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Wissenschaft

Aphorismus zum Thema Vergessen


von LotharAtzert

Früher wusste ich noch, dass ich nichts wusste - heute will ich davon nichts mehr wissen.


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Kommentare zu diesem Text


monalisa
Kommentar von monalisa (19.03.2014)
Der angesprochnene Umstand gefällt mir zwar nicht, dessen Ausformulierung dafür schon; dürfte durchaus das berühmte Körnchen Wahrheit enthalten, wortspielerisch leicht auf den Punkt gebracht.

Liebe Grüße,
mona
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LotharAtzert meinte dazu am 20.03.2014:
Sprache lügt nicht. - Flachbildschirm in Full HD -: "Wir wissen immer mehr von immer weniger."
Dein Kommentar, liebe Mona, gilt mir zehntausendfach. Danke!
Liebe Grüße
Lothar
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Ganna
Kommentar von Ganna (20.03.2014)
...ist das Wissen darüber, nichts zu wissen, mehr wert als die Erkenntnis, davon nun nichts mehr wissen zu wollen oder verhält es sich umgekehrt?

...wenn man weiß, dass man nichts weiß, weiß man dann etwas?

LG Ganna
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LotharAtzert antwortete darauf am 21.03.2014:
Damit es nicht vergessen geht - MarieM schrieb gestern:
"LotharAtzert, solche Leute wie du machen eine Plattform wie kV durch ihr leider allein rein dörfliches und von daher rein persönliches Sehvermögen ketzerisch kaputt. Aber deswegen bist du wohl auch hier, um deine Fantasien und deine durch nichts zu begründenden persönlichen Ahnungen zu bestimmten Autoren hier auszulassen. Ich bin lange genug hier, um sagen zu können: schade kV.!

"Ich weiß, daß ich nichts weiß" - man schreibt diesen Satz Sokrates zu. Irgendwann erkannte er, daß, egal wie weit man im Denken gekommen ist, es immer noch ein Übergeordnetes gibt. Das ist der Moment, wo man wieder zum Kind wird, das ehrfürchtig vor der Schöpfung steht und von Schauder geschüttelt wird, die doch nötig sind, um in Demut Teil bzw Diener der Schöpfung zu werden. Man könnte auch von "Nichtwissen auf höchstem Niveau" reden.
"Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder, kommt ihr nicht ins Himmelreich" sprach ein anderer.
"Wissenschaft" - schon als Kind gefiel mir das Wort nicht. Später verstand ich, warum: Weil sich darin die Anmaßung des Wissens ohne den sokratischen Zusatz verbirgt, was automatisch den Himmel ausschließt, um sich selbst als kompetent anzusehen bzw. offiziell angesehen zu werden. Die Folgen haben wir ja heute in der Genmanipulation und beim Klonen und tausend anderen Dingen.
Im alten China (lange vor dem Kommunismus) hieß es: "Sobald du glaubst, du bist etwas, hörst du auf, etwas zu werden. Und in der Tradition, der ich zu folgen versuche (Tsog Chen oder Maha Ati) heißt es noch rigoroser: "Die wahre Sichtweise liegt darin, keine Position einzunehmen." Um das zu verstehen, braucht man nur an das Element Raum zu denken: er hat keine Mitte, keinen Rand, kein Anfang, kein Ende, man kann ihn nicht greifen oder be-greifen - und doch birgt er wie eine Mutter alle Dinge in sich. ... sagt der Dorfketzer. ...

Ich hoffe, ich habe Dir damit ein paar Anregungen gegeben, liebe Ganna. Genauer weiß ich es halt nicht und das weiß ich!
Danke für den Kommentar
Gruß
Ketzer Lothar
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Ganna schrieb daraufhin am 21.03.2014:
Wohl dem, der ein persönliches Sehvermögen hat...halte ich entgegen, denn Leute uniformen "Denkens" gibt es schon genug!

...grundsätzlich mag ich Ketzer, weil sie gegen etwas Bestehendes und sie beherrschen wollendes aufbegehren. Das allein scheint mir Respekt zu verdienen, denn dazu gehört die Kraft eigenen Denkens, um zu einer persönlichen Sichtweise zu kommen und der Mut, diese zu äußern...

