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Körperlos verwebt [Version II]

Erlebnisgedicht zum Thema Alles und Nichts...


von Ginkgoblatt

Versuche
den Augenblick
zu erinnern,
als deine Worte
plötzlich
Schweigen bedeuten
und deine Blicke
seelentief dringen,
etwas berührend,
das im Verbannten
auf kalter Asche ruht.

Und das Netz,
das ich einst
aus körperlosen Berührungen
verdichtete,
um uns knüpfte,
vermag nur der Fächer
für die glimmende Glut
in meinem Herzen
zu sein.

Tage geben
Sternen die Hand
und während das Licht schläft,
bändige ich
das verlassene Kind
in mir,
und am Morgen
spüre ich wieder
die Zerbrechlichkeit des Lebens
einer jungen Frau.

Anmerkung von Ginkgoblatt:

Dies ist eine längere Version meines Kurzgedichtes "Körperlos verwebt", weil ich das Gefühl habe auf Grund fehlender Infos kann der Leser nicht die richtigen Rückschlüsse ziehen. Denn die letzte Zeile der ersten Strophe ist weit wichtiger.



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Kommentare zu diesem Text


jorgetraum
Kommentar von jorgetraum (23.10.2013)
Das gefällt mir!
Einfühlsam.
Bildreich.
Schön.
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Ginkgoblatt meinte dazu am 24.10.2013:
Dein Kommentar gefällt mir auch. Lieben Dank. Coline
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monalisa
Kommentar von monalisa (10.11.2013)
Hallo Coline,
du verfügst über einen sehr reichen Bildschatz und eine melodiöse Sprache, die beim Lesen in eine Verinnerlichung, eine Stimmung der Ruhe gleiten lässt.
Da finden sich Bilder, die mich sehr ansprechen, wie etwa 'das Netz aus körperlosen Berührungen', das 'um uns knüpfen und verdichten (auch sprachlich zu verstehen - in ein Gedicht fassen)' und den 'Tagen, die Sternen die Hand geben' usw. Manchmal ist es mir ein bisschen viel, so habe ich etwa Schwierigkeiten in dem Netz gleich darauf einen Fächer zu sehen. Da schwächen die Bilder einander gegenseitig, meine ich. Merkmal des Netzes ist doch gerade, dass es durchlässig bleibt und dennoch trägt. Beim Fächer ist aber diese 'Durchlässigkeit' ganz fehl am Platz. Siehst du, was ich meine?
Die erste Strophe, die ja die ursprünglich zugrundeliegende Idee birgt, ein erstes Gedicht, das erweitert wurde, wie ich gelesen habe, macht mir sprachlich syntaktisch Schwierigkeiten: ich weiß, dass es (nicht hier in Österreich, wo ich daheim bin) immer mehr einreißt, das reflexive 'sich an ... (oder des ...) zu erinnern, zu verkürzen zu 'etwas erinnern', mich stört das, wie wenn man 'ich gehe Toilette' sagt. Außerdem denke ich, dass nach dem Erinnern eine Vergangeheitsform stehen müsste. Man erinnert sich doch nur an etwas, das bereit geschehen ist?
Ich hoffe, du nimmst mir meine Hinweise nicht übel. Mir hat dein Gedicht gefallen, dieses sanfte, melodische Sprache und die schönen Bilder, gerade darum bin ich so tief darin eingetaucht. Mach unbedingt weiter!

Liebe Grüße,
mona
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Ginkgoblatt antwortete darauf am 10.11.2013:
Liebe Mona,
erst einmal vielen lieben Dank für dein langes Auseinandersetzen mit meinem Gedicht.
Ja, das mit dem Netz und Fächer stimmt, deswegen schrieb ich, das Netz verdichten, quasi das es dann undurchlässig ist. Gleichzeitig auch diesen Gegensatz deutlich werden zu lassen - entweder ein Netz oder ein Fächer, dieses Gegensätzliche, so wie mein Herz auch hin und her gerissen wird.
Ich danke dir für die Hinweise und ich wollte dir erst mal eine Antwort zukommen lassen. Aber ich werde sie auf jeden Fall noch mal durchgehen, sie versuchen zu erinnern und auf das zu beziehen, was ich schrieb.
Danke für dein Lob. Lieben Gruß, Coline
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Ginkgoblatt
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Veröffentlicht am 19.10.2013, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 24.10.2013). Textlänge: 81 Wörter; dieser Text wurde bereits 789 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.11.2019.
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