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Sommer 1939: Keine Chance

Essay zum Thema Krieg/Krieger


von TrekanBelluvitsh

Am 1. September 1939 - vor 75 Jahren - überfiel das Deutsche Reich um 4 Uhr 45 (nicht um 5 Uhr 45, wie Adolf Hitler in seiner Ansprache vor dem Reichstag am selben Tag behauptet) die polnische Republik und begann damit einen Krieg, der zum Zweiten Weltkrieg ausufern sollte. Im Gegensatz zu älteren Auffassungen - so entwarfen Historiker z.B. die Idee von einem geplanten 'Weltblitzkrieg' Hitlers, eine Fehlinterpretation, wie wir heute wissen - steht uns heute die Erkenntnis vor Augen, dass die Reichsführung von dieser Entwicklung völlig überrascht wurde. Symptomatisch dafür sei hier an die Episode erinnert, als der "Führer" des Deutschen Reichs nach Bekanntwerden der britischen Kriegserklärung zunächst lange schwieg und dann an den Außenminister von Ribbentrop die Worte richtete: Was nun?* Hitlers "Strategie", die wie in den Jahren zuvor nichts anderes als ein Hasardeurmanöver gewesen war, ging nicht auf. Die Saat der deutschen Niederlage war gepflanzt, auch wenn sie erst Jahre später aufgehen sollte.

So sehr die polnische Seite durch politische Verhandlungen den Angriff auch versucht hatte abzuwenden, so verspürten die polnischen Offiziere doch keine Furcht. Nicht wenige träumten vom Marsch auf Berlin! Ihre Hoffnungen sollten innerhalb weniger Stunden zerstoben werden. Die polnische Armee hatte niemals eine Chance, den deutschen Angriff aufzuhalten. Allein zahlenmäßig war sie der Wehrmacht unterlegen. Scheint das Verhältnis bei den ins Feld geführten Soldaten noch akzeptabel zu sein** - 1,5 Millionen deutschen (und slowakischen) standen 1 Millionen polnische Soldaten gegenüber - so konnte die Wehrmacht beinahe 5 Mal so viele Flugzeuge (1.929 zu 463), mehr als 5 Mal so viele Panzer (3.200 zu 600) und mehr als 3 Mal so viele Artilleriegeschütze (4.300 zu 1.350) einsetzen. Zwar verfügt Polen über ein Reservoir von 2,4 Millionen ausgebildeten Soldaten, doch selbst die Männer in den existierenden Verbänden können nur begrenzt, teilweise sogar nur notdürftig ausgerüstet werden.*** Bis auf wenige Ausnahmen war die polnische Ausrüstung, ebenso wie ihre Einsatzgrundsätze, auch veraltet.

Das größte polnische Problem war jedoch die geographische Lage, die den Deutschen eine großen operativen Vorteil bot, wie schon ein schneller Blick auf die  Karte zeigt. Mit Leichtigkeit konnte die Wehrmacht die polnische Armee in die Zange nehmen, ohne die dafür erforderlichen Positionen erst mühevoll gewinnen zu müssen.

Eine erfolgreiche Verteidigung entlang der Grenzen war aus polnischer Sicht also kaum möglich. Die einzig operativ sinnvolle Verteidigungslinie hätte sich entlang der Weichsel aufbauen lassen. Doch auch hier sollte man wieder die  Karte konsultieren um zu begreifen, dass ein solcher Plan die Aufgabe des halben polnischen Staatsgebiets bedeutet hätte, während man auf den britisch-französischen Entlastungsangriff - von dem wir heute wissen, dass er nie kam - wartete. Politisch war ein solches Vorgehen nicht vertretbar. Also kämpften die polnischen Truppen an den Grenzen ihrer Heimat - und waren nach 4 Tagen an allen Fronten überwunden! (Dabei gilt der Polenfeldzug heute nicht mehr als sogennanter "Blitzkrieg".)****

Eigentlich war der Krieg zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. So äußerte sich auch der polnische Oberkommandierende Marschall Edward Rydz-Śmigły am 4. September 1939: "Es bleibt uns nur noch der Rückzug zur Weichsel, falls das noch durchführbar sein sollte."*****

Doch der Krieg - und damit das Sterben - ging weiter. An einigen wenigen Frontabschnitten, konnten die Polen sich noch hartnäckig zur Wehr setzen. Die Kämpfe um die Westerplatte, die Verteidigung Modlins und die Schlacht an der Bzura haben sich als Heldentaten in das polnische Nationalbewusstsein eingegraben. Ähnliches gilt für die Verteidigung Warschaus, jedoch hauptsächlich wegen der Leiden, welche die Truppen und vor allem die Zivilbevölkerung während Belagerung durch die deutschen Divisionen erdulden mussten. Besonders zu erwähnen ist hier der massive Angriff der deutschen Luftwaffe vom 25. September 1939, der als "Schwarzer Montag" seinen unauslöschlichen Platz in der polnischen Geschichte gefunden hat. Angriff und - mehr noch - Bezeichnung sind in Deutschland bis heute weitestgehend unbekannt geblieben.

