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Die Hände

Text


von SFritz

Meine Hände sind vielfach gefaltet
in der Kirche trinken sie Mut.

Zum Gedächtnis tun sie es und sie tun es
ihrer Stimmung nach auch sonntags

Sie gedenken jener im Nachgang und jener schon im Vorfeld
und baden im Mitgefühl und der Angst
sie kommt vor dem Unrecht
auch darin baden sie
dann im Salz
es reinigt

So unbewegt durch Tränen und verwischend 
das sind meine Hände
Wir müssen gehen sagtest du

Sie bemühen die Allmacht
die Sonne
den Wind und das Wasser

Sie spielen mit Scherben und spielen Ecksteineckstein
sie müssen versteckt sein die Hände
hinter dir
vor dir

Meine Hände tragen die letzten Zeilen
und spielen mir seine Stimme vor
sie bewegen sich in seiner Melodie
ins Nimmermehr

und Wind

von der Stille spricht er
und vom Tod.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Ingrid.
Kommentar von Ingrid. (13.02.2018)
Feiner Beobachtungssinn. ...
Ach wasn Scheiß -

Kurzum:
Super Lyrik! Hebt sich ab.
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Veröffentlicht am 04.04.2015. Dieser Text wurde bereits 306 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.05.2018.
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