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Wiedergeburt

Kurzprosa zum Thema Zuversicht


von Sätzer

Sie glaubte an ihre Wiedergeburt, wie an das Wasser, das zaghaft in Fluss kommt, Schwünge in Blumenwiesen zeichnet, sein Bett verbreitert, Abrisse an Uferkanten einleitet, Grenzen überschreitet, neue setzt, Berge meidet, sich hinabstürzt und Tiefe formt, sich im unendlichen Meer ergießt, im Wind tanzt, mit Leichtigkeit entschwebt, sich sammelt und Wolken am Himmel malt, hinab regnet, versickert in unbekannte Gründe, voller Kraft nach oben drängt, um den Kreislauf als Quelle zu erneuern. Sonst glaubte sie nicht leben, und auch nicht sterben zu können.
Wer weiß, wo sie sich jetzt befindet?

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Regina (24.02.2015)
Das ist ein sehr einleuchtender Text zum Thema, auch dass "sie" nicht weiter beschrieben wird. Leben wie Wasser, das im Kreislauf bleibt und immer wieder neue Formen bildet.
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solxxx
Kommentar von solxxx (24.02.2015)
Wenn die Basis für die Wiedergeburt der Tod war, dann sind die Analogien keine Hilfe. - LG Alfred
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Sätzer meinte dazu am 24.02.2015:
Hallo Alfred,
eine Wiedergeburt kann meines Erachtens nur indirekt über ein Weiterleben (über die Gene) meiner Kinder stattfinden, so wie das Wasser sich auch in dem Prozess transformiert.
LG und einen schönen Tag
Uwe
(Antwort korrigiert am 24.02.2015)
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LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (24.02.2015)
Was kommt, muß auch wieder gehen. Was nicht kommt, geht auch nicht. Je worauf wir unser Augenmerk im Leben richten, das wird bestimmend.

Der "Glaube" an Wiedergeburt ist ja eine weitverbreitete Vor-Stellung, die Materialisten den "Anderen" gern unterstellen. Daß es auch ein Wissen diesbezüglich gibt, das entlockt uns gerne und schnell mal ein müdes Lächeln;)
Gruß
Lothar
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Sätzer antwortete darauf am 24.02.2015:
Hallo Lothar,
ja, ein sehr umstrittenes Thema. Aber der Glaube, wie auch immer, versetzt bekanntlich Berge. Danke für deine Empfehlung und einen schönen Tag.
LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (24.02.2015)
Vielleicht irgendwo im Weltgeist. LG
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Sätzer schrieb daraufhin am 24.02.2015:
Wat iss dat denn Armin? Unsere kleine Welt, in der die vielen Religionsausprägungen sich bekämpfen. Da braucht´s dann wohl doch den "Über-Herrn" oder vielleicht besser einen "Ober-Engel", der das in die Hand nimmt
Dank für deine Empfehlung und einen schönen Tag noch.
LG Uwe
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susidie
Kommentar von susidie (24.02.2015)
Dein Text spricht mich sehr an.
Wo auch immer "sie" jetzt sein mag, einzig und alleine entscheidend für "sie", war dieser Glaube, der im Leben und im Sterben begleitet.
Was interessieren da andere Meinungen.
Klasse ge- und beschrieben den Kreislauf "ihrer" Gedanken.
Liebe Grüße von Su
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Sätzer äußerte darauf am 24.02.2015:
Das ist das einzig Entscheidende.
Danke dir susidie, auch für die Empfehlung.
LG Uwe
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princess
Kommentar von princess (24.02.2015)
Schon in der zweiten Zeile vergesse ich, woran sie glaubte. So präsent ist sie. So bunt und lebendig. So nah bei sich. Und möglicherweise ist sie jetzt wieder dort. Ganz nah bei sich. So mag ich das. Und den Text mag ich auch.

Liebe Grüße
Ira
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Sätzer ergänzte dazu am 24.02.2015:
Danke dir Ira und auch allen anderen, die den Text gern gelesen und empfohlen haben. Es freut mich, dass er so gut ankommt.
Erstaunt bin ich manchmal, dass so ein aus meiner Sicht literarisch einfach zu formulierender Kurztext so viel bessere Resonanz hat als eine durchformulierte längere Geschichte, die viel mehr Arbeit macht. Aber es ist wohl so, dass die Lust auf längere Texte begrenzt ist.
Liebe Grüße
Uwe
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monalisa
Kommentar von monalisa (25.02.2015)
Hallo, lieber Sätzer, du hast hier im 'Kreislauf des Wassers' ein einprägsames Konzept dafür gefunden, dass alles Leben im Fluss, im Wandel ist, ein Werden und Vergehen, dass dabei nichts verloren geht, auch wenn es sich zeitweise in einem riesigen Kosmos als winziges Tröpfchen zu verlieren scheint.

Sehr schön finde ich dieses 'zaghaft in Fluss kommen und Schwünge in Blumenwiesen zeichnen' gleich am Beginn. Ob das Wasser generell 'die Berge meidet' ? Einerseits umwirbt es sie in Meandern, an anderer Stelle gräbt es sich tief ein, bricht durch Felswände ... Es hat eben, geprägt von verschiedenen Einflüssen, viele Gesichter!

Liebe Grüße,
mona
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Sätzer meinte dazu am 25.02.2015:
Danke dir liebe Mona für deinen Kommentar und die Empfehlung.
Von dir freut mich das ganz besonders, da ich an deinen feinfühligen, klugen und wortkreativen Gedichten immer wieder große Freude habe. Diesen Dreiklang findet man in Kombination nicht so oft in der Literatur.
Natürlich meidet Wasser nicht generell die Berge. Manchmal findet es erst nach langer langer Zeit durch stetes Aushöhlen den Weg aus der Umklammerung durch Felsen. Das ist ja auch im Leben so, dass manche Situationen zähes Durchhaltevermögen erfordern. Aber vorzugsweise suchen Wasser und Mensch den schnelleren und leichteren Weg, Widerstände vermeidend.
LG und dir einen schönen Tag
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LotharAtzert meinte dazu am 25.02.2015:
... daß der Himmel, wie alle Ferne, blau erscheint, ist übrigens auch auf hauchfeine Wassertröpfchen zurückzuführen ...
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Sätzer meinte dazu am 25.02.2015:
Das war mir so noch nicht bewußt, aber deshalb spricht man wohl vom blauen Planeten. Das Wasser ist ja generell lebenswichtig, sowie wir selbst ja auch zum größten Teil daraus bestehen. Also singen wir eine Hymne auf das Wasser und dass wir in einer Gegend wohnen, wo noch ausreichend davon vorhanden ist.
LG
(Antwort korrigiert am 25.02.2015)
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Kommentar von Agneta (25.04.2015)
eine sehr poetische Beschreibung von Wiedergeburt, lieber Uwe.
LG von Agneta
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Sätzer meinte dazu am 25.04.2015:
Danke für die Loorbeeren liebe Agneta.
LG Uwe
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Kommentar von Festil (59) (03.01.2016)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 03.01.2016:
Von Haikus versteh ich nicht viel, aber ich glaube, dass man die nicht verlängern darf
Schön, dass dir der Text gefallen hat, und danke für deine Empfehlung.
LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gedankentexte mit wenigen Sätzen aus dem Leben gegriffen.
Veröffentlicht am 24.02.2015, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.03.2019). Textlänge: 90 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.021 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.06.2019.
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