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Zwischen Ferne und Ferne

Skizze zum Thema Aufbruch


von Ginkgoblatt

Wenn ich etwas zerbreche und es dann wieder zusammenfüge, entsteht etwas anderes, aber nie mehr dasselbe. Wenn die Menschen mich aber wieder so haben wollen, wie ich war, wird Einsamkeit mein Schicksal sein. Wie ich war, werde ich nicht mehr sein [können]. Auf anderen Wegen als den bisherigen Halt in mir selbst zu finden, heißt noch lange nicht, Menschen zu finden, die die gleiche Sehnsucht [er]tragen, heißt noch lange nicht, aus diesem Irrgarten der Gesellschaft auszubrechen und Menschen zu begegnen, mit denen es in Gemeinschaft gelingt, die jetzige Welt geistig erfüllender für sich selbst zu gestalten. Und sei es nur für den Moment der gemeinsamen Stille im Jetzt.

Manchmal will ich mutig sein. Loslassen. Ich illusioniere mir, dass mein beengtes Existieren zwischen Wohnung, Job und Schmerz, Sicherheit bedeutet. In Wahrheit ist dies aber nichts weiter als ein Gefängnis, als ein Raum, der die innerliche Weite begrenzt, aus Angst sich orientierungslos zu verlieren.

Und manchmal fallen die Gedanken aus meinem Kopf in das Chaos meines Herzens. Und vernichten all die kleinen Sprosse, die sich aus dem Trümmern und verbranntem Ichanteilen hervor winden. Dann bleibt nur das Wissen um die Unbeständigkeit – dass Schmerz ebenso vergänglich ist wie Glück.

Ich möchte versuchen. Versuchen zu lernen, zu bewahren, zu akzeptieren und zu sein. Ich möchte am Morgen aufwachen und sagen: Ich bin glücklich. Ohne eine Bedingung zu knüpfen. Es einfach zu sein.

Momente sind kostbar und jeder Augenblick in klarer Seele schafft ein zufriedenes Jetzt. Möge die Achtsamkeit mir ein treuer Begleiter sein.

Anmerkung von Ginkgoblatt:

vom 07.02.2015



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Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (08.02.2015)
"A swan of white she came to me
The lake mirrored her beauty sweet
I kissed her neck, adored her grace
But needed nothing she could give"

- aus:  "Deeper down" von NIGHTWISH/PETRI ALANKO
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Ginkgoblatt meinte dazu am 08.02.2015:
Hallo Trekan,
was meinst du damit? Dass alles in mir liegt und ich nichts weiter von anderen benötige? Danke für dein Lesen. Coline
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 09.02.2015:
Nein, nicht als Erklärung. Einfach als Beschreibung eines Zustands.
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Kommentar von Graeculus (69) (08.02.2015)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ginkgoblatt schrieb daraufhin am 08.02.2015:
Das stimmt wohl, allerdings ist es schwierig dem Morgen ohne Angst zu begegnen, wenn das Gestern nicht mehr als ein gähnender Abgrund ist. Aber vielleicht ist das die erste Übung der Achtsamkeit. Lieben Gruß, Coline
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Graeculus (69) äußerte darauf am 08.02.2015:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ginkgoblatt ergänzte dazu am 08.02.2015:
Das ist ja die Krux an der Sache - das Herz sehnt sich nach den Dingen, die es nur kurzzeitig hat, muss aber lernen, diese Momente zu bewahren. Die Momente sind erfüllend, nur leider können sie die innere Sehnsucht nur kurzzeitig stillen. So bleibt immer etwas Fehlendes im Raum. Vielleicht kann es über den Weg der Achtsamkeit wahrgenommen werden, ohne die Verzweiflung zu aktivieren.
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Graeculus (69) meinte dazu am 08.02.2015:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ginkgoblatt meinte dazu am 08.02.2015:
Oh ja und zwar schon oft. Gut ist das, aber das Grundproblem löst es doch nicht. Kann es auch gar nicht. Coline
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Graeculus (69) meinte dazu am 08.02.2015:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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princess
Kommentar von princess (08.02.2015)
Die Vorgabe glücklich finde ich ziemlich anstrengend. Ich glaube, es genügt, morgens aufzuwachen und zu sagen: Ich bin.
Ohne eine Bedingung zu knüpfen. Es einfach zu sein.
Und zu gucken, wie das so ist. Das Sein.

Liebe Grüße
Ira
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Ginkgoblatt meinte dazu am 08.02.2015:
Hallo Ira,
da stimme ich dir unter normalen Bedingungen zu. Das wäre, dass allerschönste einfach zu sein. Nur leider ist das nicht so einfach. Denn wenn das Sein sich bisher größtenteils im Mantel der Aussichtslosigkeit gezeigt hat, reicht es vielleicht nicht aus, es nur wahrzunehmen. Aber an sich finde ich deinen Gedanken gut und auch zum Nachdenken anregend. Lieben Gruß, Coline
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Fuchsiberlin
Kommentar von Fuchsiberlin (08.02.2015)
Einen Versuch, etwas Entscheidendes zu verändern, ist es immer wert. Für die kostbaren Momente, jene Augenblicke, die einen lächelnd sehen lassen.

Liebe Grüße
Jörg
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Ginkgoblatt meinte dazu am 12.02.2015:
Hallo Jörg,
das stimmt - der Augenblick, der uns ein Lächeln schenkt, sollte es immer genug Versuche geben. Immer wieder. Danke dir! Coline
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