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An den Augenblick

Gedicht zum Thema Vergänglichkeit


von Dieter Wal

Der Sturzbach Zeit sprüht auf uns nieder,
der donnernd rauscht in unsern Ohren.
Wir hören ihn und rasch verloren
sind alle unsre schönsten Lieder.

Die Felsenwand, die jetzt erzittert,
sie wird zersetzt zu tausend Stücken.
Nur einmal müsstest du dich bücken,
doch dazu bist du zu verbittert.

Die Blume Leben wurde Erde.
Was dir genommen, wird vergeben.
Was neu sich fügt, kann höher streben.
So glühe voller dann und werde.

Ein Tropfen glüht vom Licht durchdrungen.
Das Blattwerk fächelt Ästen Kühle.
Auch das vergeht wie die Gefühle.
Die Sonne hält mich eng umschlungen.

Verblüht ist lang der Schmelz der Wangen.
Ihr erstes Lächeln war von Früchten.
Mein letzter Schritt ein schlichtes Flüchten.
Ein jäher Blitz - und schon vergangen.

In Erz gegossen ruhen träge
die Formen, die sich jetzt gestalten.
Ihr Guß ist heiß, doch am Erkalten.
Nichts bleibt als vorgefasste Wege.

Die Worte tragen das Erbaute
nur kurze Zeit, bis sie verklingen.
Du kannst sie sprechen oder singen,
sie bleiben nichts als bloße Laute.

Die Bilder, die du klar erdichtest,
sind nur gemacht, um zu verschwinden.
Verlieren sich, nicht aufzufinden,
wohin du sie auch jemals richtest.

Nur manchmal spannt sich wie ein Segen
ein Regenbogen reich an Farben.
Der leuchtet denen, die nicht starben,
um Frieden in ihr Herz zu legen.

Anmerkung von Dieter Wal:

27. Mai 1987


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Silvi_B (48) (06.12.2014)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal meinte dazu am 06.12.2014:
Vielen Dank für deinen Kommentar. Freut mich, dass dir das Gedicht nicht aufgeblasen erscheint. Es war damals vollkommen aufrichtig gemeint. Aber ob das so ankommt, war die Frage.
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AbrakadabrA (45) antwortete darauf am 06.12.2014:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal schrieb daraufhin am 06.12.2014:
Warum?
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AbrakadabrA (45) äußerte darauf am 06.12.2014:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal ergänzte dazu am 06.12.2014:
Schatzi, das entstand mit 21. Würde ich heute noch so schreiben, Suizid. Mindestens.
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AbrakadabrA (45) meinte dazu am 06.12.2014:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal meinte dazu am 06.12.2014:
Setz deine Brille auf. Siehe Anmerkung.
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Kommentar von Regina (07.12.2014)
Die Leserin fühlt die Vergänglichkeit in jeder Strphe, nur hier ist nicht ganz klar, was gemeint ist: "Nur einmal müsstest du dich bücken,
doch dazu bist du zu verbittert."
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Dieter Wal meinte dazu am 07.12.2014:
Da war grad das Gefängnis bis auf die Grundmauern zusammengebrochen. Vorher wollte das lyrI Sex mit seinem Zellengenossen. Aber dann war es stinksauer. (Späßle gmacht)
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Dieter Wal meinte dazu am 07.07.2015:
Möchtest du ein Gedicht lesen oder eine Autobiographie erzählt bekommen?

Ich meine, hier geht es um das Erstere. Kommentare, was ursprünglich gemeint war, sind hier völlig Fehl am Platz. Nicht jedoch in einer Autobiographie. Und du wirst lachen oder auch nicht, es besteht der Plan einer A., in der sämtliche Erfahrungen des Sensitiven im Detail beschrieben werden.
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes «Die nackte Zeit.» - Zeitansagen und Texte zur Zeit..
Veröffentlicht am 06.12.2014, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.12.2014). Textlänge: 211 Wörter; dieser Text wurde bereits 687 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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