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Mein aktuell-politischer Stallhase

Tagebuch zum Thema Aktuelles


von Stelzie

Ich sitze auf der untersten Stufe der Treppe, vor mir die Katzenkiste, aus der mich zwei knopfige Hasenaugen anblicken.
In mir brodelt es in einer Mischung aus Wut und Verzweiflung. Wütend bin ich auf meinen Gatten, weil der mal wieder unterwegs ist. Was nach 30 Ehejahren nicht weiter tragisch ist, aber im Moment könnte ich ihn nun gerade hier gebrauchen.
Hilflos, weil ich einfach nicht weiß, was ich mit Mister Langohr anstellen soll.
Der Katzenkorb ist auf keinen Fall die Lösung meines Problems.
Ich denke an die Riesensauerei, die durch seine Exkremente entstehen werden, mein Kind eher an die hasenunfreundliche Umgebung. Naja ist schon extrem eng da drin. Bleiben kann er da jedenfalls nicht.
Ich bin im Augenblick auch äußerst gereizt, hatte einen harten Arbeitstag, anschließend Shoppingtour mit Junior, die damit endete, dass uns Hoppel im Garten empfing, aber eigentlich im Stall sein sollte. Doch der war hinüber. Langohr hatte sich befreit. War wohl schon ne Weile auf freien Fuß, was mir das klatschnasse Fell und die starre Haltung verrieten.
Trocken und warm hat er es jetzt. Aber das reicht ja nicht.
Hasenstall bauen kann ich nicht. Gutsortierte Zoofachgeschäfte haben um diese Zeit bereits geschlossen. Stall kaufen fällt also auch aus. Hoppel wird etwas unruhig.

Aber wozu gibt es Freunde? Natürlich, um in Notsituationen zu helfen. Mir fällt eine befreundete Familie ein, die im Besitz mehrerer Hasen und dementsprechender Behausung ist.
Und mein stummelschwänziger Kamerad im Katzenkorb hat Glück. Es ist noch Platz im Stall.
Ich verstaue ihn recht zügig ins Auto und bringe ihn weg.
Langohr wird liebevoll mit frischem Heu und Rüben empfangen. Ich kann beruhigt in mein wohlverdientes Wochenende fahren.
Auf der Fahrt wird mir dann klar:
Mein Hase ist jetzt ein Asylant.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Annabell
Kommentar von Annabell (22.11.2015)
Eine sehr schöne Hasengeschichte. Gern gelesen und geschmunzelt.
Einen schönen Sonntag wünscht Dir
Annabell
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Stelzie meinte dazu am 22.11.2015:
Vielen Dank . Auch fürs Empfehlen. Dir auch noch einen angenehmen Tag und
liebe Grüße.
Kerstin
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (22.11.2015)
Hättste doch einfach auf Ostern warten können. so´n Asylantendasein ist sicher keine gute Idee in der heutigen Zeit, aber in deinem Hasen-Fall wenigstens keine Tierquälerei
LG Uwe
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Stelzie antwortete darauf am 22.11.2015:
Hoppel sollte eigentlich schon letztes Weihnachten in der Pfanne landen. Aber... das ist schon wieder ne andere Geschichte .
Liebe Sonntagsgrüße
Kerstin
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Owald
Kommentar von Owald (22.11.2015)
Und Du bist ein Schleuser.

Grüße
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Stelzie schrieb daraufhin am 23.11.2015:
nur mit der Bezahlung ging irgendwas schief. Hat bis heute kein Geld rausgerückt, der langohrige Kerl.
Liebe Grüße zurück.
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