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Religion der Buße

Gedankengedicht zum Thema Heimat


von Prinky

Was ist des Deutschen Vaterland?
Das frage ich mich heute.
Was einst die Deutschen tapfer band,
was blieb ist die bereute
Zeit der neuen Deutschen,
die nichts verbindet außer Geld.
Heimat wird verklärt, das Schlechte
dient auf jeder Welt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (17.04.2014)
Du darfst nicht vergessen, wie tief der Einschnitt 1945 war. Es war nicht einfach eine Niederlage. Es war eine Niederlage auf jeder nur vorstellbaren Ebene: militärisch, politisch, wissenschaftlich, gesellschaftlich, sozial, ethisch-moralisch, philosophisch. Es gab keinen Bereich, der davon verschont blieb. Und: An all dem wahren die Deutschen fast zur Gänze allein Schuld. Dabei wurden alle Bereiche dieser Schuld gar nicht angesprochen.

Jedes Erinnern wurde also dadurch belastet, dass es - irgendwie - in 1945 endete. Damit schien die gesamte deutsch Geschichte, das gesamte Deutschsein kontaminiert. Der Wiederaufbau war also nicht nur eine Notwendigkeit, er bot auch die Möglichkeit einer Flucht. So wurde das Selbstwertgefühl wieder aufgebaut, was - da hast du völlig recht - sich nur in Geld widerspiegelte. Keine gute Grundlage wenn du mich fragst.

Aber ich denke, das ändert sich und wird sich noch mehr ändern. Es gibt keinen direkten Weg von Friedrich II. zu 1933. Und auch Karl Marx war nicht der Urheber des stalinschen Terrors oder Begründer des Warschauer Paktes. Es gibt viel, was uns Deutsche ausmacht. Auf der anderen Seite: Dass unser kritische Sicht auf die 1.000 Jahre zwischen 1933 und 1945 uns auch kritischer für andere geschichtliche Aspekte gemacht hat, nun, ich finde, das ist mal ein guter 'Kollateralschaden'.
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Prinky meinte dazu am 18.04.2014:
Guter Kommentar!
Natürlich war dies ein historischer Einschnitt. Und der Sieger schreibt die Geschichte. Im Laufe der Zeit sind einige Lügengebilde in sich zusammengefallen wie zum Beispiel Katyn. Ein kleines Beispiel, aber nur eines von etlichen.
Der Wiederaufbau Deutschlands bezieht sich auf ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Nation. Es ist wahr. Der Nationalismus hat keinen Bezug zum dauerhaften Frieden, aber unsere Antinationalität, oder besser, unsere Angst vor Nationalität, sprich deutschem Bewusstsein, ist widernatürlich, und hat auch keine Zukunft. Das werden wir noch spüren.
Danke für deine Anmerkungen. Micha
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