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Fünf Gedanken zur Existenz

Gedanke zum Thema Existenz


von Erdenreiter

Für viele Menschen wäre ein Leben nach dem Leben ein Wunder, dabei sind sie selbst das Wunder ihrer eigenen Existenz.

Menschen können sich eine ewige Existenz nicht wirklich vorstellen, so, wie sie sich ihres Unterbewusstseins nicht bewusst sein können, ohne dass es zu Bewusstsein wird.

Menschen streiten eine ewige Existenz ab, nicht weil sie keine Erinnerungen vor ihrer Geburt besitzen, sondern weil sie glauben, das, was sie sind, wäre schon alles.

Zu existieren ist so unerklärlich wie unlogisch, oder in anderen Worten alles ist möglich.

Du existierst, und wenn dich das nicht mehr verwundern kann, ist etwas in dir erloschen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (29.04.2015)
eingangs heißt es: "Für viele ..." dann folgt apodiktisch zweimal "Menschen ..."

satz 2 sollte beginnen mit: manche menschen ...

zu satz 3: gerade weil sich keine zeugen finden lassen, die meine "existenz" vor meiner geburt bezeugen können, ist das eher ein argument, die endlichkeit meines daseins zu vermuten.
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loslosch meinte dazu am 29.04.2015:
korrektur: der gedanke ist im text enthalten.

"... weil sie glauben, das, was sie sind, wäre schon alles." menschliche bescheidenheit ist besser als menschliche hybris!
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Erdenreiter antwortete darauf am 17.05.2015:
Danke für Dein Feedback.
Ja, der zweite Gedanke geht apodiktisch von allen Menschen aus, wobei er für mich auch etwas von einem Aphorismus hat. Beim dritten Gedanken muss es sich nicht unbedingt um etwas Allgemeingültiges handeln.

Menschliche Unterwürfigkeit und übertriebene Abwertung der eigenen Person könnte man wohl als Gegenteil von menschlicher Hybris bezeichnen, da ist es geradezu Bescheidenheit von einem “Mehr“ auszugehen

Liebe Grüße
Marco
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Kommentar von Graeculus (69) (29.04.2015)
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loslosch schrieb daraufhin am 29.04.2015:
... ein Kerl, der spekuliert, ist wie ein Tier auf dürrer Heide, ...

wusste der große agnostiker JWG.
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Jack (33) äußerte darauf am 30.04.2015:
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loslosch ergänzte dazu am 30.04.2015:
der agnostiker hält wissen und denken für dasselbe? da muss man erst mal drauf kommen!

der agnostiker will durch denken den raum des wissens vergrößern und anerkennt, dass der raum des nichtwissens mitwächst.
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Jack (33) meinte dazu am 30.04.2015:
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Erdenreiter meinte dazu am 17.05.2015:
@Graeculus
Es geht bei den fünf Gedanken darum sie zu denken.

Damit ist doch alles klar, oder? In einem materialistischen Weltbild wäre alles klar, doch ist der Materialismus wissenschaftlich nicht mehr gültig. Die Frage ist ja, wer da sieht, fühlt et cetera. Das Bild, das Du siehst, existiert überhaupt nicht im Schädel als Bild, sondern als elektrische Impulse. Gehirnzellen können nicht sehen und so weiter, und chemische Reaktionen, Vorgänge et cetera nicht spontan anfangen zu denken, gar ein Bewusstsein bilden. Von daher, was soll denn klar sein?

"Mit unserer gegenwärtigen Forschung in der Naturgeschichte und mit der genetischen Entwicklung ist ganz offensichtlich geworden, dass wir nicht imstande sein werden, eine Antwort auf die Fragen zu geben, was das Bewusstsein, Geist, Intelligenz und Gefühle sind."
( Hoimar von Ditfurth )

"Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten."
( Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen )

"Die Energie ist tatsächlich der Stoff, aus dem alle Elementarteilchen, alle Atome und daher überhaupt alle Dinge gemacht sind, und gleichzeitig ist die Energie auch das Bewegende."
( Werner Heisenberg, Physik und Philosophie )

Liebe Grüße
Marco
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Graeculus (69) meinte dazu am 17.05.2015:
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Erdenreiter meinte dazu am 17.05.2015:
Ich wollte nur aufzeigen, dass Dein Beispiel mit dem Gehirn kein Argument ist, das irgendetwas beweisen würde. Quantentheorie in einem Satz, es gibt nichts als ein endloses Energiemeer, das aus Quanten besteht, und diese formen sich durch einen Willen, Absicht zu Materie. Die Frage ist ja, was zuerst da ist. Es gibt auch genügend Beispiele für ein hirnfreies Bewusstsein, zum Beispiel bei Zellen. Man kann überhaupt nicht experimentell nachweisen, dass durch chemische Prozesse, Vorgänge und so weiter, Gedanken, gar ein Bewusstsein entsteht. So etwas gibt es überhaupt nicht. Ditfurth hat natürlich Recht, dass man das Bewusstsein nicht erklären kann, zumindest nicht ohne eine Existenz außerhalb des Gehirns, und das wird immer deutlicher, je mehr die Wissenschaft voranschreitet. Das Zitat von Goethe, warum ich es gebracht habe, scheinst Du wohl falsch verstanden zu haben. Und natürlich ist es immer noch gültig, das alles Energie ist, wie es Heisenberg sagte, zumindest kann man es so sagen. Statt Energie könnte man von mir aus auch Geist sagen.

