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Der Anker

Innerer Monolog zum Thema Treue


von Anifarap

Wach, halb im Kammerkleid ruhend. Bin ich immer noch auf der Wacht und halte deinen Schlaf in Sieben Sternen hoch. Während deine Atemzuege mein stummes Lied begleiten.
Im Frieden bin ich angelangt.
Nie gewagt, daran zu glauben und regelmässig kommt die Vorsicht vorbei und flüstert panisch in mich hinein.
Wie in alten Zeiten.
PTBS.
So wird es genannt. Der Frieden passt mir nicht. In der Vergangenheit war die Unstetigkeit mein Anker. Das Leben in Gedanken mein Heil. Die Träume führten meine Hände und Fuesse.
Zu Dir. Und zu Dir. Und Dir.
Seelenteile.
Und manche brennen noch. Damit...
ich nicht verloren gehe und keine Oase verwelkt.
Mein Herz ein Veteran im Friedenskleid.
Unpassend.
Semper Fi.

 
 

Kommentare zu diesem Text


wupperzeit
Kommentar von wupperzeit (25.06.2016)
Wer anderen Menschen gegenüber nicht treu ist, ist es auch sich selbst gegenüber nicht. Umgekehrt… Gilt das auch. Aber das ist nicht so wichtig.

Was wichtig ist, und wie das aussieht, dieses treu sein, steht in diesem Text.

Semper fi.
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Anifarap meinte dazu am 28.06.2016:
Danke Dir.Sehr.



Du hast Recht.


Und es tut mir leid.
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Muss (35) antwortete darauf am 28.06.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Anifarap schrieb daraufhin am 29.06.2016:
Ausnahmen bestätigen die Regel. Oder ist das ein alter Hut?

LG, es.
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wupperzeit äußerte darauf am 29.06.2016:
Um sich eine Meinung zu bilden, muss man Ausnahmen auch schon einmal ignorieren. Wenn man immer, zumeist aus Angst, sich zu entscheiden, relativiert, es gibt da noch einen Pastor in Wuppertal-Beyenburg, der…, führt das zu dieser elenden Meinungslosigkeit und Entscheidungsschwäche, die sich wie eine Pest ausgebreitet hat. Außer in Wuppertal-Beyenburg, da lebt ein Pastor, und dessen Kanarienvogel…

Eine sehr gute Entscheidung ist die der Treue zu sich selbst, und so zu der Treue zu anderen… Menschen.

Zum Beispiel.
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Muss (35) ergänzte dazu am 29.06.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit meinte dazu am 30.06.2016:
Genau: konsequentes für sich ist auch oft ein „Nein“ zu anderen, beispielsweise zu den Gleichgültigen, die wiehern auf der Galerie, während in der Szene die Herzen sterben, wie es heißt. Aber indem man ständig schaut, ob es da nicht Dinge gibt, die eine Ausnahme bilden von einmal getroffenen Standpunkten, bleibt man ständig verharren in der Entscheidungslosigkeit des nur Mut-und Kraftlosen. Mut zur falschen Entscheidung… Auch das.

Die wichtigste Entscheidung ist die zur Liebe, zu sich selbst und zu seinem Nächsten, den man wiederum lieben soll „wie sich selbst“. Alle anderen Entscheidungen resultieren daraus, oder sind unwichtig, wie die Entscheidung, ob man morgens Tee oder Kaffee trinkt. Unwichtig vor einer Moral.

In dieser so gesehen unmoralischen Zeit.
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Anifarap meinte dazu am 01.07.2016:
Danke Euch für Eure Kommentare. Ich antworte ausführlicher, wenn die Zeit es wieder zulässt!
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Muss (35) meinte dazu am 01.07.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit meinte dazu am 01.07.2016:
Das Zitat stammt von Benn, aus „Die Stimme hinter dem Vorhang“. Dort heißt es auch: „Ihr nennt schon heilig, was ich nur doof nenne.“

Am Ende einer grandiosen Kolumne schrieb eine Freundin kürzlich: Letztlich ist das alles gelogen. Ich bin müde.

Bis bald.
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