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Einige schriftstellerische Äußerungen

Essay zum Thema Schicksal


von Bluebird


Georg schüttelte unwillig den Kopf: "Nehmen wir mal an, dass sich die Geschichte wirklich so zugetragen hat, so ist sie keineswegs ein Beweis für das übernatürliche Eingreifen eines Gottes. Es könnte auch wieder der pure Zufall gewesen sein!"
    "Könnte", fragte Heinrich, der sich etwas zurückgehalten hatte, gedehnt ... " du räumst also ein, dass es auch ein übernatürliches Eingreifen Gottes gewesen sein könnte?" Georg schwieg einen Moment. Dann entgegnete er: "Ich halte dies zwar für einen ausgemachten Blödsinn, aber - theoretisch - wäre es natürlich denkbar!"


Dieser kleine Auszug aus meiner fiktiven Begleitgeschichte macht noch einmal deutlich, dass selbst der eingefleischteste Naturalist, - wenn er ehrlich zu sich und Anderen ist - , nicht ausschließen kann, dass es sich bei unwahrscheinlich, äußerst begünstigenden Begebenheiten um Lenkungen handeln könnte.
    Selbst Schopenhauer, nun wahrlich kein gottgläubiger Mensch, räumte ein: „Allein, wenn wir auf unseren zurückgelegten Lebensweg zurücksehen und besonders unsere unglücklichen Schritte nebst ihren Folgen ins Auge fassen; so begreifen wir oft nicht, wie wir dieses haben tun und jenes unterlassen können; so dass es aussieht, als hätte eine fremde Macht unsere Schritte gelenkt.“ Und er spricht sogar von einem gewissen Plan: „Man wird bei genauerer Beobachtung finden, dass in dem Leben der meisten Menschen sich ein gewisser Plan findet, der … ihnen gleichsam vorgezeichnet ist.“

Karl May äußerte sich zum gleichen Thema wie folgt: "Ich hege vielmehr die unerschütterliche Überzeugung, dass wir Menschen von der Hand des Allmächtigen geführt werden, ohne dessen Willen (eigentlich Wissen) - nach dem Wort der Heiligen Schrift - kein Haar von unserem Haupt fällt."
  Und Goethe brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Der Mensch meint zu schieben und wird doch geschoben!“
  In seinem Buch „Der Zufall und das Schicksal“ (1950) sammelte Wilhelm von Scholz unzählige der unglaublichsten Begebenheiten und schloß den Zufall als plausible Erklärung aus. Aber er warnte auch: „Es ist immer sehr leicht und sehr unwissenschaftlich, immer gleich das Eingreifen einer höchsten Macht und ihrer Absichten als Erklärung zur Hand zu haben, wo eine Absichtlichkeit in den Geschehnissen zu walten scheint.“

Als letzten  in der Reihe bedeutender Personen, die sich zu diesem Thema geäußert haben, möchte ich Tolstoi anführen:   hier


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (26.07.2016)
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Bluebird meinte dazu am 26.07.2016:
Ganz abgesehen von der zweifelhaften Methode, Argumente durch Aussprüche von Autoritäten zu ersetzen


Ich schreibe schon seit einigen Abschnitten über das Thema "Lenkungen" ... dass ich Argumente durch "Äußerungen von Autoritäten" ersetze, kann ich nicht gelten lassen ... lese dir die letzten Abschnitte zum Thema Lenkungen mal in Ruhe durch, dann wirst du einsehen, dass dein Vorwurf unberechtigt ist
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LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (26.07.2016)
Auch für meinen Geschmack ist das nicht so doll, was du ablieferst. Du suchst nach Beweisen, wo es keines Beweises bedarf. Ein tibetisches Sprichwort - ich zitiere es nicht zum ersten mal - lautet:
"Durch Verehrung bringt man selbst einen Hundeknochen zum leuchten."
Die Macht der Verehrung versetzt Berge und nicht das, was Du beweisen willst. Nicht genug damit, willst du DEINEN Gott wieder über alles stellen und näherst Dich, wenn auch ungewollt und aus gänzlich anderer Motivation, den ISIS-Terroristen, die auch von ihrem einzigen Allah (=Lenkwaffe) reden.

Warum diskutierst du nicht mit uns drei oder vier spirituellen Menschen auf einer mehr offenen Basis und bildest mit uns eine Leser/Schreiberschaft? Brauchen wir denn erst wieder den gemeinsamen Feind vor der Haustür, wie seinerzeit die zerstrittenen Germanenstämme die Römer? (- die waren auf ihre Art noch "gebildet" - von den Islamisten brauchen wir das nicht erwarten.)
Essay zum Thema Schicksal, jaja ...
(Kommentar korrigiert am 26.07.2016)
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Bluebird antwortete darauf am 26.07.2016:
Lothar .... während ich seit einigen Abschnitten bewusst - mehr oder weniger - allgemein von Lenkungen schreibe, - also im Rahmen meines "Plädoyers" meine Indizienkette in Ruhe aufbaue, verspüre ich zunehmend kommentarische "Schnappreflexe" ... vermutlich weil man ahnt worauf es hinauslaufen wird.