Mir selber ist der Satz von Robert Anton Wilson "Alles was du weißt ist falsch." lieber. Er kommt so überraschend daher und birgt - für mich - Humor in sich. Auch verstehe ich gut, dass mit der Feststellung etwas zu wissen, eine Tatsache festgeschrieben wird, die Dank der ständigen Veränderung der Welt in dem Moment der Erkenntnis eben diese wieder verloren hat.
Daher ist Wissen an sich nicht möglich, bzw. auf die Vergangenheit beschränkt. In der Gegenwart kann ich nur wahrnehmen und nicht wissen.
Wer etwas über die Gegenwart wissen will, hat schon verloren, da er diese nicht im selben Moment mit ganzer Hingabe erfahren kann, wenn er sich einem vermeintlichen Wissen hingibt.

Insofern gibt es auch kein Übergeordnetes, sondern nur ein Geschehen, das jeder von uns mitgestaltet und daher immer in Bewegung ist.
Es gibt etwas in uns wohnendes, den alles durchdringenden Geist, an dem jeder Anteil hat. Der Geist kann wahrgenommen werden, aber ist er übergeordnet?

...Raum...kann nicht ohne Zeit existieren...und nicht ohne Geist...allerdings kann Geist ohne Raum und Zeit sein...was also ist Raum? ...eine Möglichkeit zur Offenbarung des Geistes, durch ihn hervorgebracht als Voraussetzung weitere Schöpfungen in sich entstehen lassen zu können...?

Danke, ich finde Deine Gedanken sehr anregend! ...und ich weiß es ja auch nicht, aber genau das gibt mir Anstoß und den Raum, den meine Gedanken brauchen, um ein wenig umherzuwandern...und im Nichtwissen zu bleiben...

LG Ganna
(aus dem Wald, d.h. mit einem hinterwäldlerischen Sehvermögen)
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LotharAtzert äußerte darauf am 22.03.2014:
Hinterwäldlerisch - weißt Du, daß Transilvanien "Hinter dem Wald" heißt? - also trans silva. Ich wollte da mal hin auswandern, weil das eine traumhafte Gegend ist für Waldfreunde. Oben in Schäßburg oder, wie es heute heißt, Timisoara, steht noch Vlads - des Vorbilds für Bram Stokers Draculas - Geburtshaus.
Da gibt es Bären und Wölfe - was mir damals einen gehörigen Respekt einjagte, vor allem die Bären. Einheimische wandern da nur mit Bärenglöckchen, so daß jene wissen: aha, da läuft ein Mensch, da verschwinde ich besser. Denn aufgescheuchte Bären können durchaus gefährlich werden.
Ich stellte mir immer vor, wie das wohl wäre, wenn viele Menschen dort wandern, so daß der Wald erfüllt ist von feinen Glöckchenklängen. Aber die Gegend ist so einsam, so weitläufig und die Ruhe und die Dunkelheit nach Sonnenuntergang ... ah!
Na gut ...

Du hast recht mit der Zeit - nur beim Standpunkt-Einnehmen geht es eher um Räumliches. Auch zur Einlassung der Gegenwart gäbe es noch viel zu sagen.

"Übergeordnet" ist ein verunglücktes Wort meinerseits. Ich meinte bloß, daß die Ordnung des Himmels unzerstörbar und in ihrer letzten Konsequenz unergründlich ist, während abgeleitete menschliche Regel bloß kommen und gehen. Hat Spaß gemacht, unser Dialog.
LG
Lothar
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Kommentar von Festil (59) (30.01.2018)
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LotharAtzert ergänzte dazu am 30.01.2018:
Die gute Ganna ist auch so ein Vögelchen - mal ist sie da, dann wieder weg. Manche kommen erst zum Futterhäuschen, wenn sie kurz vorm verhungern sind und andere wiederum belagern es mit viel Getschilpe. Das wissen die Elstern, die gerne im Rudel jagen.

Das Leben in seiner Vieschichtigkeit macht Seher Staunen. ... oder Stauner sehend ... Berge tälern, Täler bergeln ... also bei Hügel versteht der Steinbock keinen Spaß!.) ... ahoi
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