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Alptraum

Groteske zum Thema Gesellschaft/ Soziales


von Stone

Alptraum

Ich hatte einen Traum. Einen merkwürden, ja verstörenden Traum, zu dem mir nur Begriffe von absurd bis bizarr einfallen. Er erinnert mich an ein Buch was ich mal gelesen habe. Der Titel ging darum, dass man nicht unbedingt angezogen essen müsste, und der Autor war ein Borrbös oder Börrhos oder so.
Der Traum begann damit, dass sich auf einem Schlachtfeld zwei Parteien gegenüber standen. Da war auf der einen Seite die sogenannte „sogenannte IS“. Zu erkennen daran, dass sie Parolen wie „Tod allen Ungläubigen“, „Aliakbar“ oder „alles was Spaß macht gehört verboten“ vor sich hin blubberten, währen der eine oder andere Ziegen oder Schafe fickten. Dem gegenüber war ein große Horde PEGIDA Anhänger (PEGIDA heißt – soviel ich weiß „Prolls erzählen gern ihre dummen Ansichten“). Sie hatten Schilder dabei, auf denen Dinge standen wie:“die Flüchtlinge von heute sind die Verbrecher von morgen“, „Asylanten vergewaltigen deutsche, blonde, blauäugige Frauen“ oder „wir sind dumm, aber nicht blöd.“ Vor dem Schlachtfeld war ein schier endloses Meer. Auf dem war ein riesiges, nicht enden wollendes Boot in dem, gleichsam als Zuschauer, Flüchtlinge saßen, die dem ganzen Spektakel zusahen. Es war so, als sähen viele von ihnen dort ihre Vergangenheit und ihre Zukunft. In der Mitte saß, wie ein Schiedsrichter beim Tennis oder Volleyball Wolfgang Niersbach, der Sätze sagte wie: „Ich wusste nichts über Vertreibungen oder Kriege“, „Niemand informierte mich darüber, dass so viel Leute unterwegs sind“ oder „Keine Ahnung von irgendwas“  Währenddessen metzelten sich auf dem Schlachtfeld die Parteien gegenseitig nieder. So dezimierte sich ihre Zahl und waren zu Beginn meines Traumes noch Abertausende Leute damit beschäftigt, sich zu vernichte, sich zu massakrieren oder zu töten, so standen letztlich ganze zwei Menschen dort. Auf jeder Seite einer. Auf Seiten der  sogenannte „sogenannte IS“ ein Mann mit Bart und irren Augen, auf Seiten der „Pegidianer“ eine dickliche, dümmlich wirkende Frau. Das seltsame war, dass indessen das Boot – wie durch einen Trick - mittlerweile fast leer war. Die beiden Überlebenden der Schlacht fingen an zu vögeln und rammelten, als hätten sie sich nicht vorher bis aufs Blut bekämpft. Anschließend schossen – wie durch Zauberhand – aus dem Schoß der Frau hunderte, ja tausende Menschen. Jetzt, während Niersbach weiter davon erzählte „nie etwas von jemandem was gehört zu haben“, füllte das Boot, das eben noch leer war, sich wieder mit Menschen.
Da wachte ich schweißgebadet auf. Oh Mann, was n Alptraum!

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.04.2016)
"Vor dem Schlachtfeld war ein schier endloses Meer auf dem auf einem riesigen, nicht enden wollenden Boot, gleichsam als Zuschauer Flüchtlinge saßen, die dem ganzen Spektakel zusahen."

Satzkatastrophe.
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Graeculus (69) meinte dazu am 12.04.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 13.04.2016:
Nun ja, aber ist es wirklich Aufgabe des Lesers, dem Text eine Zeichensetzung zu geben, damit er halbwegs verständlich wird???
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Graeculus (69) schrieb daraufhin am 13.04.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 13.04.2016:
Dein Bemühen ehrt dich, aber mein persönliicher Anspruch geht darüber hinaus, etwas lesen oder schreiben zu wollen, wo man raten muss, wie etwas evtl. vielleicht oder auch nicht gemeint sein könnte...
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Stone ergänzte dazu am 14.04.2016:
Hi, Dieter_Rotmund, Hi, Graeculus, ich habe den Satz jetzt- hoffentlich - lesenswerter gemacht. An und für sich ist ja schön, wenn eine Geschichte von mir zu einem Dialog führt. Nur schade, dass es um einen mißglückten Satz ging.
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Stone
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Veröffentlicht am 12.04.2016, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.04.2016). Textlänge: 392 Wörter; dieser Text wurde bereits 490 mal aufgerufen; der letzte Besucher war hanswerner am 29.07.2020.
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