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Das perfekte Lese-Dinner?

Satire zum Thema Literatur


von Alias

Die selbsternannten Fernsehsuppenköche machen es den Internetliteraten vor: Kochen (schreiben) wie die Könner. Wunderbare Gerichte (Geschichten, Gedichte), die kaum einer in diesem unserem Lande nachkochen (nachschreiben) kann, weil mittlerweile eine simple Currywurst (Geschichte mit Handlung) schon ein unüberwindliches Zubereitungsproblem darstellt.
Ich bin schon froh, wenn ich die Hauptspeise einigermaßen hinkriege. Vor allem darf sie nicht so trocken sein, dass einem die Augen im Halse steckenbleiben, und sie sollte nicht überwürzt sein, wie sagte noch mal ein kluger Kaiser: Zuviel Fleisch in der Suppe ist nicht gut, zuviel Gewürz aber auch nicht. War es Claudius? Wen juckt’s. Oder wer schmeckt’s?
Manche kochen ja nur amuse-gueules, die Blender. Kleine, aber exzellente Appetithäppchen, die den Hunger auf das Nachfolgende anregen sollen. Leider bleibt das Nachfolgende meistens aus. Schade, dass nur wenige es überhaupt bis zur Hauptspeise schaffen.
Manche servieren ja generell nur Nachspeisen, und die sind immer zu süß, also für meinen Geschmack, ich bin nicht so fürs Süße. Obwohl ich selber schon Süßes gekocht habe, aber das hebt sich mit meinen bitteren Hauptgerichten wieder auf. Ich bin auch nicht fürs Furztrockene, bei dem informative Lehrhaftigkeit im Vordergrund steht. Oder fürs barockmäßig Überladene, wo auf den Lesetisch viel Prächtiges kommt, in dem man sinnlich schwelgen kann, aber man hinterher total überfressen ist und geistige Blähungen bekommt, weil nur Luft drin war.
Oder fürs spartanisch Angedeutete, bei dem der Gast selber entscheiden soll, was er nun eigentlich gegessen hat. Und wonach es schmecken könnte. Manch ein Lese-Esser spinnt sich dann was zusammen, in der Art von: Eine mystische Erfahrung – welch grandiose Komponenten – ich bin überwältigt – …
Da bin ich armer realistischer Hauptspeisenkoch doch ziemlich geplättet. Im Geschmack undeutlich definierte Chips, zu denen ich meinen eigenen Senf geben soll, um sie überhaupt runterwürgen zu können?
Wer bin ich? Ich bin Hobbyliteraturkoch und kein Hobbyliteraturkochkritiker. Ist sowieso alles subjektiv. So what?

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (10.05.2015)
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Alias meinte dazu am 11.05.2015:
nein, nicht ente mit rotkohl und knödeln, eher innereien. nee, das ist ein witz, und das alles ist nicht so ernst gemeint.
lieben gruß
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Kommentar von Gringo (60) (13.05.2015)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Alias antwortete darauf am 13.05.2015:
fangen wir erstmal mit metbrauen an, das macht locker.
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