Doch zu diesem Zeitpunkt war auch das letzte bisschen Hoffnung der Polen durch den Einmarsch und Kriegseintritt der Sowjetunion am 17. September 1939 längst verflogen. Stalin wollte sich seinen Anteil aus dem Nichtangriffspakt mit dem Deutschen Reich sichern, eine Tatsache (und deren Folgen), die das polnisch-sowjetische Verhältnis selbst in den Tagen des kalten Krieges, als man Verbündete im Warschauer Pakt war, und besonders das polnisch-russische Verhältnis seit der Wende 1989 stark belastet.

Gegen Ende des deutsch-sowjetisch-polnischen Feldzuges flüchtete viele polnische Soldaten nach Rumänien und von dort nach Frankreich oder England um den - sie ahnten es damals noch nicht - hoffnungslosen Krieg für die Freiheit ihrer Heimat auf Seiten ihrer Verbündeten - die Polen später auf dem Altar der Bündnispolitik (Churchill!) opferten - fortzusetzen.

Für Polen brach die dunkle Zeit der deutschen Besetzung an, die sich nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juli 1941 noch auf ganz Polen ausbreitete. Nur wenige polnische Juden sollte das deutsche Terrorregime überleben.

Doch den Polen, die in die Hände und in den Machtbereich der Sowjetunion gefallen waren, erging es zunächst nicht viel besser. Hier sei an die Ermordung von polnischen Offizieren im Wald bei Katyn erinnert.

(Auch wenn die Vorgänge von damals mittlerweile weitestgehend wissenschaftlich aufgeklärt sind, so bleiben bei der Frage nach dem "Warum?" nur Spekulationen. Am ehesten scheint der von rassischen Vorurteilen, der eigenen Paranoia und sadistischen Phantasien angetriebene Stalin der Auslöser zu sein.)

Es bleibt eine bittere Ironie der Geschichte, dass die polnischen Soldaten, die aus der deutschen Kriegsgefangenschaft entlassen wurden, durch die deutsche Besatzungspolitik, deren Ziel es war, die Polen auf den Status eines Helotenvolkes herunterzudrücken/zu erniedriegen, zum Teil ums Leben kamen, während die Offiziere der polnischen Armee von 1939, die bis 1945 in deutschen Kriegsgefangenenlagern einsaßen, fast alle überlebten.

All das begann am 1. September 1939. Eine reelle Chance, sich dem Kommenden aus eigener Kraft zu widersetzen, hatte das polnische Volk niemals.

Anmerkung von TrekanBelluvitsh:

* = zitiert nach: Frieser, Karl-Heinz; Blitzkrieg-Legende; München 2005; S.15
** = Aus polnischer Sicht handelte es sich um einen Verteidigungskrieg und dem Verteidiger reicht in der Regel eine geringere Anzahl an Soldaten aus.
***= Zahlen nach: Piekalkiewicz, Janus; Polenfeldzug, Hitler und Stalin zerschlagen die Polnische Republik; Bergisch Gladbach 1982, ND Herrsching 1989; S. 84, 94f.
**** = siehe: Frieser, Karl-Heinz; Blitzkrieg-Legende; München 2005; S. 22f.
***** = zitiert nach: Piekalkiewicz, Janus; Polenfeldzug, Hitler und Stalin zerschlagen die Polnische Republik; Bergisch Gladbach 1982, ND Herrsching 1989; S. 95


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (09.08.2014)
Trekan, an deinem Essay überzeugt mich am meisten der Gedanke, dass Hitlers Expansionsdenken eine mangelhafte Strategie zugrunde lag und dass es deshalb den Keim der Niederlage schon zu Beginn in sich trug.
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Graeculus (69) meinte dazu am 09.08.2014:
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 09.08.2014:
@ Ekki:
"an deinem Essay überzeugt mich am meisten der Gedanke, dass Hitlers Expansionsdenken eine mangelhafte Strategie zugrunde lag und dass es deshalb den Keim der Niederlage schon zu Beginn in sich trug.
Du ahnst ja gar nicht, wie gut mir das tut. Denn also ich noch studiert habe und auch eine Doktorarbeit nicht ausgeschlossen habe, wollte ich - langfristig gedacht beginnend mit einer Magisterarbeit über die Entscheidungsfindung zum Unternehmen 'Barbarossa (dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion) - dafür genau jene damals noch nicht mehrheitsfähge These vertreten. Als konträrer Ansatz zu dem damaligen Standartwerk von Hillgruber ('Hitlers Strategie') hatte ich den Titel "Keine Strategie" im Kopf. Lang, lang ists her... Ist aber nichts daraus geworden. Aber das du diese These selbst aus so einem kleinen Textchen von mir herauslesen kannst, finde ich höchst erfreulich. Scheinbar schaffe ich es immer noch meine Gedanken entsprechend zu ordnen.

