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Vom Sinn des Sanges

Sonett


von Beaver

Lieh Gott mir meine Stimme und mein Lied,
um auf das Unrecht in der Welt zu zeigen?
Ja, soll ich davon singen, nichts verschweigen,
dass jeder auch bemerkt, was rings geschieht?

Gab Gott mir meine Worte, mein Gedicht,
um auf die Tränen in der Welt zu zeigen?
Ja, soll ich davon schreiben, nichts verschweigen,
dass jeder auch bemerkt, was rings zerbricht?

Ich glaube nicht, denn von Gewalt und Kriegen,
Verbrechen, Schmerzen, Wahn und Ehrenmord
erfährt der Mensch auch ohne Dichterwort.

Doch um das Schöne rings hervorzuheben,
dass all die tausend Tränen mal versiegen,
ja, dafür sind mir Wort und Lied gegeben.

 
 

Kommentare zu diesem Text


claire.delalune
Kommentar von claire.delalune (27.03.2015)
Ja! Damit triffst du es genau.
LG,
Kathrin
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Beaver meinte dazu am 27.03.2015:
Danke für den Tipp, der klingt in der Tat nicht nur rhythmischer, sondern auch inhaltlich passender, weil ja genau diese beiden Worte in den beiden Quartetten stehen. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, tze! Ich lasse nach...

Danke jedenfalls.

Gruß
Manu
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claire.delalune antwortete darauf am 27.03.2015:
Gern. Aber dass du nachlässt, kann ich nicht bestätigen!
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (27.03.2015)
Hallo Manu,
ein großer Teil der Worte, die man im öffentlichen Raum hört und liest, handeln von Mord und Tod, Krieg, Krisen und Korruption sowie diversen anderen Übeln. Demgegenüber ist die eigene Lebenswelt in der Regel weitausaus erfreulicher. Daher sollte es auch Dichter geben, die sich trauen, dieses hervorzuheben und einen heiteren Sinnsang anstimmen. Ich jedenfalls habe es gerne gelesen. Deine Zeilen sind äußerst melodiös und trotz der Aussage keineswegs kitschig oder seicht.
Schöne Grüße, Dirk
(Kommentar korrigiert am 27.03.2015)
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Beaver schrieb daraufhin am 02.04.2015:
Danke, Dirk. Die Idee hierzu kam mir beim Lesen eines Gedicht von Karl Gerok (1815-1890), der schrieb, dass die Menschen sich durch kritische Gedichte nicht ändern werden. Nun ja, ob sich was ändert, wenn man über Schönes schreibt, weiß ich nicht, aber hey, es macht Spaß!

Morgengruß
Manu
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plotzn
Kommentar von plotzn (01.04.2015)
Katastrophen gibt es schon inden Nachrichten genug. Da kommt Dein positives Gedicht gerade recht, Manu

Liebe Grüße, Stefan
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Beaver äußerte darauf am 02.04.2015:
Vielen Dank, Stefan. Es freut mich, dass mein kleines Sonett so positiv rüber kommt.

Morgengruß
Manu
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millefiori
Kommentar von millefiori (19.09.2016)
Die Menschen wollen es gar nicht mehr hören.
Aber jeder ist dankbar aus diesem schrecklichen Alltag entführt zu werden.
Ich versuche zumindest die Welt in meinem Umkreis die wahren Werte zu vermitteln.

Dein Gedicht kommt so leicht daher, sagt aber so viel aus.

Ich glaube ich werde Fan von Dir.

Gruß millefiori
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Beaver ergänzte dazu am 23.09.2016:
Danke für den Spaziergang durch meine Gedichte. Es freut mich, dass Dir ein paar LyrBlümlein gefallen haben. Darfst gerne wiederkommen und Fan werden.

Morgengruß
Manu
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Beaver
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Veröffentlicht am 27.03.2015, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.03.2015). Textlänge: 101 Wörter; dieser Text wurde bereits 723 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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