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Skizze zum Thema Abhängigkeit


von Ginkgoblatt

Manchmal folge ich immer noch den Sternenlichtern zu deinem Bild. Eine Galaxie für sich. Dort oben in der Tiefe. Dann bin ich wieder verflochten mit den rosaroten Illusionen.  Wärmend,  allein deine Silhouette, die zerbrechlich durch meine Träume huscht. Diese Momente sind wie damals, voller Stille und fühlbarer Nähe ohne zu berühren. Ich hatte Angst. Du hattest Angst. Wir fühlten.

Mit dem Morgen enden wir. Ich öffne die Augen und stehe wieder in kalter Finsternis. Oft fühlte ich mich leblos, aber die wirkliche Kälte hat mich erst mit deinen Worten erreicht. Du negiertest zu fühlen, während offensichtlich in dir Wellen wogten, hoch und stürmisch. Und danach kam das, was ich töten nenne. Nichts. Kein Wort. Keine Reaktion. Als würde es mich nicht geben. Und als würde es dich auch nicht mehr geben.

Erst im Spätsommer treffen wir uns wirklich. Ich kann dich sehen. Vielleicht zum ersten Mal richtig. Denn diesmal bin ich nicht anfällig für deine charmanten Worte. Diesmal habe ich alle Illusionen um dich zu Hause gelassen. Und diesmal bist du derjenige, der agiert. Laute Worte, sich überschlagende Sätze ohne Inhalt. Und als du es bemerkst, bröckelt deine Fassade, zerfällt in all die Mosaikstückchen aufwallender, unbearbeiteter Gefühlsfetzen. Es gibt nur einen Ausweg für dich: Meine Therapie muss beendet werden. In der Psychotherapie wird dies Affektintoleranz genannt.

Ich fühle mich betrogen, auch von meinen Gedanken. Ich kehre immer wieder an ein Einst zurück, das es nie gab.

Anmerkung von Ginkgoblatt:

vom 30.06.2014



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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von starfish8305 (55) (01.07.2014)
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Ginkgoblatt meinte dazu am 15.07.2014:
Hallo Ralf,
komisch, ich dachte, ich hätte dir geantwortet. Du hast Recht, die Reisen werden seltener, aber die Intensität bleibt gleich - das Herz überfordernd und auch die Vernunft.
Danke dir für deinen Kommentar - bis zur nächsten Reise. Lieben Gruß, Coline
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Dies ist ein Blatt des mehrteiligen Textes Aufzeichnungen aus dem Chaos - oder das Vermächtnis einer Lebenden.
Veröffentlicht am 01.07.2014. Textlänge: 236 Wörter; dieser Text wurde bereits 654 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.11.2019.
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