@ Graeculus:
Deine Gedanken sind gut und korrekt bis auf diesen kleinen Teil:
"(...)mußte Hitler diesen Pufferstaat beseitigen."
Tatsächlich plante man in Deutschland den Krieg gegen die UdSSR (Schon ab 1933) zunächst mit Polen. Man hoffte so auf einen Zuwachs von ca. 50 Divisionen. Darum ist der deutsch-polnische Freundschafts- und Nichtangriffspakt auch nicht als ein bloßes taktisches Manöver zu werten um - anders als durch das Vertragswerk mit der Sowjetunion vom August 1939 - "Ruhe im Osten" zu haben, sondern war der Versuch, Polen an sich zu binden. Eine wirkliche Koalitionskriegsführung hatte das Deutsche Reich damals natürlich nicht im Sinn (dazu wäre Warschau unter Umständen sogar bereit gewesen!), sondern der polnische Staat sollte nur im deutschen Sinne instrumentalisiert werden. Als im Frühjahr 1939 klar wurde, dass die Polen dazu nicht bereit waren, rückten sie auf die deutsche expansionistisch-rassistische Agenda.
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Kommentar von Graeculus (69) (09.08.2014)
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WortGewaltig schrieb daraufhin am 09.08.2014:
Manche Historiker sprechen ja sogar von einem zweiten dreißigjährigen Krieg und man könnte den Beginn auf 1914 datieren.
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TrekanBelluvitsh äußerte darauf am 09.08.2014:
Zu 1.)
Das stimmt natürlich. Allerdings sind die japanische Expansion (die streng genommen ja sogar schon 1931 beginnt) in China und der deutsche Überfall auf Polen zunächst Parallelkriege, die erst durch die späteren Ereignisse retrospektiv zusammengeführt werden können. Die wichtigsten Entscheidungen fallen jedoch im Zusammenhang mit dem Geschehen in Europa. So wollte z.B. Roosevelt eigentlich keinen Krieg mit Japan und auf der anderen Seite gab es keine wirkliche strategische Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Kaiserreich und Hitlerdeutschland. Darum ist es tatsächlich besser nachzuvollziehen und historisch begründbar, den Zweiten Weltkrieg am 1. September 1939 beginnen zu lassen.

Es gefällt es mir aber sehr gut, dass du den Fokus aufziehst, vor allem da der japanisch-chinesische Konflikt von damals noch heute die Beziehungen der beiden Länder extrem belastet, was auch daran liegt, dass es in Japan bis heute keine gesellschaftlich akzeptierte Aufarbeitung des japanischen Handelns in den 30er und 40er Jahren des 20. Jhd. gibt.

Zu 2.)
Ganz einfach: Ja!

@ Wortgewaltig:
Achtung! Jetzt kommt meine Meinung zum "Zweiten Dreißigjährigen Krieg":
TINNEF!
;-)

Dieser Gedanke liegt auch meinem Essay  "100 Jahre Erster Weltkrieg - Warum Auschwitz nicht in Sarajevo liegt" zugrunde (ist ein wenig länger als das hier).
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WortGewaltig ergänzte dazu am 06.10.2014:
Hallo Trekan, ich les eben erst deinen Einwand und hab auch den anderen Text mal durchgelesen. Natürlich hast du in vielen Punkten recht. Geschichte ist tatsächlich keine zwangsläufige Abfolge von Ereignissen. Da sieht erst später aus wie eine logische Konsequenz. Zufälligkeiten werden völlig außer Acht gelassen. Soweit, so richtig. Meine Aussage bezog sich auch eher auf meine persönliche Sichtweise auf diese beiden größten Katastrophen. Es brauchte sie um Europa von einem Gebilde aus Monarchien in ein Gefüge aus Demokratien zu führen. Wobei Gefüge.... aber das ist ein anderes Thema. Nur mit der Erkenntnis daraus was passiert ist, mit all den Schrecken und Gräueln konnte das alte Denken getilgt werden. Als Beispiel dafür möchte ich mal die Offizierstreue anführen die noch ein Relikt aus der Preussen/Königs/Kaisers-Zeit war. Ich denke und hoffe das heutzutage eine solche Treue über der Vernunft unmöglich wäre. Vielleicht liege ich damit falsch, wünschenswert wäre es nicht. LG
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 06.10.2014:
Es ist natürlich richtig, dass der Erste Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg beeinflusst hat, ja, 39/45 0hne 14/18 so gar nicht möglich gewesen wäre. Allerdings muss man gewaltig aufpassen, dass man hier nicht in historische Allgemeinplätze verfällt.