In diesem Sinne steht es doch jedem frei etwas zum Thema "Zufall oder Lenkungen" beizutragen ... ich halte mich im Moment doch ganz bewusst zurück und lasse Raum für Kommentare ... schau dir meine Beiträge mal etwas genauer an
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Festil (59) schrieb daraufhin am 31.07.2016:
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David_Sternmann (34) äußerte darauf am 31.07.2016:
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Kommentar von David_Sternmann (34) (26.07.2016)
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Festil (59) ergänzte dazu am 31.07.2016:
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David_Sternmann (34) meinte dazu am 31.07.2016:
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Festil (59) meinte dazu am 31.07.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 01.08.2016:
Das mit der Wurst hier - immer weiter drahängen - ist keine gute Idee. Erstens ist dies Bluebirds Refugium und zweitens lesen hier kaum noch welche. Mir fällt aber auch nichts anderes ein, als die entsprechenden Threads zu nutzen. Das wird bei mir ja nicht gemacht und das ist auch ok.
Eine Kolummne ... hm. auch nicht ideal, zu verpflichtend ...
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Festil (59) meinte dazu am 01.08.2016:
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David_Sternmann (34) meinte dazu am 01.08.2016:
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Festil (59) meinte dazu am 01.08.2016:
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David_Sternmann (34) meinte dazu am 01.08.2016:
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Festil (59) meinte dazu am 01.08.2016:
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JohndeGraph
Kommentar von JohndeGraph (27.07.2016)
Herrlich Karl May, eine an sich am Leben gescheiterte Persönlichkeit, die Realität und seine Fantasie nicht auseinander halten konnte. Er hat sich der Weltpresse von damals doch tatsächlich als leibhaftiger Old Shatterhand im Kostüm vorgestellt und die haben das noch nicht mal hinterfragt damals! Ein Dieb und jemand der unterschlagen hat als Beweis für Gottes angebliche Lenkung. Herrlich ...

Den Rest spare ich mir mal, obwohl es bei jedem der angeführten Beispiele etwas dazu zu sagen gäbe.

Ich verweise mal auf die String Theorie. Damit läßt sich auch alles und nichts erklären, genau wie mit dem Glauben.

Außerdem glaube ich fest an Sauf Annes (ihr Spitzname wegen ihrer Sauferei) Begegnung und Unterhaltung mit Gott persönlich. Schließlich hat sie mir und nicht nur mir davon persönlich erzählt. Dafür mußte ich noch nicht mal einem Toten Dinge unterstellen, die die weder jemals so gesagt haben, noch sie so interpretiert haben wollten. Aber Tote können sich eben nicht wehren.

Grüße J.d.G.
(Kommentar korrigiert am 27.07.2016)
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Bluebird meinte dazu am 27.07.2016:
Leider hast auch du nicht ganz erkannt, dass dieser Abschnitt nur ein ein kleiner Teil in einem "Gesamtwerk" (Plädoyer") ist ... und da - ganz langsam und sorgfältig - eine Indizienkette aufgebaut wird. Daher dein Schnappreflex

Und jetzt mal etwas zum Einprägen ... wenn du es mit mir zu tun hast, solltest du dich in Zukunft vor Schnellschüssen hüten, denn das können nur Eigentore werden ...

