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Camouflage

Anekdote


von Mirror

Ich war etwa 8 Jahre alt und das Nesthäkchen einer 4-köpfigen Famlie. Wir wohnten damals noch in einem 7-stöckigen Hochhaus einer Vorstadt. Zum Grundstück gehörte ein Parkhaus, Rasenfläche und ein Spielplatz. Zu Anfang fühlten wir uns noch als Teil einer "schönen neuen Welt". Aber mit den Jahren spiegelte sich nach Außen, was sich im Inneren abespielte.

Manchmal tat ich nichts anderes als vom Balkon des 6. Stockwerkes aus auf den Spielplatz zu starren und möglichst unbemerkt die anderen Kinder beim herumtollen zu beobachten. Ich spielte mein eigenes Spiel, das daraus bestand misteriöse Botschaften auf einen gefalteten Papierflieger zu schreiben und sie von oben auf den Spielplatz heruntersegeln zu lassen.

Ich erinnere mich an die Frau aus dem 3. Stock, die eigentlich genau das Gleiche tat wie ich. Nur ohne Papierflieger. Und ersichtlich für jeden. Merkwürdig war, spielten wir im Eingang, sah sie uns vom Küchenfenster aus zu. Spielten wir auf der Wiese, stand sie plötzlich am Balkon. Ich nannte sie: "die Kreppelfrau". Wegen ihrer Frisur.

Oder Kerstin. Kerstin war 4 Jahre älter als ich und stärker. Deswegen hatte ich Respekt vor ihr. Aber auch, wegen ihrer aggressiven Art. Sie log und stahl und war bissig. Meine Familie nannte sie "asozial".

Von Angelina ließ ich mich manchmal zu Klingelstreichen verleiten. Einmal konnten wir nicht schnell genug wegrennen. Kerstins Mutter rannte uns durchs Treppenhaus hinterher, packte mich und versohlte mir den Hintern. Angelina sah uns mit großen Augen zu. Ich weinte und schämte mich fürchterlich.

Dann war da noch Patrick aus dem Erdgeschoss. Patrick war der Jüngste von Dreien und tat unheimlich cool. Sein Bruder trug  Muskelshirts und wusste, was Sache ist. Seine Schwester bediente mich später mal im Supermarkt an der Wursttheke: "Darf's sonst noch was sein?". Sie sah ziemlich müde aus.

Weil Patrick auch wusste, was sache ist, hielt er es für nötig mich über angesagte Musik aufzuklären und spielte mir sein Lieblingslied vor:  _Camouflage_

 
 

Kommentare zu diesem Text


Ganna
Kommentar von Ganna (28.04.2014)
...ein trauriger Text, der viel Einsamkeit und Verzweiflung offenbart...
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Mirror meinte dazu am 29.04.2014:
Die Geschichte fängt ganz gut an, aber dann verliert sie den Faden.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (06.11.2018)
Ist die schlampige, infantil gehaltene Schreibweise Absicht?
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 25.11.2018:
Seltsam ist auch diese Ziffern-Anhäufung in den ersten zwei Sätzen.

Antwort geändert am 25.11.2018 um 13:33 Uhr
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Mirror
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Veröffentlicht am 26.04.2014. Textlänge: 317 Wörter; dieser Text wurde bereits 485 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.08.2019.
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