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Wenn Abwehrkräfte schwinden

Reportage zum Thema Aktuelles


von Didi.Costaire

Deutschland-Frankreich, dieses Spiel ist sicher
weit mehr als ein normales Halbfinale
in Anbetracht verschärfter öffentlicher
Begrenzung freiheitlicher Ideale.
 
Im Fußball heißt seit langem die Devise:
Die Defensive stärken führt zum Titel!
Doch Sperre und Verletzung schwächen diese
und Angriff dient als deutsches Abwehrmittel,
 
bloß ohne Stürmer mittels ›trial and error‹.
Oft steht der Umtiti im Weg herum.
Dann wirft uns Schweinis Hand-Blackout zurück,
 
der Ausfall Boatengs haut alle um.
Null-zwei. Der Mannschaft fehlt das Wettkampfglück,
der Sport gewinnt indes und trotzt dem Terror.

Anmerkung von Didi.Costaire:

Fußball-EM 2016/
Halbfinale Deutschland – Frankreich 0:2


 
 

Kommentare zu diesem Text


Bergmann
Kommentar von Bergmann (08.07.2016)
Tja. Unser Sturm versagt seit dem 7:1 gegen Brasilien.
Glänzende Fußballer verrennen sich auf dem Markt (Götze), Trainer- und Taktikmoden kommen hinzu (Guardiola).
-
Hinten Catenaccio, vorne rinaldeske Sturmspitzen - das ist es. Wenn es einem Verein/Trainer gelingt, vorn ZWEI kongeniale Sturmgenies einzusetzen - und hinten zwei Riegel-Genies, dann hat man das Rezept für jeden Erfolg. (Falls man als Einheit auftritt.)
-
Schönes Sonett.
Als Doppelsonnett (mit Vertiefung - Fußball als Weltmetapher -) wärs noch besser. Aber wir haben ja das Endspiel noch vor uns.
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
Danke, Uli! Ich habe allerdings trotz des noch bevorstehenden Finales das Gefühl, dass jetzt auch bei mir die Luft raus ist...
Meinst du "ronaldesk", oder findet sich in Händels Oper noch ein guter Spieler? Aber bei Händel sind die Hände verdammt auffällig im Spiel und dann bekommt Rinaldo bestimmt Probleme mit den Schiris, wie Boateng und Schweinsteiger bei diesem Turnier.
Liebe Grüße, Dirk
(Antwort korrigiert am 08.07.2016)
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Bergmann antwortete darauf am 09.07.2016:
Ich hatte mich vertippt. In Händel-Nähe wollte ich den gefährlichen portugiesischen Stürmer nicht rücken.
-
Fürs Endspiel empfehle ich das Thema Abwehr:Sturm - oder die Bedeutungslosigkeit der Mittelfeldbeherrschung.
Herzlichst: Uli
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Didi.Costaire schrieb daraufhin am 10.07.2016:
Das sieht mir eher nach einem schlichten, aber eingängigen Siebenzeiler aus:

