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Wintermorgen

Kurzprosa zum Thema Winter


von Mondsichel

Dieser Morgen malt sich wie ein minziger Rosewein in den sandig-blauen Himmel. Die Sonne lächelt herab, auf das bepuderte Land. Der Schnee knarzt unter meinen Stiefeln, ich genieße den Klang des Winters, der schon als Kind mich immer faszinierte. Millionen Spuren haben sich in das funkelnde Nass gesenkt und ich frage mich, wo geht es hin, so eilig, an diesem frischen Sonnentag?

Während um mich herum die Menschen durch die Straßen hetzen und keinen Blick für dieses Funkeln haben, das sich hernieder gesenkt hat, auf die einsamen Äste der einst blühenden Bäume. Ein Hauch von Magie zieht in mich ein, ich hole tief Luft. Ein kaltes inhalieren, fast ein trinken der Atmosphäre, die für mich, wie die schönsten Kronjuwelen auf dem Haupte von Mutter Erde erscheint.

Oh geliebter Winter, Du hast den Sternenhimmel zur Erde geholt. Und Du, Du ferne Sonne, Du malst ein Lächeln in die müden Augen. Ich öffne meine Arme und atme noch tiefer ein, um die stille Energie dieses Morgens in mich aufzunehmen. Ja, dies ist einer dieser Tage, die man gerne in seinem Herzen bewahrt. In diesem Winterwunderland, lässt es sich bei Sonnenschein besonders schön versinken und träumen.

Noch einen kleinen Moment verweilen und der Schöpfung für dieses wundervolle Erlebnis danken, dann eile auch ich durch die Straßen. Und während ich im Trubel der Stadt versinke, ist ein Teil von mir erfüllt vom Zauber und Strahlen dieses Wintermorgens. Ich habe die Kraft, was auch immer mich erwartet...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Sätzer
Kommentar von Sätzer (19.01.2016)
Die Winterstimmung hast du sehr schön eingefangen. Bin vorgestern auch bei Sonnenschein in meiner frisch verschneiten Kleinstadt zwischen den Bergen durch das Wunder der Schneelandschaft gestiefelt. LG Uwe
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (19.01.2016)
Mir gefällt's überhaupt nicht, sorry!
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RainerMScholz meinte dazu am 10.08.2016:
Konstruktive Kritik?
Egozentrische Herabwürdigung?
Dieter_Rotmund?
Wer nichts Gutes zu sagen hat, soll stille sein?
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 11.08.2016:
Ja, dieses "Wer nichts Gutes zu sagen hat, soll stille sein" wird hier viel zu sehr gepflegt und stattdessen die Lobhudelei gepflegt, da sind wir einer Meinung...
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 19.12.2018:
Hab's gerade eben nochmals gelesen: Anhand der vielen rührselig-blumigsten Formulierungen kann man dieses Werk eindeutig dem literarischen Kitsch zuordnen. Da ist jede konstruktive Kriitk irgendwie sinnlos, es sei denn, man will es noch kitschiger machen. Und das kann ja wohl keiner ernsthaft wollen!

Nun ja, nichts für ungut und bitte nicht persönlich nehmen, es geht hier nur um den Text.
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