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Hoffnungslos im Brotsack.

Monolog zum Thema Untergang


von franky

*

Ein offenes Wort zur offenen Tür hinaus gesprochen.
Offen, wie ein Herz ohne Reißverschluss.
Dem man vergessen hat einen Druckknopf an die Unterlippe zu nähen.

Morgens aus dem Bett gewurschtelt, gehe ich ins Badezimmer.
da spricht das Spieglein an der Wand: „Wie spät ist es eigentlich schon?“

Mir blinzeln noch die Augen im Gesicht. „Ich weiß es nicht.“ „
Habe meinen Wecker zum Fenster hinaus gefeuert als er zu klingeln begann.

Das aufwecken müsste man einer Kaffeemaschine übertragen,
die einem den Duft von Jasmin ins Ohr flüstert.
Das würde die Decke von selber in die Höhe lupfen.

Wenn ich dann meine 2 3 Mahlzeiten gespiesen habe,
wische ich mir die restlichen Tränen aus dem Augen, kehre sie durch die offene Tür.

Ein Lax, ein Lux, ein Lexikon.
Lauter offene Worte, kehre sie zur Tür hinaus.

Mir steht das Gesicht um des Schweißes breite voll von kohlrabenschwarzem Geduster,
mein Erkennungsfaktor zerbröselt hoffnungslos im Brotsack.

*
© by F. J. Puschnik

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