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Gedankengedicht zum Thema Leben


von WortGewaltig

am Anfang ist alles
alles und nichts
Nichts ist entschieden
alles ist möglich an und für sich
die Hoffnung muss noch warten
denn Hoffnung besteht aus dem Wissen des Scheiterns

man krallt sich an seine Mutter fest
nebendran steht der Vater
sie geben Liebe
sie geben Stärke
man wächst
daran und ins Leben hinein

dann kommt ein Moment
das Telefon klingelt
er/sie hat keine Zeit
die Mahnung im Kasten
das Baby schreit
nun sei doch keine Last

man wächst immer weiter
der nächste Versuch
Kindergeschrei und ein bellender Hund
wir rennen schneller als der Wind
doch ein anderes Kind ist dein Sturm
bläst dich hinfort
erinnerst du dich an die Ängste dort ?

wir beginnen zu lernen
ein immerwährendes abc
wir beginnen zu scheitern
sich Schwächen einzugestehen
sie beginnen zu nagen
du beginnst zu Fragen wer du bist

dann wollen wir siegen beim anderen Geschlecht
Cassanova und Vamp
tastendete Finger
was fehlt ist Gefühl
das erste Mal
ein Schreckgespinst

messen mit anderen in der GeldregiertdieWelt
es werden Papiere und Gold das zählt
nicht genug gemacht
gewogen, zu leicht
hoffen wir mal
das es zum Leben reicht

dann ein Hoffnungsschimmer
keine Flamme, nur Glimmer
ein Haus, ein Kind, ein Baum
Vorstadttraum
doch warte nur
es währt nie lange

Geschrei und Gezeter
die Spülmaschine nicht ausgeräumt
du brauchst zu lange im Bad
den Durchschnittstraum ausgeträumt
du verlässt das Haus
das Kind weint sich lange die Augen aus

Neubeginn und neue Kleider
heiter heiter immer weiter
Nachholen was man lange verpasst
doch danach ist man sich immer nur Last
welche Wege soll man gehen
wann wird man sich selbst verstehen

ein neues Glück
du kannst es nicht fassen
der Blick zurück
lässt dich erblassen
ein neues Leben
was kann es schöneres geben

doch auch das geht vorbei
du kannst kein anderer sein
eins statt zwei
wieder allein
dann beginnt das Klagen
und dann beginnen die Fragen

am Ende
viel Leid und Not
am Ende
bist du dann endlich tot
vorbei ein Leben
ohne Leben

Anmerkung von WortGewaltig:

Das es rhytmisch nicht passt ist Absicht. Es soll sich entwickeln.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von swetlana (51) (02.04.2016)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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WortGewaltig meinte dazu am 04.04.2016:
In Augenblicken in denen Dinge passieren denkt man darüber nicht nach. Das kommt erst viel später, oft ist es dann zu spät. Danke für den Kommi und den * LG Uwe
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swetlana (51) antwortete darauf am 04.04.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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