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Es gibt da was

Sonett zum Thema Liebeserklärung


von Beaver

Ich werde niemals gerne Löcher bohren,
erst recht nicht blödes Laminat verlegen.
Auch ist es doof, den Gartenweg zu fegen,
und geh mir weg mit ollen Wasserrohren.

Ich streiche ungern Decken oder Wände,
nein, niemals werde ich ein guter Maler.
Nur Küche putzen ist katastrophaler -
wer weiß, vielleicht hab ich zwei linke Hände?

Es scheint, ich machte alles nicht so gerne.
Ja, selbst als Koch bekäme ich Null Sterne,
ich hab's halt nicht so sehr mit Mehl und Fett.

Und doch, es gibt da was, das mir gefällt,
und das macht mich bestimmt zu deinem Held:
ich schreibe dir – voll Liebe – dies Sonett.

Anmerkung von Beaver:

Auf Grund massiver Beschwerden sah ich mich gezwungen, eine Gegendarstellung zu schreiben. Die findet der geneigte Leser  hier :o)


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von holzköpfchen (31) (20.02.2014)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Martina meinte dazu am 20.02.2014:
Da schließe ich mich an =)
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Beaver antwortete darauf am 20.02.2014:
War klar, dass ihr Frauen zusammenhaltet! :o) Aber wer denkt an die armen Männer, von denen erwartet wird, von Natur aus Handwerker zu sein?
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monalisa schrieb daraufhin am 20.02.2014:
Jetzt komm ich auch noch an. Ich geb meinen Vorkommentatorinnen natürlich Recht , zumal ich die nutzlosen Sonette lieber selbst schreibe.

Das Sonett ist dir gut gelungen! Ja, und nichts ist katastrophaler (der kleine metrische Schlenker passt hier ausgezeichnet) als Küche (und Bad und WC ...) putzen, das wär mal ein echter Liebesbeweis!

Liebe Grüße,
mona
(Antwort korrigiert am 20.02.2014)
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holzköpfchen (31) äußerte darauf am 20.02.2014:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Beaver ergänzte dazu am 20.02.2014:
Ich merke, da tun sich ganze Abgründe auf. Und Du hast Recht damit. Das Geld reicht heute vorn und hinten nicht. Und deshalb muss der Mann auch mitanpacken - aber auch wenn die Frau zuhaus bleiben kann, sollte er das tun. Gemeinsam machts halt auch Spaß.
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
@ mona:

kann man so einer Frau wirklich seine Liebe beweisen? Das geht ja einfach. :o)
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Sodele, hier die Gegendarstellung:

Ich werde niemals gerne Lieder singen,
erst recht nicht mit Begleitung vom Klavier.
Auch ist es doof, zu malen auf Papier,
ach geh mir weg mit diesem Pinselschwingen.

Ich schreibe ungern irgendwas Gereimtes,
nein, niemals werde ich ein echter Pöt.
Das kommt mir unecht vor und ziemlich blöd,
ich mag nicht so was künstlich Abgefeimtes.

Es scheint, ich machte alles nicht so gerne.
Ja, selbst das süße Träumen von der Ferne...
ich hab's halt nicht so sehr mit Harmonie.

Und doch, es gibt da was, das mir gefällt,
und das macht mich bestimmt zu deinem Held:
ich flicke dir – ganz schnell – die Jalousie.
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monalisa meinte dazu am 20.02.2014:
mona:

kann man so einer Frau wirklich seine Liebe beweisen? Das geht ja einfach. :o) (20.02.2014)


Solange es nicht der einzige Liebesbeweis ist
Dein 'Das geht ja einfach' werd ich dann gleich mal meinem Mann unter die Nase reiben. Nicht, dass er sich nicht beteiligen würde, aber er kommt sich dann immer seeehrrr heldenhaft vor!

Du bist ja ganz ein Flexibler, in Null-Komma-Nix eine Wendung um 180° (Das ist mir, glaub ich, zu flexibel. Wo bleibt da die Romantik?). Und du hast Recht 'niemals wist du ein echter PÖT' , du bist schon ein Poet und gar kein schlechter

Liebe Grüße,
mona
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Kommentar von janna (66) (20.02.2014)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Natürlich ist der Text total und in jeder Hinsicht übertrieben. LyrIch kann nach Meinung seiner Liebsten den besten Linseneintopf weit und breit kochen! :o)

Aber ich merke schon, dass ich hier einen Nerv getroffen habe. :o)))

Morgengruß
Manu

PS: Danke für den Tipp, habe ich umgesetzt.
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Auf Grund massiver Beschwerden hier eine Gegendarstellung

Ich werde niemals gerne Lieder singen,
erst recht nicht mit Begleitung vom Klavier.
Auch ist es doof, zu malen auf Papier,
ach geh mir weg mit diesem Pinselschwingen.