Vorne hui und hinten hui,
in den Zwischenräumen pfui,
das verspricht ein tolles Spui.
Frankreich trifft beinah durch lui,
doch für Portugal hält Rui.
Elferschießen, uiijuiijuii.
Dann die Werbung: Ab mit TUI!
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Didi.Costaire äußerte darauf am 11.07.2016:
Die Prognose, dass der eine oder andere französiche Lui versuchen würde, ein Tor zu erzielen, der starke Rui Patricio im Tor der Portugiesen dieses aber verhindert und seine Mannschaft ins Elfmeterschießen bringt, war ja gar nicht so schlecht. Nur dass die Gastgeber sich in der ersten Halbzeit schon dermaßen verausgaben, dass ihnen mit zunehmender Spieldauer die Kräfte ausgehen, woraufhin die Portugiesen in der Verlängerung immer mehr Oberwasser gewinnen und sogar noch ein reguläres Siegtor erzielen können, habe ich nicht vorausgeahnt.
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Bergmann ergänzte dazu am 11.07.2016:
Tja, ich war perplex. Das Beste daran: Fußball ist mehr als Marktwert einzelner Spieler, mehr als Taktik ... Möglicherweise war der Ausfall Ronaldos (unglaublich brutal!) sogar gut für die portugiesische Mannschaft, die nun endlich ohne ihre zwanghafte Fixierung auf den Torschützen sich bewähren musste und wachsen konnte. Außerdem geht es ja immer wieder um wenige Zentimeter und kleinste Winkel bei Schüssen, um Zufälle und sich potenzierende Fehler ...
-
Im Übrigen habe ich gestern die BILDSCHIRMGEDICHTE überarbeitet. Das Buch (140 Seiten) werde ich für 10 Euro (inkl. Versand) auf kv anbieten - den Überschuss (pro Buch etwa 3 Euro) überweise ich an den kv-Verein.
-
Herzlichst: Uli
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Didi.Costaire meinte dazu am 11.07.2016:
Die Portugiesen sind nie höher gesprungen als sie mussten und haben sich ihre Kräfte bis in die letzte Verlängerung hinein optimal eingeteilt. Bei ihnen nahmen die Abwehrkräfte im Laufe des Turnieres sogar noch zu, erst recht, nachdem ihr Star aus dem Spiel gefoult wurde.
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Bergmann meinte dazu am 11.07.2016:
Deiner Deutung kann ich gut folgen. Der portugiesischen Mannschaft empfehle ich für das nächste sehr bedeutende Pflichtspiele in 2 Jahren das umgekehrte ’Rezept’ - Ronaldo in den letzten 20 Minuten einwechseln. - Übrigens leitet die portugiesische Bischofskonferenz, so glaube ich es der Tagesschau entnommen zu haben, das Selissprechungsverfahren für CR7 ein. Ein portugiesischer Kardinal soll die nächste Papstwahl gewinnen und CR7 noch zu dessen Lebzeiten heiligsprechen. "Die Füße Gottes", so der Titel der Enzyklika. Viele Theologen arbeiten schon an der Exegese - sind es die Füße der französischen Spieler, die Ronaldo abgeräumt haben? - Ich jedenfalls bin froh, dass La Mannschaft an Les Bleus gescheitert ist, und zwar mit Schweinis Hand ... Das war nicht Gottes Hand. Steinschweiger ist nicht Maradona
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Didi.Costaire meinte dazu am 12.07.2016:
Ich habe neulich aufgeschnappt, dass der argentinische Papst Messi heiligsprechen wollte, aber das hat sich aufgeklärt. Es war umgekehrt und er wollte lediglich die heilige Messe sprechen.
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Kommentar von Lance (52) (08.07.2016)
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
Ja, das Bild von dem Schiri, der das Handspiel gar nicht sehen konnte und trotzdem (wohl auch zurecht) pfiff, hat mich auch beeindruckt. Das wird wohl die moderne Technik sein.
Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße, Dirk
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Wolla15
Kommentar von Wolla15 (08.07.2016)
Fronkreisch, Fronkreisch
Waren einfach besser die Jungs. Ausserdem, so schien es mir, hatten sie ihr Tor mit einem Bann belegt. Der Faden wollte einfach nicht ins Nadelöhr.
Schade. Gruß, Wolfgang
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
Ja, es muss wohl so einen Bann geben, und außerdem wurden deutsche Hände im eigenen Strafraum verhext!
Danke für deinen Beitrag und schöne Grüße, Dirk
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FRP
Kommentar von FRP (08.07.2016)
