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Hinauf in die Himmel der Frauen

Erzählung zum Thema Bewusstsein


von Regina

Isis, die Mutter der Söhne der Sonne, hatte die weisen Frauen zusammengerufen, um alle Energien für die neue Zeit zu koordinieren. Sie besaß einen Obsidian, der beim Ausbruch des großen Vulkans entstanden war und den sie als Kampfstein einsetzte, sollte irgendein Wesen es wagen, sie, die große Sonnenmutter anzugreifen. Einen Feueropal pflegte sie an ihre Töchter weiterzugeben, so dass ihnen niemals die Energie ausging. Und freilich besaß sie wie alle Pharaoninnen große, grüne Smaragde, deren inwendige Struktur der Königskammer der Pyramide wie dem Herzen gleicht. So sprach sie: „Nicht das ungeduldige Zündeln des Kindes noch der zerstörerische Brand des alternden Soldaten wäre die Erfüllung des Feuers, nein, der sonnengrünen Glut am wärmenden Lager der Siegreichen gehört der Kampfgefährten höchste Würde.“
Die Mutter des Lebens, dankbar für die Einladung, schenkte der Sonnenkönigin einen Diamanten. Hart wie kein anderer, sollte er als Grenzstein zwischen Leben und Tod dienen. Dazu gab sie ihr einen wunderschönen, blaugoldenen Lapislazuli, wie ihn die Jungfrauen in ihrer Heimat als Stein der Hoffnung auf ein gutes Leben trugen. Ihr drittes Geschenk war ein funkelnder Granat, von der Farbe, die indische Bräute bei der Hochzeit zum Segen ihrer Fruchtbarkeit tragen. Sie sprach: „Wenn das ängstliche Mädchen im Herzen kalt bliebe, in banger Erwartung gebärender Schmerzen, erschiene die Diamantseele zu spät zum Empfang irdischer Würden. Allein die lebendige Fruchtbarkeit an der Seite eines asketisch lebenden Gefährten erhebt sich nach langem Leiden der Erde endlich aus dem Dunkel.“
Die Tochter des Königs vertrat den Vater des Lebens mit einer Perle vom tiefsten Grund des Seelenmeeres, dessen Herrscher ihr Geschlecht war, einem Hämatit, dem einzigen Stein, der beim Aufschlagen blutet und einem klaren Bergkristall, der wie das Wasser selber keine Farben besitzt und doch das ganze Regenbogenspektrum reflektiert. Sie sprach: „Im tiefen Meer entwickelt sich aus den Muschelschmerzen der Jugend die Seelenfrucht der wahren Erlösung. Liebe, Tod und Leben erfüllen des Wassers kühles Sein.“
Eine Prinzessin der Lüfte schwebte in ihrer vornehmen Himmelskutsche herbei. Ihre Geschenke waren ein zweifarbiger Azurit-Malachit, der das Yin und das Yang symbolisierte, aus rot und blau gemischte Lavendeljade für das Halten der Balance in den Lüften und ein Nephrit, der grünliche Stein der Weisheit. Sie sprach: „Wer sich zu erheben weiß, geht unbeirrt den Weg vom Neophyten zum Künstler, reift im Alter, von Engeln geleitet, zum unsterblichen Kind des ewigen Alls. Der Mensch besiege sich, er überwinde das mühevolle Leiden, erhebe sich in Liebe und finde die wahre Weisheit.“
Das und nichts anderes sind die Wünsche  der hohen Frauen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (15.06.2014)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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AZU20 meinte dazu am 15.06.2014:
Ich suche noch danach. Ist wirklich schwierig. LG
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franky
Kommentar von franky (15.06.2014)
Hi liebe Regina,

Das ist so herrlich, bin sprachlos über dein tolles Märchen über Edelsteine und Fantastischen, schönen Erscheinungen.

Der Besuch bei dir hat sich gelohnt

Liebe Grüße

von Franky
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Reliwette
Kommentar von Reliwette (15.08.2018)
So schön beschrieben, dass man ein Bild davon malen könnte. Du kennst Dich mit Edelsteinen sehr gut aus, fehlt noch der Jaspis, der grüne Stein mit blutroten Einschlüssen. Wer müsste den haben und zu welchem Zweck?
LG. H.T.R
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Wasser und Geist.
Veröffentlicht am 15.06.2014, 6 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.06.2019). Textlänge: 413 Wörter; dieser Text wurde bereits 596 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.11.2019.
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