Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Sandfrau (18.11.), Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.), georgtruk (12.10.), Amadeus (11.10.), Rege-Linde (07.10.), Markus_Scholl-Latour (02.10.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 670 Autoren* und 82 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.909 Mitglieder und 431.040 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 22.11.2019:
Lebensweisheit
Ziemlich neu:  Zitate, die nur icke brauch von LottaManguetti (21.11.19)
Recht lang:  Versetzt nach Klasse Drei von tastifix (1456 Worte)
Wenig kommentiert:  Mystische Sentenzen von Kleist (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Zwischen abschied Das Gänseblümchen von Borek (nur 40 Aufrufe)
alle Lebensweisheiten
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:
Ebooks
von Omnahmashivaya
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil du mich willkommen heißt?" (NiceGuySan)

Ist das Leben eine Blume?

Gedicht zum Thema Vergänglichkeit


von Lisboeta

Wäre das Leben eine schöne Blume,
würde ich sie dann pflücken?

Es muss irrsinnig sein,
die einzige schöne Blume
für sich allein zu haben.

Die Zeit verwelkt,
so wie die Blumen.

Würde ich vielleicht,
wie in der Schulzeit,
die Blütenblätter auseinander zupfen
und ganz glatt zwischen die Seiten
eines dicken Buches pressen?

Nach Jahrzehnten würden
sie noch existieren.
Was blieb von ihrem Leben?

Wäre es nicht so,
wie eine Mumie betrachten und sie lieben?



2016.01.07


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


JohndeGraph
Kommentar von JohndeGraph (05.07.2016)
Ja das wäre es wohl. Es ist ähnlich wie die Liebe zu einer Mumie. Das ist auch ein interessanter Gedanke. Vieles was wir Menschen tun ist grausam ohne das wir es überhaupt bemerken. Die Pflanze ist jedenfalls ein Lebewesen, der wir aus unserem Maßstab heraus die Empfindungsfähigkeit absprechen. Es gibt neue Forschungsergebnisse zu dem Thema. Bäume und selbst Rasenflächen kommunizieren miteinander über weite Flächen hinweg. Durch Düfte, ihr Wurzelwerk, selbst durch Pilzgeflechte mit denen sie in Symbiose leben, die sie unter dem Boden miteinander über Kilometer hinweg verbinden.
Doch selbst Insekten sprechen wir ja die Empfindugsfähigkeit ab, was meiner Meinung nach falsch ist. Es ist nur noch nicht gut genug erforscht. Obwohl es hier schon Ansätze dazu gibt, die vielleicht langfristig unsere Meinungen dazu ändern werden.
Ein Kind das mit einer Lupe, einem Brennglas Ameisen ankokelt, oder wenn man Käfer fängt. An sich sind das alles Verbrechen, gehört aber zum Menschsein und zum Erwachsen werden dazu. Zumindest in Teilen können wir uns gar nicht anders verhalten, als wie wir das tun. Denn das Kind sammelt Erfahrungen durch seine Handlungen und setzt sich dadurch mit seiner Umwelt auseinander. Manche tun es immer wieder, andere ziehen schon als Kind ihre Schlüsse daraus.
Alles was lebt ist auch beseelt ist meine persönliche Philosophie dazu. Ob die Menschheit mit dem Leben selbst jemals seinen Frieden machen wird? Nun das bleibt abzuwarten. Dazu gehört Entwicklung und der Mensch ist in einem ewigen Konflikt mit sich und mit seiner Umwelt. Doch der Mensch ringt um Erkenntnis. Das läßt hoffen, wenn es auch ein langer Weg bis dahin ist.
Dein Text hat mich mal wieder zum Nachdenken darüber gebracht. Das gefällt mir und schon deshalb habe ich gerne gelesen. Ja, wenn du so willst, das Leben ist eine Blume. Grüße J.d.G.
diesen Kommentar melden
Lisboeta meinte dazu am 07.07.2016:
Vielen Dank für die Empfehlung und für deinen Kommentar.

Das frage ich mir immer noch, ob wir Menschen überhaupt eine Seele haben. Haben wir sie, sehe ich keinen Grund dafür, eine Seele an den anderen Lebwesen zu verneinen. Besitzen wir sie nicht, dann haben sie auch keine.

Zwei Sachen habe ich meinen eigenen Kindern beigebracht und bringe ich auch den fremden Kindern, die ich betreue, bei:
An keine Pflanze zu zupfen, statt dessen "Ai machen" - es handelt sich von sehr kleinen Kindern - "sonst bekommen die Pflanzen Aua". Und ich erkläre ihnen, dass die Tauben Angst vor uns haben, weil wir viel größer als sie sind und ich gewöhne sie, so nah daran zu kommen, nur wie möglich. Rennen dürfen sie woanders.

Zurück zu meinem Text:
Die Blume steht für die Lebensvorstellungen, die öfters als Wünsche wahrgenommen werden.

Grüße aus Mainz Umgebung
Lisboeta
(Antwort korrigiert am 07.07.2016)
diese Antwort melden
Festil (59) antwortete darauf am 31.07.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Lisboeta schrieb daraufhin am 31.07.2016:
Lieber Festil,

bester Dank für die Empfehlung und Kommentar.
Interessant alles, was mein kleiner Text suggeriert... Leider kann ich nicht mithalten, es geht in eine Richtung, die nicht mein Vorhaben mit dem Text war. Trotzdem vielen Dank für die Interesse.

Grüße aus der Umgebung von Mainz

Lisboeta
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de