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Die Ordnungshüter

Satire zum Thema Aggression


von KayGanahl

Vielleicht treiben sie es ja einmal, irgendwelche eben: nachts zum Spaß oder aus anderen Gründen.
Oder sie placken sich auf ihrer Nachtschicht in der Fabrik, doch von den "Polis"

(Man könnte sagen: "Bullen", die tagsüber manchmal zu uns kommen und freundlich salutieren, dann nach dem Weg fragen, weil sie wegen der Touristen Bescheid wissen müssen.)

... sind viele mindestens ähnlich gebeutelt wie die Fabrikarbeiter der Nachtschicht in einer der großen Fabriken, wo Industriefertigung stattfindet.

Unter höchster Lebensgefährdung müssen sie, die "Polis", hin und wieder ihren Gattinnen, Lebenspartnerinnen oder Lebensabschnittspartnerinnen oder festen Freundinnen oder Freundinnen telefonisch oder nicht telefonisch mitteilen, dass sie heute keine Zeit für die Arbeit auf dem Acker haben, knallen den Telefonhörer auf die Gabel oder schmeißen das Handy in die Ecke. Heute nicht, vielleicht morgen! Der Dienst ist immer noch am wichtigsten. Bis dann!

Es fahren so manche nachts auf Streife, dann haben sie es allerdings recht schwer, weil sie mit Straftaten rechnen müssen, die zu verfolgen sind, was sie auch dienstbeflissen tun, obwohl sie möglicherweise ein Angstflattern in sich spüren. Sie müssen allerdings nicht weniger mit der Angst der zu Verfolgenden oder der Verfolgten rechnen, welchen diese Angst ins Gesicht geschrieben steht und die schreien. Sie flüchten sich in stille dunkle Ecken oder in die unscheinbaren Wohnungen Fremder, wo sie eine Bleibe einfordern. Die verschiedensten Aktionen konkurrieren miteinander. Unsere uniformierte oder nicht uniformierte Behörde zur Verfolgung von Straftätern und Straftaten ist auf jeden Fall dein Freund und vieles mehr, jedenfalls immer im Dienst und zuhöchst gefährlich.
Mit ihr ist zu rechnen. Wir schätzen sie.

Möglicherweise lassen sie sich im Dienst doch ein bisschen gehen und kippen was runter, was Unerlaubtes, doch der Durchschnittsbürger, der auf sie zählt, vergönnt es ihnen eventuell und ist froh, in ihnen keine hoch angepassten, vermeintlich fehlerlosen Beamten im Staatsdienst zu sehen, die alles besser wissen, besser tun können, weil sie in sich die totale Fehlerlosigkeit sehen: fleißig für den Bürger und den Staat - schützend, Vorschriften beachtend, fleißig und ohne Unterbrechung zuverlässig tätig. Ohne Ansehen der Person tätig.

Diese Dienstbeflissenheit muss aber doch nicht überall, jederzeit, sogar zu nachtschlafender Stunde sein! Korrektheit kann einen Menschen auch überfordern. Wenn es kommt, elementar und schnell gelingt, überaus gut funktioniert, dann klappt es ja, einen zu schnappen. Und sie schleppen ihn, lüstern wie sie sind, weil sie ihre Liebe gerade mal nicht erotisch heimsuchen können, auf das Revier, wo die Person ordentlich ran genommen wird, die sich, ehe sie sich versieht, um ihr Leben zu fürchten hat. Das ist mehr als bedenklich. Es ist zu kritisieren. Daran kommt man nicht vorbei. Hoffen wir, dass es sich nicht oft ereignet. Menschen sind nur Menschen, daher voller Fehler.
Aber derartiges darf nicht sein!

Leider kommt es vor.
So ist das bei uns im Land, denn es ist nicht unbedingt amoralisch und eine Schande, einen Menschen zu verprügeln oder zumindest an seine psychische und physische Grenze zu führen, die von den "Polis" angetestet wird. Sie haben die Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung zu tragen. Und schandhaft-volksschädlich wäre es wohl, auch eine Verletzung der Gesetze (in ihren Augen), einen solchen Kriminellen laufen zu lassen, da man ihm eine Festnahme und eine hierauf folgende Vernehmung ersparen will, nur weil es so aussehen könnte, als hätte er möglicherweise auf dem Revier unter all den korrekten Beamten etwas zu erleiden, was eine Unzumutbarkeit darstellen könnte. ... klar, jede vorsätzliche Körperverletzung muss auch erst einmal bewiesen werden. Im Erbringen von Beweismaterial sind die Polis besonders fähig, aber noch fähiger darin, sie für ihre eigenen Heldentaten zu besorgen. Die Organisation ist für sie der Sinn des Lebens. Potenziell ist jeder Bürger kriminell, was doch nur der menschlichen Logik des Denkens entspricht. So hört man bisweilen den Spruch: "Arschlöcher seid ihr alle! Wir schmeißen hier den Laden und räumen auf!"

Was? Gibt es Fragen? Wollen ... sie? Offensichtlich sind sie meist in der Übermacht, diese Polis, wenn sie mit ihrer geladenen und entsicherten Knarre anlatschen, frustriert in die Gegend starren, ihre Mütze in den Nacken schieben. Und man hört auch: "Wir haben unsere Pflichten ...!"

By Kay Ganahl
Copyright By Kay Ganahl.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (01.01.2015)
Na,ja, ist eine Satire, doch aus meinen Erfahrungen mit den Hütern des Gesetzes würde eine ganz andere entstehen und zwar eine in welcher die Polizei auf den Knien vor dem Bürger/Gesetzesübertreter liegt und ihn um ein Ausdiskutieren seiner Taten bittet, aus Angst man könnte den in unserem Lande über alles geschätzten Straftäter irgendwie antasten, welchem gleich zehn Rechtsverdreher zur Seite stehen und mindestens ebenso zehn Psychologen, um dem Opfer und der Bevölkerung zu beweisen welch arme Sau solch ein Täter doch letztlich ist. Die Polizei zu rufen ist reine Zeitverschwendung, denn wenn sie kommt hat man bereits den Kopf unterm Arm und sie diskutiert dann darüber ellenlang warum und wieso. Also keine Chance auf Helfer & Freund, sondern auf Täter-Versteher und Laberer. Und von wegen "Aggression", die Polizei bittet inzwischen den Bürger ihr nichts zu tun, so sieht das aus. LG niemand
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