Ich schreibe ungern irgendwas Gereimtes,
nein, niemals werde ich ein echter Pöt.
Das kommt mir unecht vor und ziemlich blöd,
ich mag nicht so was künstlich Abgefeimtes.

Es scheint, ich machte alles nicht so gerne.
Ja, selbst das süße Träumen von der Ferne...
ich hab's halt nicht so sehr mit Harmonie.

Und doch, es gibt da was, das mir gefällt,
und das macht mich bestimmt zu deinem Held:
ich flicke dir – ganz schnell – die Jalousie.
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Dieter Wal meinte dazu am 21.02.2014:
Linseneintopf auch für Gäste?
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Beaver meinte dazu am 23.02.2014:
Ja, aber nur für eingeladene. Spontanbesuch zählt nicht. :o)
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Isaban
Kommentar von Isaban (20.02.2014)
Süß für die hohe Minne und das Werben vor der Paarung, für den Alltagsbetrieb nicht ganz so gut zu gebrauchen, also nix, was festen Beziehungen den rechten Stand verleihen könnte - ist nämlich nicht ganz so rpmantisch, wenn jemand sagt: "Mach du schon mal den Umzug, ich schreib dir in der Zeit ein nettes Sonett." Welche Frau will schon einen Mann, der zärtliche Gedichte ersinnend vom bequemen Stuhl am Küchentisch aus in die Ferne blickt, während sie nach den Renovierungsarbeiten auch noch putzen, kochen und anschließend die dreckigen Töpfe spülen muss?

Ich stimme Janna übrigens nicht nur in diesem Punkte zu. Auch ich fände es sehr viel hübscher, wenn du auf die doofe Doof-Inversion verzichten und "Auch ist es doof, den Gartenweg zu fegen" schreiben würdest. Da ist es, wie bei der im Text angedeuteten Arbeitsaufteilung: Normaler Sprachgebrauch passt sehr viel besser ins Leben und in die Jetztzeit als künstlich gedrehter.

Liebe Grüße

Sabine
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Ganz so schlimm steht es nicht um LyrIch. Aber es gibt halt Unterschiede zu "echten" Handwerkern. :o) (Alles weitere oben bei Holzköpfchen)

Die Inversion ist futsch, Danke dafür!

Grüßle
Manu
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Auf Grund massiver Beschwerden hier eine Gegendarstellung

Ich werde niemals gerne Lieder singen,
erst recht nicht mit Begleitung vom Klavier.
Auch ist es doof, zu malen auf Papier,
ach geh mir weg mit diesem Pinselschwingen.

Ich schreibe ungern irgendwas Gereimtes,
nein, niemals werde ich ein echter Pöt.
Das kommt mir unecht vor und ziemlich blöd,
ich mag nicht so was künstlich Abgefeimtes.

Es scheint, ich machte alles nicht so gerne.
Ja, selbst das süße Träumen von der Ferne...
ich hab's halt nicht so sehr mit Harmonie.

Und doch, es gibt da was, das mir gefällt,
und das macht mich bestimmt zu deinem Held:
ich flicke dir – ganz schnell – die Jalousie.
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Irma meinte dazu am 21.02.2014:
Die Kombination aus I und II ist herrlich! Da sieht man es mal wieder: Mann kann es den Frauen einfach nie recht machen ... ) LG Irma
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Beaver meinte dazu am 23.02.2014:
Oh ja! :o)
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (20.02.2014)
Wir sind uns scheinbar alle darüber einig, dass es sich um ein gelungenes Sonett handelt.
Aber interessant, wie die Damen den Inhalt beurteilen. Stellen wir uns das Ganze doch mal umgekehrt vor. LyrIch ist der perfekte Hausmann und Handwerker, bei der Liebe benimmt er sich aber wie ein Holzhacker.
Wetten, dass sie sich von dem nächsten sensiblen Sonetteschreiber mit linken Händen verführen lässt? ))
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Deine Gedanken bringen mich auf eine Idee für ein neues Sonett. Warten wir mal ab, obs gelingt und ob wir die Frauen aus der Reserve locken können :o)

Dank und Gruß
Manu
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Da ist es:

Ich werde niemals gerne Lieder singen,
erst recht nicht mit Begleitung vom Klavier.
Auch ist es doof, zu malen auf Papier,
ach geh mir weg mit diesem Pinselschwingen.

