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spanbenetzt

Text


von m.o.bryé

Gehärtete Fragmente in den Pigmenten
die die Pflaumenaugen spiegeln
zusammengespannt mit verstrickten Kalkzweigen

Unter der Rostlinie ist noch nichts
gesagt von roten Atemzügen
doch
früheres Ticken stößt nach in der Stimme so weiß wie ein Bild
die sich umtut im Perichor fremden Haares
kaltgeschnitten
windumspült

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von P. Rofan (44) (21.07.2014)
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wupperzeit meinte dazu am 22.07.2014:
Manchmal wünsche ich mir fast, ich wäre ein Psychologe, und würde so ein Geschmiere verstehen, die Mutti hat ihn nicht lieb gehabt, die Isolation hat ihn in eine pathologische Sexualisierung des Alltagslebens getrieben, so etwas, und nachher hätte man eine schöne Diagnose. Oder man möchte ein Priester sein, der alles verzeiht, weil es menschlich ist, wie man so schön sagt, und der Mensch ist eben schlecht, weil es einen Gott gibt…

Aber so fühlt man sich nur belästigt, gestört, von diesem ewigen Gequatsche, das endlos auf einen niederprasselt, von morgens früh, dem Geschnatter von Blödsinn in Handys, dessen Zeuge man werden muss, in der Bahn beispielsweise, bis abends, wenn die Plappermäuler sich in Literaturforen austoben müssen: Wenn Einer aus dem Fenster fällt ist das lustig, wenn Zwei herausfallen: sehr lustig. Oder: siehe oben.

Wie geht es Dir also, Prediger?

Bis bald.
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m.o.bryé
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Veröffentlicht am 15.07.2014. Textlänge: 45 Wörter; dieser Text wurde bereits 694 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.01.2020.
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