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Kurzgeschichte zum Thema Alltag


von Stone

Eigentlich begann der Tag ganz normal. Wie gewöhnlich stand ich – nachdem der Handywecker mich aus dem Schlaf gerissen hatte – auf. Ich ging in die Küche, setzte mir einen Kaffee auf, ins Bad, so dass der Kaffee Zeit hatte fertig zu werden und ging dann, mit dem Kaffee bewaffnet ins Wohnzimmer, um den Fernseher anzustellen, um mir anschließend – wie jeden Morgen – neben dem Kaffee das Frühstücksfernsehen einzuverleiben. Die üblichen Meldungen schallten mir entgegen: irgendein Minister war zurückgetreten, irgendjemand war Amok gelaufen, irgendeine Nation befand sich im Kriegszustand. Also – alles beim Alten.
Inzwischen war ich soweit, die Wohnung zu verlassen. Aber – irgendetwas hatte ich vergessen. Jedenfalls wurde ich das Gefühl nicht los, etwas übersehen zu haben. „Naja“, dachte ich, „dann wird es wohl nicht so wichtig sein.“
Ich füllte noch mein Zigarettenetui nach – acht Stück müssen reichen - , nahm mein Feuerzeug, mein Handy und wollte schon die Wohnung verlassen, da hörte ich eine Stimme. „Hey, du Penner, was ist mit meinem Fressen? Willst du mich verhungern lassen?“  Ich dachte, ich muss wohl noch schlafen und träumen; denn soweit ich weiß, wohne ich alleine und gestern Abend war keiner da, der hier übernachtet hätte. Da fiel mir meine Katze ein. Klar, ich hatte vergessen, ihm Futter zu geben. Aber halt – hatte ich jetzt laut gedacht? Muss wohl so sein, denn trotz aller Entdeckungen und Erfindungen, trotz Dr. Doolittle, der ja auch nur eine fiktive Figur ist, können Tiere nicht sprechen.
Ich schaute den Kater an. Seine Augen blickten mich erwartungsvoll und beredsam an. Aber: hat er wirklich etwas gesagt?  Und wieder vernahm ich einen Satz, ohne dass er sein Maul geöffnet hätte. „Ja, du hast dir das nicht eingebildet; ich kommuniziere mit dir per gedanklicher Art und Weise. Bisher hatte ich ja keinen Grund zu klagen; immer ein sauberes Klo, immer ein leckeres Fressen und ab und zu bringst du mir auch ein Leckerli mit. Nur das mit der Kastration hättest du mir und dir ersparen können. Aber dafür habe ich dir ja auch ins Bett gekackt.“
Ich war wie paralysiert. Nicht nur, dass meine Katze telepathisch mit mir in Kontakt getreten ist, nein, auch der Haufen, den er mir einst in mein Bett machte, war Absicht. Und ich war der Meinung, er käme gewissermaßen als Nachwirkung der Narkose beim Tierarzt.
„Nee, nee“ vernahm ich seine Stimme, „das war gewollt so. Und wenn du jetzt so nett bist, das  Fressen hinzustellen und dich dann zu verpfeifen. Ich will nämlich in Ruhe nach dem Fressen noch ein paar Schläfchen zu halten.“
Nach einer kurzen Schrecksekunde, Minute, tat ich wie „befohlen“  und ging. Nicht ohne seinen Fressnapf – wie sonst auch – aufzufüllen.
Auf dem Weg zur Bahn liefen meine Gedanken Sturm: können das alle Tiere?  Machen sie das nur, wenn das „Herrchen“ vergessen hat, Fressen zu geben? Fast wäre ich umgekehrt, aber richtig, er wollte ja seine Ruhe. Und mir fiel ein Spruch ein: nicht die Menschen halten sich Katzen, nein, die Katze hält sich den Menschen. Endlich, endlich verstand ich diesen Spruch.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (10.09.2015)
Zweiter Satz viel zu lang und holprig, zudem "auf" zweimal kurz hintereinander.
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Kommentar von Graeculus (69) (10.09.2015)
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Kommentar von Abulie (45) (10.09.2015)
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