Wenn du dir alles mal etwas genauer anschaust so wirst du entdecken, dass ich in den letzten Abschnitten hauptsächlich von " Lenkungen" im Allgemeinen geschrieben habe, also die Frage nach dem (möglichen) LENKER noch nicht so stark gewichtet worden ist
(Antwort korrigiert am 27.07.2016)
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JohndeGraph meinte dazu am 27.07.2016:
Du solltest da nicht frei spekulieren, das kommt nicht gut. Zum einen habe ich dir nicht den ersten Kommentar dazu verpasst. Daher sollte dir klar sein, dass ich die Texte von dir dazu bis jetzt alle, oder zumindest fast alle gelesen habe, die du hier dazu ausgestellt hast. Ich hatte nicht immer Lust dazu etwas zu schreiben, aber gelesen habe ich zumindest das meiste und ein paar davon habe ich ja auch kommentiert. Wie ich sie kommentiert habe, daran kannst du ablesen, dass ich schlichtweg anderer Meinung bin und dass dies keine Indizienkette für mich ist! Ich denke nicht nur für mich ist das keine, das ist eher etwas an den Haaren herbeigezogenes. Warum habe ich dir auch schon in den Kommentaren, wo ich etwas geschrieben habe erklärt. Zumindest habe ich das versucht! Das Gesamtwerk wie du es nennst, ist eine freie Meinungsäußerung von dir in einem öffentlichen Forum. Dazu bekommst du von mir meine freie Meinung zurück. Ob du das ganze Schicksal, Gottesfügung oder Lenkung nennst, das macht es jeweils auch nicht besser. Es geht immer um den Sinn und um den Kontext dahinter. Da machen einzelne Formulierungen den Kohl nicht fett! Ein Schnappreflex der dir als Idee gekommen ist, um das ganze abzuwerten funktioniert also nicht. Dafür müßte es ja eine einmalige Reaktion sein, die es nicht ist! Also auch für dich noch einmal zum Einprägen. Was ich schreibe, das habe ich mir vorher schon gut überlegt und in der Regel auch recherchierent. Da habe ich mich dann vorher schon schlau gemacht und mich damit beschäftigt. Schnellschüße sind das also nicht und mal im Ernst, soll ich nun Angst vor dir haben? Oder ist das eine Drohung von dir an mich? Und das von einem Christen? Hast du in deinem Religionsunterricht den du hier gibst, selbst nicht aufgepasst? So etwas macht ein Christ nicht! Zumindest keiner der es wirklich lebt. Oder er ist zum Fanatiker geworden und hat sich damit per se schon von der eigentlichen christlichen Lehre abgewand.

Ich kann auch etwas behaupten und egal was, es mit ein paar an den Haaren herangezogenen Behauptungen, die nicht der Wahrheit entsprechen und die ich zum Teil sogar selber fingiert habe angeblich beweisen. Das ist kinderleicht, jeder kann das, nur muss so etwas auch einer Überprüfung stand halten und wenn du von dir selbst in einem anderen Forum selbst geschriebene Beiträge als Beweis und zur Unterstützung deiner These heran ziehst, dann machst du dich lächerlich! Wenn du toten Persönlichkeiten etwas nachträglich in den Mund legst und behauptest zu Wissen wie sie wirklich gedacht haben, dann ist das unglaubwürdig. Wenn du Verhältnisse aus vergangenen Jahrhunderten auf unsere jetztige Zeit eins zu eins überträgst und behauptest, dass solche Persönlichkeiten gute Christen waren, obwohl sie in ihrer Zeit ohne ein öffentliches Bekenntnis zu Gott weder ihre Karriere gemacht, noch überlebt hätten, da sie dazu gezwungen waren aus den Zwängen ihrer vergangen Zeit heraus, dann ist es schlicht weg falsch oder beliebig wie du es interpretierst. Da solltest du dir lieber das Gesamtwerk eines solchen Menschen ansehen und nicht einzelne Äußerungen. Das die Kirche damals soviel Macht hatte in den vergangenen Jahrhunderten, Menschen zu zwingen in die Kirche gehen zu müssen, sagt für mich dann an sich auch schon allein genug dazu aus. Solche Verhälnisse möchte ich bestimmt nicht wieder auf der Welt sehen. Daher bekommst du auch meine Meinung dazu. Das sie dir nicht passt, ist nicht mein Problem! Grüße J.d.G.
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Bluebird meinte dazu am 27.07.2016:
Nein, ich wollte dir nicht den Mund verbieten ... äußere deine Meinung! So ist es ja auch gedacht und gewollt. Ich hatte mich nur etwas unverstanden gefühlt, deshalb vielleicht meine leicht garstige Reaktion .. entschuldige

Aber Zurück zur Sache: "Es ist nicht die Frage ob es Lenkungen gibt, sondern einzig und alleine die Frage, wer oder was sie bewirkt!"
So würde ich meine letzten sechs Abschnitte zusammenfassen wollen ...

Das dürfen du und Andere natürlich anders sehn, aber ich finde, dass ich da wirklich gute Argumente und Beispiele für Lenkungen geliefert habe
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David_Sternmann (34) meinte dazu am 31.07.2016:
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (11.08.2018)
"Selbst Schopenhauer, nun wahrlich kein gottgläubiger Mensch, räumte ein: „Allein, wenn wir auf unseren zurückgelegten Lebensweg zurücksehen und besonders unsere unglücklichen Schritte nebst ihren Folgen ins Auge fassen; so begreifen wir oft nicht, wie wir dieses haben tun und jenes unterlassen können; so dass es aussieht, als hätte eine fremde Macht unsere Schritte gelenkt.“ Und er spricht sogar von einem gewissen Plan: „Man wird bei genauerer Beobachtung finden, dass in dem Leben der meisten Menschen sich ein gewisser Plan findet, der … ihnen gleichsam vorgezeichnet ist.“ "

Überprüfung des Zitates ergibt: Arthur Schopenhauer:
Sämtliche Werke in fünf Bänden - Band IV: Parerga und Paralipomena. Kleine philosophische Schriften I, Kapitel: "Transzendente Spekulation über die anscheinende Absichtlichkeit im Schicksale des einzelnen
Versuch über das Geistersehn und was damit zusammenhängt".

