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Konserviertes Lächeln

Text


von Hillarts

Guck dich an, Mann, was hast du denn vollbracht?
Säufst dich zu gegen den kleinen Mann im Ohr.
Rennst wie ein Wahnsinniger durch die Nacht,
was hast du nur gemacht, was hast du nur gemacht?

Du rennst, flennst, brennst durch dein Leben
nie wirst du es schaffen, nie kriegst du es hin,
mich zu verleugnen, denn ich bin in dir drin,
denke was mir passt, ich bin dein sechster Sinn,

dir ist schwindelig, doch ich weiß wohin.
Glaub, mir vertrau mir, dank mir bist du hier
Die Anderen wollen dich fressen, deine Seele zerfetzen,
nie darfst du auf sie bauen, nie darfst du ihnen vertraun.

Konserviertes Lächeln, vom Selbstbild überrannt,
solang ich mich selbst noch täuschen kann, werd ich nicht belangt,
und wird nicht klar, dass ich das Blatt nicht wende.
Faulpelz im Wolfsfell im Schafsfell - Ende.

Das Schaf ist, was du siehst, wir warn ja so naiv,
ich bin ja ach so lieb und hab ja überhaupt kein Trieb,

Ich stehe dumm herum und fress den ganzen Tag nur Gras
mit meinen Vegetarierzähnen tu ich keinem was.

Ein Schaf hat kein Gehirn, ist es das, was du glaubst,
wenn du rauchend und saufend und spuckend und fluchend mir meine Wolle raubst?

Seh dich vor, ich scheiß dir deine Wiese zu,
und glaub es mir, damit noch nicht genug, denn

Ich bin auch der Wolf und ich mach dich platt,
ich komme leis von hinten, ich hab dich einfach satt

ich fresse deine Kinder und flirt mit deiner Frau,
ich töte deinen Hund und fress dir deine Sau

vom Weihnachtsteller, steck den Weihnachtsbaum in Brand
schau, wie dein Haus fröhlich lodert, dein Selbst wird übermannt

von Verzweiflung und Trübsal und Trauer und Tod,
yeah, ich hab dich provoziert und endlich siehst du rot, doch

Bitte tu das nicht, ich weiß ich war nicht ich,
ich weiß nicht was mit mir geschah, doch das wollte ich nicht,
man sagt, wer auf seine Drogen nicht klar kommt der sollte es besser lassen,
ich denke, wer auf sein Leben nicht klar kommt, der sollte es besser lassen.


Guck dich an Mann, was hast Du denn vollbracht?
Nun ist der kleine Mann in deinem Ohr erwacht
Und der kleine Mann in deinem Ohr, das bin ich,
ich werf dich zu Boden, hörst du nicht auf mich.

Nur weiter atmen, ich weiß, dass mir das hilft,
und wenn ich nur stark wirke, wenn ich einfach stark bin,
ja dann glauben sie mir und vertrauen mir
und ich bin nicht mehr nur ein Bild an einer Wad.

Der da vorne, hau ihn weg, ich erlaub es dir,
all deine Rechenschaft, sie gehört alleine mir
und wenn ich spring sage und du nicht sofort spurst
glaub et mir, ich schwöre dir...

Ich hör nicht auf dich, denn du bist nicht ich
bist nur das Gegenteil meiner Meinung und das is sehr verwerflich
Du bringst mir Übelkeit, dass ich nicht lache du Clown,
ich werde weitergehen, kann ich mir auch selbst nicht mehr vertrauen.

Vertrauen, dass ich nicht lache, Mann
Vertrauen is was für Mädchen, guck dich doch nur mal an.
Wenn ich will verlierst du die Kontrolle über all dein Sein,
Los renn weg, krieg Panik, verkriech dich unter einem Stein



Konserviertes Lächeln, die Augen sind aus Glas,
du kannst durch mich hindurchsehen und meinst das macht mir Spaß,
du glaubst zu wissen wer ich bin, da ich ein Klischee darstell,
doch verdeckt das meine Seele nur allzuschnell

Merkst du, dass ich wanke änder ich schnell mein Selbstbild,
Ich tu ja ach so sicher und bin doch so unüberlegt,
verschlägt es dir die Sprache, bin ich der erste der geht,
glaub mir, ich bin gar nicht so stur, ich bin durchaus gewillt.




Ich hau dir in deine verkackte Fresse, wenn du immerzu sagst, dass du mich verstehst,
Komm mir bloß nicht zu nahe, du Studentenopfer, du scheiß Prolet,
denn du glaubst ja nur das, was in den dummen Fachbüchern steht,
Ne Verhaltenstherapie sei das, was ich bräuchte, dessen bist du dir so gewiss.

Ja, vielleicht für mein A****l***

Wo landet der nächste Schiss?



Waberndes etwas legt sich über meine Nacht.
Schleim kommt von unten, stetig werd ich überrascht,
von seltsamen Emotionen, verschleimten NATO-Drohnen,
die mich fragen, die mich plagen, die mir viel zu viel sagen.

Ich stolpere und richt mich wieder auf,
ich merk den Tod von hinten, doch acht ich nicht darauf.
Was soll ich tun, ich fleh dich an, sag es mir,
Ach, ich weiß es selbst, bin ja emanzipiert.



Rote Pille, blaue Pille, bin sau müde, steh grad auf,
ich schlaf zu viel, wenn ich mich grad nicht untern Tisch sauf,
Heute, schwör ich mir, heute geh ich endlich drauf,
kipp von der Rolltreppe und gib der Kugel ihren Lauf

Wann werd ich endlich frei sein? Wann werd ich endlich high sein?
Denn frei war ich schon und was hab ich nun davon?
Hab mich selbst wieder versklavt, was ist denn das fürn blanker Hohn?
Und sie schimpfen mich alle, ich wärn arrogantes Schwein.

Dich sie verstehn mich nich          is ja nich  wirklich  schwierich
und sie sehn mich alle nich          is ja auch  wirklich    typisch
Sie gehn von soviel aus              als wärn  wir alle    gleich
und sie unterstellen mir soviel    als  wärn  wir alle    reich



Konserviertes Lächeln, die Augen sind aus Glas,
du kannst durch mich hindurchsehen und meinst das macht mir Spaß,
du glaubst zu wissen wer ich bin, da ich ein Klischee darstell,
doch verdeckt das meine Seele nur allzuschnell

Merkst du, dass ich wanke änder ich schnell mein Selbstbild,
Ich tu ja ach so sicher und bin doch so unüberlegt,
verschlägt es dir die Sprache, bin ich der erste der geht,
glaub mir, ich bin gar nicht so stur, ich bin durchaus gewillt.

Konserviertes Lächeln, vom Selbstbild überrannt,
solang ich mich selbst noch täuschen kann, werd ich nicht belangt,
und wird nicht klar, dass ich das Blatt nicht wende.
Faulpelz im Wolfsfell im Schafsfell - ENDE.

Hillarts
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Veröffentlicht am 22.11.2013. Dieser Text wurde bereits 410 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.05.2018.
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