Mein kleines Nichts

Prosagedicht zum Thema Loslassen

von  SunnySchwanbeck

Lass mich hier stehen und zum Abschied tausend Lügen lächeln.
Was müssen wir uns gegenseitig unser Herz erbrechen?
Lass doch besoffen und bekifft die letzten Blicke wechseln.
Will mich doch nur bei dir für all die leeren Nächte rächen.

Ich sitz' in meinem Zimmer und starre meine Narben an,
Warte seit hundert Gestern auf dein schönes „irgendwann“.
Die große, weiße da, links an meinem Handgelenk,
Schau sie ist nur für dich, sieh es an als ein Geschenk.

Keine Ahnung was „für immer“ sein soll, überhaupt,
Hast mir bei Nacht und Nebel damals schon mein Herz geklaut.
Die rechte Seite meines Bettes ist noch immer deine.
Egal wie oft wir beieinander sind, wir sind alleine.

Haben uns so oft gestritten, angeschrien, ignoriert.
Auf jeder Fahrt zu dir hat alles in mir rebelliert.
Ich würd' nicht sagen, dass du die große Liebe bist,
doch du warst immer alles, hier in meinem kleinen Nichts.


Anmerkung von SunnySchwanbeck:

erste gedichtsversuche vom schwan.

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Kommentare zu diesem Text

Fabi (50)
(12.08.14)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 SunnySchwanbeck meinte dazu am 12.08.14:
ich danke dir, sehr.
viel liebes,
s.
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