Ich schreibe ungern irgendwas Gereimtes,
nein, niemals werde ich ein echter Pöt.
Das kommt mir unecht vor und ziemlich blöd,
ich mag nicht so was künstlich Abgefeimtes.

Es scheint, ich machte alles nicht so gerne.
Ja, selbst das süße Träumen von der Ferne...
ich hab's halt nicht so sehr mit Harmonie.

Und doch, es gibt da was, das mir gefällt,
und das macht mich bestimmt zu deinem Held:
ich flicke dir – ganz schnell – die Jalousie.
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (20.02.2014)
ich würde mal sagen, man kann nicht alles können...die Frage ist natürlich wo die Trennlinie von Handwerk und Schreiben liegt. So schließt ja die Ästhetik oftmals das Handwerk mit ein = Kunsthandwerk, andererseits sagt man: der Schreiber versteht sein Handwerk ooder um einen Nagel in die Wand zu kloppen braucht es keine große Kunst...auf jedenfall ist das Sonett ganz gut gelungen, also dahingehend begabt bist du schon ...
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Interessanter Gedanke das. Das könnte ja noch eine Idee für ein weiteres Sonett werden. :o) Könnte aber auch kryptisch werden.

Dank und Gruß
Manu
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Auf Grund massiver Beschwerden hier eine Gegendarstellung

Ich werde niemals gerne Lieder singen,
erst recht nicht mit Begleitung vom Klavier.
Auch ist es doof, zu malen auf Papier,
ach geh mir weg mit diesem Pinselschwingen.

Ich schreibe ungern irgendwas Gereimtes,
nein, niemals werde ich ein echter Pöt.
Das kommt mir unecht vor und ziemlich blöd,
ich mag nicht so was künstlich Abgefeimtes.

Es scheint, ich machte alles nicht so gerne.
Ja, selbst das süße Träumen von der Ferne...
ich hab's halt nicht so sehr mit Harmonie.

Und doch, es gibt da was, das mir gefällt,
und das macht mich bestimmt zu deinem Held:
ich flicke dir – ganz schnell – die Jalousie.
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wa Bash meinte dazu am 20.02.2014:
hihi, sehr gut...mein kommi war aber keine beschwerde...dennoch beide auf ihre ganz eigene art gelungen...
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Beaver meinte dazu am 20.02.2014:
Die Beschwerde kam auch eher von den Damen. Ich wollte nur eine allgemeine Gegendarstellung tätigen, nicht dass da Zweifel aufkommen :o)
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (21.02.2014)
Muss eine enorm handwerklich begabte Geliebte sein, wenn sie "Männerarbeit" verabscheut, doch einen Lyriker begehrt.
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Beaver meinte dazu am 23.02.2014:
;o) Vielleicht ist LyrIch auch nur ein Träumer und voller Hoffnung - und am Ende muss er dennoch das alles machen :o))
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Kommentar von niemand (21.02.2014)
Mir gefällt es, weil es ein Gedicht gegen die Erwartungen ist. Da sträubt sich jemand, das zu erfüllen, was man so allgemein von jemandem erwartet/erwarten könnte.
Und es wird viel erwartet vom Mann, wie von der Frau
in puncto: Dies muss sie können/wollen, jenes muss er können/wollen. Pfffft ... Das Lyrich pfeift drauf.
Dies alles ist ein wenig übertrieben dargestellt, aber es trifft die Thematik der Verweigerung von Erwartungen.
Mit herzlichen Grüßen, Irene
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Beaver meinte dazu am 23.02.2014:
Danke für die Einschätzung. Genau so sollte es rüberkommen. Auch wenn LyrIch damit nicht durchkommt, gesagt werden musste es einmal! :o)
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Beaver
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Veröffentlicht am 20.02.2014, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.02.2014). Textlänge: 103 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.000 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.09.2019.
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