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Ich lebe

Text zum Thema Bewusstsein


von Jonathan

Ich lebe

Ich danke dir du schöne Welt, dass du so bist wie du bist.
Und dass ich in dir leben darf.

Wenn ich mit meiner Freundin Barbara irgendwo hingehe, sei es in der Stadt oder auch auf einem Spaziergang, dann schaut sie immer vor sich hin auf den Boden; ungefähr einen Meter vor ihre Füße.
Das tut sie nicht, weil sie Angst hat zu stolpern. Denn sie ist noch relativ jung. Und auch relativ gesund. Körperlich.
Ich sage zu ihr: Schau nicht auf den Boden. Schau geradeaus und um dich herum. Da ist die Welt.
Sie antwortet: Nein. –
Sie tut das nicht, weil sie von mir nichts gesagt haben will. Sozusagen Verhaltensmaßregeln. Sie tut es aus einem anderen Grunde.
Ich weiß es nicht genau – aber ich glaube, es ist, weil sie von der Welt nichts sehen will.
Ich sehe das auch manchmal, wenn ich spazieren gehe. Auf einem Waldweg zum Beispiel. Da kommt mir eine Frau entgegen und schaut auch nur vor sich auf den Boden. Ich sage dann freundlich zu ihr: Dort oben sind die Sterne. Nicht hier unten auf dem Weg.
Wenn sie vernünftig ist, lacht sie – oder lächelt zumindest. Einmal sagte eine: Jetzt sind dort oben auch keine Sterne. Die kommen erst später.
Vielleicht hat sie mich verstanden.  :-)

 
 

Kommentare zu diesem Text


princess
Kommentar von princess (12.01.2016)
Der eine lebt so.
Die andere lebt so.
Und ich?
Ich mag deinen Text.
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Jonathan meinte dazu am 14.01.2016:
.
Danke! Liebe Prinzessin.
Ich mag dich auch
Jonas
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AZU20
Kommentar von AZU20 (12.01.2016)
Ich glaube schon, dass sie Dich verstanden hat. Gern gelesen. LG
diesen Kommentar melden
Jonathan antwortete darauf am 14.01.2016:
.
Danke für´s Lesen
lbG Jonas
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tulpenrot
Kommentar von tulpenrot (12.01.2016)
Mit solchen Leuten unterwegs zu sein, ist traurig. Ich kenne das. Im Sommer besuchte mich eine alte Freundin - ich zeigte ihr unsere wunderschöne kleine Altstadt mit den Gässchen - und was macht sie? Erzählt mir von ihrer Reise nach Teneriffa letztes Jahr. Blöd sowas. Ob sie bei ihrer nächsten Reise nach Spanien an unseren Stadtbummel denkt? Doch wohl kaum. Seltsame Menschen gibt es. Die können auch nur mit Navigator Auto fahren und wissen dadurch nicht, durch welche Städte sie gefahren sind oder auf welcher Autobahn. Dabei kann man unterwegs so viel entdecken, nicht nur die Sterne.
Bin froh, dass du mal wieder etwas geschrieben hast! Einen typischen Jonathan-Text!
LG
Angelika
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niemand schrieb daraufhin am 12.01.2016:
Hmm ... wieso ist das "blöd", wieso erwartet jeder, dass sein Mitmensch Gleiches wie er selber empfindet, oder schön/lebenswert findet? Ist das nicht beschränktes Denken?
Eigentlich ist solch eine Erwartung anmaßend. LG niemand
P.S. mir gefällt der Text nicht, weil er in die Richtung des
Schreibers drängt/fordert.
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tulpenrot äußerte darauf am 13.01.2016:
also, ich glaube dass es hier nicht um Gleiches-Empfinden geht, sondern ich beschrieb mein Befremden darüber, dass jemand, der mich besucht und dem ich meine Stadt zeige, überhaupt nichts wahr nimmt davon. Dann kann man so eine Führung doch bleiben lassen.
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Jonathan ergänzte dazu am 14.01.2016:
.
Ich glaube, ihr habt beide recht
Die Freundin platzt vor Mitteilungsbedürfnis.....
und Tulpi stellt sich einen Besuch etwas anders vor....
Erwachsensein ist manchmal nicht leicht----
das Kind steckt in uns allen.
Hoffentlich!
.
lbGrüße an Euch beide
Jonas
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Kommentar von BabetteDalüge (67) (13.01.2016)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Jonathan meinte dazu am 14.01.2016:
Ja, das stimmt!
Manchmal schaust du jemanden an, und er antwortet mit einem Lächeln.
Aber, das ist-leider-sehr selten
lbG Jonas
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