Fang an...

Text zum Thema Abhängigkeit

von  Strange-glow-in-the-sky

Deine Überlegungen führen ins Nichts.
Du machst dir Gedanken über Dinge, die du längst nicht mehr beeinflussen kannst und fragst dich innerlich, ob es dich glücklich machen kann auf dieser Basis einen Menschen von dir fortzudrücken und dir selbst vorzulügen, dass du ihn vergisst.
Du hängst dich in belanglosen Phrasen auf, schwingst von einem Paradoxon ins Nächste.
Du drückst dich in Metaphern aus, weil die Angst dich treibt, man könne dir hinter die Schliche kommen und in deine wahre Seele Einblick nehmen.

Wühle nicht alte Geschichten auf, die deinen Seelenfrieden zerfressen könnten wie Holzwürmer faule Rinde.
Fang an dich zu fragen, ob dieser Wandel wirklich einen Sinn macht oder du dir nur selbst im Weg stehst, weil du nicht mehr behutsam wie damals einen Schritt vor den nächsten setzt, sondern wegläufst vor dem, was dich wirklich einmal bewegt hat. Angst zu haben ist menschlich, aber du reitest dich immer mehr in Dinge hinein, die nicht gut für dich enden könnten...

Alles nur, weil du mich nicht gehen lässt...

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