Soweit, so gut.

Obiges Zitat im Zusammenhang ergibt jedoch, dass hier Schopenhauer einen Autor namens Knebel in einem seiner Briefe zitiert. Dort findet sich auch die genaue Werkangabe des Knebel-Zitates.

 Schopenhauer zitiert Knebel im Zusammenhang, Googlebooks.

Daraus ergibt sich, dass Schopenhauer mitnichten an Schicksal glaubt und nichts dergleichen von sich behauptet, sondern einen bestimmten Schriftsteller zitiert.

Das bewusst irreführende (?) Zitat entpuppt sich als fehlerhaft, schlampig und komplett sinnentstellt zitiert, dass der Eindruck entsteht, Bluebird spielt wohl auch bei allen anderen "Zitaten" mit gezinkten Karten und belügt willentlich seine Leser "für ihr Seelenheit... ".

Ob hier der Autor einfach nicht richtig liest und selektiv "wahrnimmt", nur das zitiert, was seine Trugschlüsse stützt oder ob er nicht in der Lage ist, miserable Sekundärliteratur (Wilhelm von Scholz: „Der Zufall und das Schicksal“ (1950)?) von seriöser zu unterscheiden?

---

Konstantin Wecker:

Bleib nicht liegen

Schon wieder wühlt sich dein Gefühl
in irgendeine Weisheit ein
So zart umpfangen, so vertraut
das muss doch jetzt die Liebe sein

Und feuchte Haut und plötzlich Mut
Und alle Lust will Ewigkeit
Du bettest dich. So liegt sichs gut
Jetzt nur noch Frau sein und bereit

Doch bleib nicht liegen
denn sonst gräbt sich etwas fest in deinem Hirn
was dir irgendwann den Mut zum Atmen nimmt
Und auf einmal prägt dir einer dieses Zeichen auf die Stirn
das die Wege, die du gehen willst, bestimmt

Jetzt ist nur wichtig, dass man spürt
das Denken hat dir Angst gemacht
Nun eine Hand, die schmiegt und führt
und dann den Frieden einer Nacht

Wozu noch weiter. Kuss und Sand
Und etwas Wärme sind genug
Der Himmel schweigt. Das hat Bestand
Und alles Andre ist Betrug

Doch bleib nicht liegen
denn sonst gräbt sich etwas fest in deinem Hirn
was dir irgendwann den Mut zum Atmen nimmt
Und auf einmal gräbt einer dieses Zeichen auf die Stirn
das die Wege, die du gehen willst, bestimmt

Wie schön: Die Erde wölbt sich sanft
und dieses Bett auf dem Asphalt
Ist hart, doch liegst du unverkrampft
und ausnahmsweise gut bestallt

Kein Atem mehr. Schon welkt die Zeit
Du fängst dir einen Körper ein
Du lässt dich fallen. Es ist soweit
Und: Dieser Tod muss herrlich sein

Doch bleib nicht liegen

https://www.youtube.com/watch?v=h0fa5YNpxUA
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Dieter Wal meinte dazu am 11.08.2018:
Wilhelm von Scholz (* 15. Juli 1874 in Berlin; † 29. Mai 1969 in Konstanz) war ein deutscher Schriftsteller. Er wird wegen seiner zustimmenden Haltung zum Nationalsozialismus der NS-Literatur zugerechnet.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Scholz

Passt zu unserer letzten Facebook-Diskussion und deiner dort vorgetragenen These, dass eine zu zwei Jahren Haft verurteilte notorische Holocaustleugnerin mit ihrer Holocaustleugnung deines Erachtens nur eine völlig legitime und absolut diskussionswürdige Meinung vertritt.

Was schrieb denn der Autor in dem oben erwähnten Band über NS?
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Dieter Wal meinte dazu am 11.08.2018:
Der Schlussvers im Refrain des Wecker-Liedes "Bleib nicht liegen" lautet in korrekter Rechtschreibung: "dass die Wege, die du gehen willst, bestimmt".
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Veröffentlicht am 26.07.2016, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.08.2019). Textlänge: 350 Wörter; dieser Text wurde bereits 571 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.12.2019.
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