Ich verbessere Dich ungern, aber so: ›try and error‹, gehts nimmer, weil das zweite ein Substantiv, das erste ein Verb ist. Das Substantiv von "try" ist: trial, also "trial and error".
Ansonsten hat es Oli Kahn hinterher gut erklärt: Deutschland fehlte jede Durchschlagskraft, mit Ballbesitz und Hintenrum-Schöngespiele gewinnt man nicht mehr (Die Zeiten sind gottlob vorbei). Schweinsteiger hat sich beim Finale gegen Argentinien die Seele aus dem Leib gespielt, und er konnte sie (die Seele) auch nie wieder integrieren. Müller ist reduziert auf das, was an ihm Witzfigur ist.
Er hat schon bei Bayern eine schlechte Saison gespielt, wie auch Alaba. Ich glaube, wir hätten auch in Bestbesetzung verloren. Die Franzosen waren hungriger, beseelt vom unbedingten Wollen. Der FC Barcelona (ausgerechnet der!) hat es vorgemacht: Drei klare Angreifer (Messi, Benzema, Suarez). Siehe Griezmann, Giroud, Payet. Das Scheitern der Spanier sprach Bände über das Ende des Ballbesitzfußballs. Das Ausscheiden der letzten Ballbesetzer war dann nur folgerichtig. Klar hatten wir jede Menge gute Momente, aber es sollte einfach nicht sein. Müller hätte auch das leere Tor nicht getroffen. Batiston wird es freuen. Und Schweinis und Boatengs Elfmeter muß man einfach geben, auch wenn man sie nicht sieht - dass war pure Dummheit. Das Rizzoli aber von Anfang an trotzdem leicht gegen uns war, konnte man gut erkennen. Denn er schuldete den Argentiniern noch einen Elfmeter.
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
Danke, über deinen Einwurf bin ich sehr froh. Da habe ich mich doch tatsächlich in meinem bisherigen Leben immer verhört.
Ich habe den Fehler gleich korrigiert. Gedanken zum Inhalt folgen.
Schöne Grüße schon mal
Dirk
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Graeculus (69) meinte dazu am 08.07.2016:
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
FRP, einen Fehler habe ich auch bei deinen Ausführungen entdeckt:
Die Zeiten sind gottlob vorbei
stimmt nicht ganz. Gerd Gottlob wird das Finale kommentieren.
Ansonsten kann man deine Ausführungen so stehen lassen, zumindest auf der Basis von Frankreichs Sieg. Deutschland hätte allerdings nicht zwangsläufig verlieren müssen - der dumme Elfer und der komplette Ausfall der etatmäßigen Innenverteidigung haben dabei schon eine sehr große Rolle gespielt, denke ich.
Erfreulich am Turnier ist, dass offenbar wieder mehr auf echte Stürmer gesetzt wird, unerfreulich, dass trotzdem nur wenige Tore fallen. Denn die Torstatistik ist letztlich die einzige, die wirklich was gilt.
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Kommentar von chichi† (80) (08.07.2016)
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
Ja, der hätte nicht sein dürfen.
Danke und schöne Grüße, Dirk
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AZU20
Kommentar von AZU20 (08.07.2016)
Stimmt. Stürmer müssen wieder her. LG
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
Ja, die auch.
Schöne Grüße, Dirk
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (08.07.2016)
du hast den Schiri vergessen, liest sich gut
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Didi.Costaire meinte dazu am 08.07.2016:
Der Elfmeterpfiff war natürlich unerfreulich, aber wenn ich daran denke, was in der Bundesliga für Frei- und Strafstöße bei unabsichtlichen Handspielen und angeblichen Fouls, bei denen die Stürmer selbst fleißig eingefädelt haben, gegeben werden, fand ich die Unparteiischen bei der EM, sogar Rizzoli, richtig gut und vorbildlich.
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Kommentar von harzgebirgler (15.07.2016)
die armen kerle sind so oft verletzt / daß man sie einst bestimmt durch klons ersetzt! schmunzelgrüße henning
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Didi.Costaire meinte dazu am 15.07.2016:
Genial: Gestern hatten wir nur einen Klinsmann, morgen schon haben wir elf Klonsmänner.
Danke und schöne Grüße, Dirk
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Veröffentlicht am 08.07.2016, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.07.2016). Textlänge: 86 Wörter; dieser Text wurde bereits 522 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.02.2020.
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