Für den Ersten Weltkrieg sind z.B. die Ereignisse des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 entscheident, vor allem in psychologischer und nationaler Sicht in den beiden Staaten. Aber dennoch würde niemand auf die Idee kommen, da von einem 50jährigen Krieg zu sprechen.

Es gab auch in der Zwischenkriegszeit nicht wenige Zeitgenossen, die glaubten, eine kriegerische Entwicklung würde in Europa auf dem Balkan ihren Ursprung haben. Andersherum gab es eine nicht zu unterschätzende 'Friedensbewegung' in Deutschland und Frankreich - hauptsächlich getragen von Veteranen von 14/18, die auch aufeinander zugingen (auch wenn sie auf deutscher Seite nach der Machtübernahme der Nazis zur Vortäuschung von Friedensabsichten missbraucht wurde).

Das stärkste Argument gegen einen Zweiten 30jährigen Krieg ist jedoch allein die Tatsache, das 'der erste 30jährige Krieg' (1618-1648) von den Menschen damals auch als ein Ereignis wahrgenommen wurde. Das ist bei einer Zusammenfassung 1914-1945 nicht so gewesen. Niemand hätte im Jahre 1927 in Deutschland, Frankreich, England oder anderen europäischen Ländern - auf die USA, Japan, Australien trifft dasselbe zu - gesagt, er befinde sich (immer noch) im Krieg. Und auch in der Geschichtswissenschaft ist das eine neuere Entwicklung. Man ist Jahrzehntelang gut ohne das ausgekommen und das sollte - meiner Ansicht nach - auch so bleiben.
(Antwort korrigiert am 06.10.2014)
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Graeculus (69) meinte dazu am 06.10.2014:
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Kommentar von chichi† (80) (09.08.2014)
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 09.08.2014:
Ja, kann ich.
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FRP
Kommentar von FRP (09.08.2014)
Ergänzen könnte man noch, dass die Polen, - so unglaublich, wie es klingt, - noch über eine bestehende Kavallerie verfügten; an selbige glaubten, und diese mit ihren leichten Lanzen, an deren Spitze die rot-weiße Fahne wehte, gegen die deutschen Maschinengewehre und Panzer reiten ließ. Dagegen war der irrwitzige Angriff der Weißschimmel-Schotten bei Waterloo mit ihren Säbeln gegen die französischen Lanzen eine hoffnungsvolle Sache.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 09.08.2014:
Vor allem da Kavallerie schon nach den ersten Tagen/Wochen im Ersten Weltkrieg ausgespielt hatte. Aber das war eben auch ein Grund für die polnische Niederlage. Man trat gegen die Wehrmacht - die im Polenfeldzug noch sehr fehlerbehaftet war - mit einer Armee des Ersten Weltkriegs an. Viel Geschütze z.B. stammten auch noch aus dieser Zeit, z.B. die Artilleriegeschütze vom Kaliber 7,5-cm französischer Bauart (Feldgeschütz M97-17), die auf einem Modell aus dem Jahre 1897 beruhte. Tapferkeit reicht bei der Verteidigung der Heimat gegen einen Aggressor eben nicht aus.
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loslosch
Kommentar von loslosch (09.08.2014)
wie hätte hitler am beginn gestoppt werden können? mein geschichtslehrer, OStR frischbier, jg. 1925 und armamputiert, etwa 1960: hitler hätte wenigstens eimal eine ausgedehnte USA-reise unternehmen sollen. heute ergänze ich: als hochfanatischer ideologe hätte hitler nur gesehen, was er sehen wollte.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 09.08.2014:
Ich denke es wäre besser gewesen, wenn Hitler mal nach England gereist wäre. Denn da hätte immerhin die Chance bestanden, dass er den Linksverkehr nicht begriffen hätte und überfahren worden wäre. Eigentlich sind sowieso die Briten an Hitler schuld. Hätten sie im Ersten Weltkrieg in den entscheidenden Situationen mit ihrer Artillerie mal besser gezielt, wäre von dem "böhmischen Gefreiten" nur ein Grabstein mit der Inschrift 'unbekannter Soldat' übriggeblieben...
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Veröffentlicht am 09.08.2014, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 31.01.2016). Dieser Text wurde bereits 1.106 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.12.2018.
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