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Der Rat einer Nonne

Anekdote zum Thema Glaube


von Bluebird

Ich hatte mir gerade eine Tasse Kaffee in der Bahnhofskneipe geholt und blickte mich draußen suchend um. Aber die Tischen waren alle besetzt. Kein Wunder, an einem so schönen Sommertag wie heute! dachte ich. Doch plötzlich sah ich einen Tisch, an dem nur eine einzelne Person saß. Eine Frau in Nonnentracht!                                                                                   
    Ich bewegte mich in Richtung des Tisches und fragte dann: „Entschuldigung, ist der Platz noch frei?“ Eine Frau mittleren Alters schaute mich freundlich an und sagte: „Aber ja! Bitte, setzen Sie sich!“ Und so setzte ich mich ihr gegenüber und begann darüber nachzudenken, dass dies doch jetzt wohl kein Zufall sein konnte. Aber was war der Auftrag? Was sollte ich ihr sagen?                               

Nun muss ich dazu sagen, dass ich damals in der Bremer Zeit (1988-1997) gewohnt war, dass mir Menschen in den Weg gestellt oder zugeführt wurden, denen ich dann meist vom Glauben erzählt hatte. Aber der Nonne, was sollte ich ihr denn erzählen? Sie war doch schon gläubig. Oder etwa nicht? Ich sprach sie an: „Sind Sie auf der Durchreise?“                           
    Wir kamen  ins Gespräch und tatsächlich, wie ihr Koffer schon hatte vermuten lassen, machte sie nur einen Zwischenstopp in Bremen. Ich erzählte ihr ein wenig von meiner Bekehrung, meinem Bibelschulaufenthalt und meinen missionarischen Aktivitäten. Sie hatte freundlich blickend zugehört, stand aber nun auf: „Es tut mir leid, ich hätte Ihnen noch gerne weiter zugehört. Aber ich muss zum Zug!“                               
    Sie hatte den Rollkoffer schon an der Hand als sie sagte: „Darf ich Ihnen noch einen Rat geben?“ Ich schaute sie erstaunt an. „Ja, natürlich!“ Sie schaute mich ernst an: „Bleiben Sie so gehorsam Jesus gegenüber. Folgen Sie dem Weg, den Er Sie führt.  Nur in Ihm und seinem Willen sind Sie wirklich gesichert!“

Als ich wenig später alleine am Tisch saß und über ihren seltsamen Rat nachdachte, begann ich langsam zu begreifen. Nicht ich hatte einen Auftrag gehabt, sondern die Nonne. Diese Begegnung war gefügt worden, weil mir eine  Botschaft zustellt werden sollte. Und ich muss sagen, dass es mir in den späteren Jahren noch manches Mal Trost und/oder Ermahnung gewesen ist.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Laudalaudabimini (59) (17.11.2013)
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Bluebird meinte dazu am 17.11.2013:
Sehr humorvoll
(Antwort korrigiert am 17.11.2013)
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Kommentar von Graeculus (69) (17.11.2013)
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Bluebird antwortete darauf am 17.11.2013:
Jemand mit "missionarischem Ehrgeiz" zu sein, würde ich (für heute) nicht uneingeschränkt bejahen wollen. Ich rede und schreibe gerne über den Glauben, in der Hoffnung, dass es etwas "Positives" bewirkt. Wenn Du das als "missionarisch" bezeichnen möchtest ...

Der Begriff "Narr auf eigene Faust" ist interessant, weil ich das "auf eigene Faust" auch für meine Bremer Zeit in Anspruch genommen hätte, allerdings wegen meiner weitgehenden Unabhängigkeit von den Gemeinden. Aber ich versteh, was Du meinst!

Ein abenteuerliches. riskantes Leben ohne das "Sicherheitsnetz des Glaubens" zu führen, hat schon was "Heldenhaftes". Die Frage nur ist, ob die "Vorsehung" möglicherweise auch dann noch wirksam ist, wenn man nicht an sie glaubt. Also trotzdem ein Sicherheitsnetz gespannt ist. Man pflegt dann oft zu sagen oder zu denken: "Da hatte ich aber Glückt gehabt!"
Ich bin mir sicher, dass dir da bestimmt etwas einfällt, auf das dies zutrifft! Stimmt`s?
(Antwort korrigiert am 17.11.2013)
(Antwort korrigiert am 17.11.2013)
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Graeculus (69) schrieb daraufhin am 17.11.2013:
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Bluebird äußerte darauf am 17.11.2013:
In Bremen war ich in der Tat damals eine ganze Weile "missionarisch" unterwegs.
Dein Zitat bezieht sich auf die eigene Gerechtigkeit, die schnell zur Selbst-gerechtigkeit werden kann.
Der "glückliche Zufall" ist nicht etwas, auf das man "stolz" sein könnte. Es lässt einen nur dankbar sein. Man kann es wie Du lediglich als einen glücklichen Umstand bezeichnen, oder es aber auf eine "höhere Macht" zurückführen. So wie in dem Beispiel, was ich gerade gepostet habe:  hier
Und ich glaube, in solch einem Moment denkt niemand an die Anderen, die ih ähnlichen Situationen kein "Glück" gehabt haben.
(Antwort korrigiert am 17.11.2013)
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HarryStraight
Kommentar von HarryStraight (26.05.2016)
Es war also in Bremen in einer Bahnhofskneipe. Und du dachtest es sei kein Zufall und dass du ihr etwas mitgeben solltest. Dann aber hat sie dir gute Worte gesagt: "Folgen sie den Weg, den er sie führt!"
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Bluebird ergänzte dazu am 02.06.2016:
Ja
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Veröffentlicht am 17.11.2013, 13 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.08.2019). Textlänge: 349 Wörter; dieser Text wurde bereits 811 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 25.01.2020.
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