“Wenn das Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, wären wir zu dumm,
um es zu begreifen.“
( Jostein Gaarder )

Liebe Grüße
Marco
(Antwort korrigiert am 17.05.2015)
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Graeculus (69) meinte dazu am 17.05.2015:
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Erdenreiter meinte dazu am 14.06.2015:
Natürlich kannst Du als Leser schreiben, was Du quasi willst. Deine Kommentare haben mit der Veröffentlichung nicht wirklich etwas zu tun. Es geht hier um die Gedanken, die selbst das Entscheidende sind, und anders war es von mir auch nicht gemeint.

"Immer wieder wird die Frage gestellt, wie man es denn schaffe, Motivation zu erzeugen (…) Menschen sind von Natur aus motiviert, sie können gar nicht anders, weil sie ein äußerst effektives System hierfür im Gehirn eingebaut haben. Hätten wir dieses System nicht, dann hätten wir gar nicht überlebt. Dieses System ist immer in Aktion, man kann es gar nicht abschalten, es sei denn, man legt sich schlafen. Die Frage danach, wie man Menschen motiviert, ist daher etwa so sinnvoll wie die Frage: »Wie erzeugt man Hunger?« Die einzig vernünftige Antwort lautet: »Gar nicht, denn er stellt sich von alleine ein.« Geht man den Gründen für die Frage zur Motivationserzeugung nach, so stellt sich heraus, dass es letztlich um Probleme geht, die jemand damit hat, dass ein anderer nicht das tun will, was er selbst will, dass es der andere tut. In solchen Fällen wird vermeintlich Motivation zum Problem. Jemand muss, so scheint es, einen anderen motivieren."
( Spitzer, 2002, Lernen )

Geht man den Gründen für die Frage einer Meinungsüberzeugung nach, so stellt sich heraus, dass es letztlich um Probleme geht, die jemand damit hat, dass ein anderer nicht denken will, was er selbst denkt, dass es der andere denken soll. In solchen Fällen wird vermeintliche Motivation, das Gefühl den in Anführungsstrichen Auftrag zu haben andere zu überzeugen, zum Problem. Jemand muss, so scheint es, einen anderen überzeugen.

Liebe Grüße
Marco
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (29.04.2015)
ich finde das Wort "Gedanke" sagt ja schon aus, dass jeder in seinen Gedanken frei ist und sich seine Welt so denken kann wie er es gerne möchte...dies beinhaltet auch die eigene Existenz...
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Graeculus (69) meinte dazu am 29.04.2015:
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wa Bash meinte dazu am 29.04.2015:
das Wort Gedanke ist für mich Ausdruck eines aktiven Prozessen, des Denkens...
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Graeculus (69) meinte dazu am 29.04.2015:
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LotharAtzert meinte dazu am 30.04.2015:
Gewöhnliche Gedanken entstammen den Gewohnheitsmuster des Denkenden und sind alles andere, als frei.
"so denken, wie er es gern möchte" scheidet damit bereits aus.
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wa Bash meinte dazu am 30.04.2015:
@ Graeculus, dies ist sicher ein guter Einwand...Die Gegendarstellung wäre in diesem Sinne: Wenn der Gedanke tatsächlich an Tatsachen gebunden ist, sollten meine Gedanken dann nicht wirklich den Tatsachen entsprechen? Warum sollte das Gehirn gerade in diesem Punkt, bei meinem eigenen Denken spekulieren oder phantasieren, wenn es mir bis dato doch tatsächlich überaus erfolgreich mein Überleben, also die eigene Existenz gesichert hat?

@ Lothar, Gewohnheitsmuster? D.h in einer komplett neuen Situation und Umgebung sollte demnach meinem Denkapparat nichts mehr einfallen, also in einer Umgenung, die nicht mehr meinen gewohnten Denkmustern entspricht? Glaube ich nicht, dies nennt sich Anpassung..
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Erdenreiter meinte dazu am 17.05.2015:
Jedes Denken unterliegt Konditionierungen, die man sich aber auch selbst wählen, aussuchen kann. Ich würde sagen, wer aufhören kann zu denken, wenn er es will, der kann auch frei denken.

Danke für Eure Resonanz.

Liebe Grüße
Marco
(Antwort korrigiert am 17.05.2015)
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Graeculus (69) meinte dazu am 17.05.2015:
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Erdenreiter meinte dazu am 17.05.2015:
@Graeculus
Sag mal, da oben stehen fünf, zumindest in meinen Augen, wunderbare Gedanken, und wir sprechen hier über alles mögliche. Mir ist es zu zeitaufwendig, da es sich hier um keine Kolumne oder Blog handelt, so weit abzuschweifen.

“Wie oft soll es gesagt werden, das wir von Wundern umgeben sind, insofern wir Geistesgröße genug haben, sie zu erfassen, ob wir sie immer merken und des Moments bewußt sind und gedenken, das ist gleichgültig.“
( Achim von Arnim )

Liebe Grüße
Marco
(Antwort korrigiert am 17.05.2015)
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (30.04.2015)
Marco, das Entscheidende an deinen bedenkenswerten Gedanken ist für mich das Bewusstsein dafür, dass das menschliche Leben, die Existenz, ein Wunder ist.

Liebe Grüße
Ekki
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Erdenreiter meinte dazu am 17.05.2015:
Es freut mich,
dass Dir die Gedanken gefallen haben.

Danke für Dein Feedback.

Liebe Grüße
Marco
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HarryStraight
Kommentar von HarryStraight (13.08.2015)
Sehr unterschiedliche Gedanken.

Am besten finde ich:
"Zu existieren ist so unerklärlich wie unlogisch, oder in anderen Worten alles ist möglich."
Das gibt auch Anlass zur Hoffnung, dasss wir in Schizophrenie auch irgendwann eine Chance erkennen.
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Veröffentlicht am 29.04.2015. Textlänge: 100 Wörter; dieser Text wurde bereits 861 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.01.2020.
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