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Beschreibung zum Thema Innenwelt


von LotharAtzert

Supernova
Eisenatome entstehen bei Sternexplosionen am Ende ihres Lebens, so erfuhr ich in  einer Astronomie-Sendung. Supernovae - ohne Sternentod kein menschliches Leben. ...
°
Sehnsucht ist eine echte Sucht. Sie ist teurer, als Kokain, teurer als Heroin. Reine Sehnsucht kostet nicht selten das Leben. Weswegen sie von den Dealern der Sinne mit Ablenkung gestreckt wird. Ablenkung=Rattengift.
Sobald ich alleine bin, packt mich dieses Sehnen und ich drücke mir eine Portion Melancholie rein. Ja gut, zwei ... für’n Gedicht reicht eine halbe.
Allein im Garten, zwischen all diesem wilden Wachsen, man hört es, man riecht es, ja sieht es, das vitale Verlangen, das Erfüllen und Ermatten. Sogar der Wind stöhnt in Sommernächten. Die Sehne auf dem Pfeil Cupidos ruht nur kurz, dann aber ab ins Ziel und weiter ...
Kann ich nicht frohgemut suchen, wie die Tiere, schnüffelnd mit der Nase im Gras, auf Fährten mit bebenden Nüstern, geduckt, voll Erwartung? Und sie finden, überall finden sich geile Verschlingungen. ... Nein, in meinen wunderbaren Garten verirren sich keine Menschen und schon gar keine paarungswillige Weibchen mehr. Nur Pflanzensamen werden von Vögel und Wind verteilt und wenn sie stark sind, wachsen sie ein Jahr später.
°
Dieser Gegensatz zwischen den Grünenden, samt Vögel und buntprallem Blühen - und ich mit der Sehnsucht allein im Busch. Sie ist es, die mich nach drei Minuten wieder aus dem Garten treibt, um diese Zeilen, im Betonkäfig sitzend, in Worte und die Worte durch die Tastatur tippend ... und dann ... wie wenig sagt es doch wirklich aus. Nein, ich sollte abbrechen, wieder in den Garten gehen, zumal die Sonne scheint und aus den Nachbarhäuser fröhliches Gelächter. Vielleicht einen Wein mitnehmen ... ach, das wird nichts helfen, hat nie geholfen. So oder so verzehre ich mich nach ... nach Ursprung, nicht nach Ficken, nach Klang und Fügung und den Begegnungen. Nun gut, der Wein ... ein Ersatz, wie die Sehnsucht selbst, wie zwei verschlissene Ehen mit letztendlich gebrochenen Herzen. Aller Genuß ist Ersatz für das Eine: Erlösung.
°
Wieder fünf Zeilen gelöscht. Fünf von Zehntausend. Vielleicht hätte ich alle löschen sollen, oder als Bub zeitig zur Feuerwehr gehen, da gibt es immer genug zu löschen, zu bimmeln, zu rasen und wenn nicht, legt man halt selbst den Brand. Selbst ist der "Brand-Stifter" - seltsam, wohin Sprache manchmal treibt. Wein-Brand - Brannt-Wein. Jedenfalls wenns brennt, muß man schnell stiften gehen, um noch bei der Löschung des Brandes dabeisein zu können.
Früher schrieb man mit Stiften - aber ich merke gerade, daß ich nur die Sehnsucht nach Erlösung durch billige Ablenkungsassoziationen verdrängen will, weil es nur noch schmerzt, dieses ganze Theater der öffentlichen Regelungen - . Mein Herz ausschütten, so sagt man doch, das Herz, ach ja, es ist schwer wie Blei.  Bleigießen. Die Sehnsucht nach dem erlösenden Du ... nichts fügt sich ...
Nein, das wird heute auch nichts mehr. Es wird nie was. Bilsenkraut, selbst angebaut, biologisch dynamisch, von Wildbienen befruchtet - ich werde den Samen der dunklen Gottheit inhalieren, mich ihrer Schwärze hingeben, wie früher die Hexen, die mit ihm durch die Lüfte flogen, mit saturnischem Holzbesen, als Ersatz für Deine wunderschöne, 1350 Lichtjahre fernen Gestalt, o liebster Stern da draußen im Orionnebel.
Aus jedem Satz will ich dich lesen, deinen Duft kosten und dir singen, wie die Amsel im Kirschlorbeer.
.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Bette (70) (12.08.2016)
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Graeculus (69) meinte dazu am 12.08.2016:
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LotharAtzert antwortete darauf am 12.08.2016:
Das mag für den Vojeur, der ja in jedem steckt, interessant sein. Für meine literarischen Intentionen ist es nur nervig, ständig dieses ichduichduichdu. Es geht um das, was als Text oben steht und nicht um meine Person, die angeblich das und jenes braucht, was die Kommentatorin offenbar nicht braucht.
Gänge es um den Text, dann gänge es, zumindest in diesem ersten Teil, um die Sehn-Sucht nach Erlösung.
"aber mich vertreibst Du immer" - so ein Stuß, da fehlen mir die Worte, das hat nicht das geringste mit dem Text zu tun und gehört einfach nicht ins Internet, selbst dann nicht, wenn es so wäre - was nicht der Fall ist.
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Bette (70) schrieb daraufhin am 12.08.2016:
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LotharAtzert äußerte darauf am 12.08.2016:
Natürlich bezieht es sich auf’s Ego. Hab ich irgendwo etwas anderes behauptet? Und wenn ich mir nehme, was mir nicht zusteht, dann scheitere ich daran - ist doch völlig klar, ich weiß garnicht, warum Du das erwähnst.
"Wenn man einigermaßen gut lebt" - was soll "einigermaßen" anderes sein, als subjektiv? Die richtige Strömung - so wird es richtig geschrieben - entscheidest nicht Du. Du kannst es nur für Dein Subjekt klären, aber nicht für Dritte. Wasser strömt abwärts, wo man es läßt. Laß strömen, Mädel.
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Kommentar von Absinth (62) (12.08.2016)
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LotharAtzert ergänzte dazu am 12.08.2016:
Danke mein Lieber! (oder sollte ich den Lieber lieber weg lassen, sonst wird mir von Babette wieder ... aaaahhhhh.)
BG
L.
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Bette (70) meinte dazu am 12.08.2016:
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Graeculus (69) meinte dazu am 12.08.2016:
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Bette (70) meinte dazu am 12.08.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 12.08.2016:
Das mag für den Vo(y)eur, der ja in jedem steckt, interessant sein - in uns allen! - jetzt sind wir aber dünnhäutig. Wollt mich noch bedanken für die Empfehlungen ...
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Bette (70) meinte dazu am 14.08.2016:
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Kommentar von Prosperus (31) (12.08.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 13.08.2016:
Danke.
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Kommentar von heilerfeld (33) (18.08.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 18.08.2016:
Ja, rückwärtslesen ist anstrengend.
Danke Dir
Die Frage beantworte ich Dir in Kürze lieber privat.
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