank!
Ein Freund von mir war während des Studiums dort und fand es auch ziemlich heftig. Es gibt zwar mittlerweile strengere Umweltvorschriften, aber die Fehler von Jahrzehnten brauchen eine Weile, um ausgebügelt zu werden.
LG,
Christiane
diese Antwort melden
Kommentar von TanteHedwig (53) (28.09.2013)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth schrieb daraufhin am 28.09.2013:
Auch an dich vielen Dank!
Es ist tatsächlich meine erste Stanze und ich hab etwas länger, als üblich daran gesessen. Dafür bin ich aber mittlerweile ganz zufrieden und vielleicht traue ich mich jetzt mal an die nächste formale Herausforderung.
LG,
Christiane
diese Antwort melden
Kommentar von janna (66) (28.09.2013)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth äußerte darauf am 28.09.2013:
Hallo Janna,
erstmal vielen Dank! Ich denke, ich sollte das nochmal erklären: Mit dem "Schweiß" ist hier die Schwüle und hohe Luftfeuchtigkeit gemeint, die durch den Smog nicht richtig zirkulieren kann. Da die Luft aber auch sehr dreckig ist, mischt sich das Ganze zu einem schmierigen und teilweise schwarzen Film, der überall an den Gebäuden klebt.
Ich hoffe, jetzt ist es offensichtlicher geworden.

LG
Christiane
diese Antwort melden
niemand ergänzte dazu am 28.09.2013:
@ Janna
ich stelle es mir (als Bild) so vor, als sei die Stadt eine
große Mutter/Glucke unter deren Fittichen die
Häuser und Menschen stehen/leben, daher, wenn sie schwitzt
tropft der Schweiß (als Bild) auf die Dächer, rinnt an den Häuserwänden entlang und trifft auch die Menschen.
Der bildliche Begriff der Mutter ist auch in den letzten Zeilen
sichtbar, wenn das Fleisch zerbricht und ein Beben sie erfasst und das jene, welch sie behütet, ihr Leben sind ...
Natürlich ist es, wie oben erklärt die Luftfeuchtigkeit,
aber das Bild der schwitzenden Mutter/Gluck scheint mir
auch das fallen auf die Dächer erklärbar zu machen.
Ich hoffe, ich liege nicht so falsch mit meiner Sicht
LG Irene
diese Antwort melden
Caryptoroth meinte dazu am 28.09.2013:
Hallo niemand,
das ist ein sehr schönes und zutreffendes Bild. Vielen Dank!
LG,
Christiane
diese Antwort melden
Kommentar von chichi† (80) (28.09.2013)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 28.09.2013:
Ja, die Bilder sind heftig, ich war aber selbst auch noch nicht da.
Vielen Dank fürs Kommentar und Sternchen.
LG,
Christiane
diese Antwort melden
wa Bash
Kommentar von wa Bash (28.09.2013)
gefällt mir, vor allem auch aufgrund des inhaltes...
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 29.09.2013:
Vielen Dank!
diese Antwort melden
Melodia
Kommentar von Melodia (29.09.2013)
durchaus passend, dein gedicht, auch wenn meine erfahrungen mit beijing (so hieß die stadt schon immer; ist der chinesische name^^) im sommer eher positiver sind.

ich liebe die stadt^^

lg
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 29.09.2013:
Klar, ich habe natürlich übertrieben und bin froh, dass es nicht ganz so schlimm dort ist. Vielen Dank fürs Kommentar und Sternchen.
LG zurück
diese Antwort melden
niemand meinte dazu am 30.09.2013:
Ich lese grade "klar, ich habe übertrieben". Dieser Rechtfertigung bedarf es nicht, meiner Meinung nach, denn
1. Sieht jeder in allem nur das was er fähig ist zu sehen,
sprich der Optimist wird überall nach nur Schönem/Angenehmem
suchen. Der nicht so Optimistische sieht immer auch die Rückseite einer Medaille.
und 2. ist dieses Gedicht, wenn man den Namen dieser Stadt
ausklammert, ein sehr gutes Bild aller Moloch-Städte dieser Welt, somit ist dieses Gedicht umfassender für jeden, der weiß
wie Städte (nicht Städchen) aussehen, wie versaut die Luft dort sein kann etc. Ich habe mal einen Bericht gesehen, in welchem
die Reporterin sprach: "Hongkong ist wie King-Kong" ...
und es war passend, auch wenn es manchen übertrieben schien.
Das Gedicht ist für meinen Geschmack supergut geworden.
LG niemand
diese Antwort melden
Melodia meinte dazu am 01.10.2013:
ich wollte das gedicht keineswegs schlechtmachen! im gegenteil! waren nur meine erfahrungen mit der stadt: ich hatte immer strahlend blauen himmel ohne wolken.
moloch.. ja, aber es gibt schlimmere städte, gerade weil beijing so viel an kultur bietet, jede menge grünflächen hat und, für chinesische verhältnisse, relativ wenig einwohner hat. die randbezirke sehen natürlich anders aus, aber in welcher großen stadt ist das nicht der fall.

muss mein beijing gedicht endlich mal fertig machen...

lg
diese Antwort melden
Caryptoroth meinte dazu am 03.10.2013:
Keine Sorge, ich habe es auch nicht als Kritik aufgefasst.
LG,
Christiane
diese Antwort melden
Kommentar von B-Site (30) (05.09.2014)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden

Caryptoroth
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 28.09.2013. Textlänge: 62 Wörter; dieser Text wurde bereits 814 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.08.2019.
Leserwertung
· berührend (1)
· beunruhigend (1)
· schmerzend (1)
· stimmungsvoll (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Umwelt Smog Stadt Peking Beijing Umweltbelastung Stanze moderne Stanze Erdbeben
Mehr über Caryptoroth
Mehr von Caryptoroth
Mail an Caryptoroth
Blättern:
voriger Text
zufällig...
Mehr zum Thema "Umwelt/ Ökologie" von Caryptoroth:
Himmelsfürstin
Was schreiben andere zum Thema "Umwelt/ Ökologie"?
Das grüne Band (anna-minnari) Das Grüne Band (anna-minnari) Kampf der Vielfliegerei - es geht doch.. (eiskimo) Auspuffwinde. (franky) zu spät um welt (harzgebirgler) Gletscherwasser. (franky) Soziale Intelligenz - eine Hörprobe (eiskimo) Am Holunderblütenfenster (Regina) baumsterben (Perry) Die Welt sagt nichts. (Walther) und 190 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de