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Gedanken-Bruchstücke neben dem Kartoffelsalat

Gedanke zum Thema Denken und Fühlen


von Fuchsiberlin

Manchmal weiß ich nicht, wohin ich laufe. Doch in mir lebt irgendwo eine lächelnde Freude.
Eine darüber, dass Wege existieren, auf denen ich immer mit meinen zwei Beinen laufen kann.
Dies ohne zu hinken oder zu humpeln.

Schaue in der Dunkelheit nicht zu lange in Neonlichter. Sie können den Blick trüben.
So wie es auch die Sonne am Tag schafft, wenn du dich über die Grenze hinaus von ihr hypnotisieren lässt.

Die Finger meiner Hand fühlen sich kalt an. Eine Sehnsucht nach einem zärtlichen Streicheln.
Meine Worte wirken manchmal hart wie ein Stein, mit dem man nicht auf sein Gegenüber werfen sollte.
Umso größer mir etwas emotional erscheint, desto weniger erkenne ich dies manchmal.
Nicht alles kann gesehen werden. Schon gar nicht verstanden.

Manche ausgesprochene und gehörte Sätze wirken kratzig, andere melodisch fein.

Tränen der Freude, die sich ihre Freiheit erkämpfen, werden zu Lichtbrechern.
Augenblicke von kleinen Regenbögen.
Ein vermeintlich kleines Glück kann für einen anderen etwas Großes und Besonderes bedeuten.
Insbesondere dann, wenn in der Vergangenheit viele gefangene Tränen der Trauer und der Schmerzen ausbrachen.
Zwischen Trauer, Sehnsucht, Freude und Liebe kannst du so manch einen Weg erschaffen.
Einen neuen und ganz Besonderen. Schön in einem anderen Sinne.
Abseits der oberflächlichen Betrachtungsweise.

Der nicht existente Weihnachtsbaum hängt Krone über am Fenster heraus. Erhängt.
Die Pathologie kennt keine Feiertage.

Mein Weihnachtsgefühl ist merkwürdig. Nicht zu beschreiben. Aber es belastet mich emotional nicht.
Weder „Ein oh Tannenbaum“ lässt mich mit Kugeln und allerlei Krimskrams behangen dieses „Oh du Fröhliche“ singen.
Noch schafft es ein „Süßer die Glocken, nie klingen“, dass ich beim Nachbarn nach einem „bunten Weihnachtsteller“ frage. Na, und irgendwann heißt es ja „Heilige Nacht, Stille Nacht“, da träume ich dann von einem „Lasst uns froh und munter sein“.

Ich bin still, denke nach, und lächele, wenn ich an einen anderen Weg denke.

Der selbstgemachte Kartoffelsalat gelang mir. Und schmeckt lecker.

Gedankenbrüche ...

Fuchsiberlin
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Veröffentlicht am 24.12.2014, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 24.12.2014). Textlänge: 312 Wörter; dieser Text wurde bereits 473 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.01.2020.
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