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von Strobelix

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Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (12.08.2016)
Das ist nun eine Binsenweisheit. Es wäre mal gut, darzustellen, unter welchen ökonimschen Bedingungen Journalisten heute arbeiten müssen.
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Strobelix meinte dazu am 12.08.2016:
Hallo Graeculus,
ich verstehe deine Anmerkung und bleibe doch hängen am Wort "müssen".
Denn wir haben als eine wesentliche Errungenschaft in Deutschland eine freie Berufswahl. Und deshalb muss ein Journalist genauso wenig unter diesen Bedingungen arbeiten, wie ein Mitarbeiter in einem Rüstungskonzern arbeiten muss, wenn er das nicht möchte.
Es ist schon oft ein wollen oder ein vermeintliches nicht anders können dabei, wenn wir pragmatisch vom müssen sprechen ... und das ist auch Teil meiner Sorge.

Viele Grüße und ein angenehmes Wochenende,
Strobelix
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Graeculus antwortete darauf am 12.08.2016:
Wenn er nicht so arbeitet, bekommt er mit Sicherheit keine Stelle. Wenn er so arbeitet, bekommt er nur höchstwahrscheinlich keine Stelle ... oder lediglich eine als "freier" Mitarbeiter.
Durch meinen Sohn weiß ich von den katastrophalen Arbeits(markt)bedingungen für Journalisten, was natürlich mit dem enormen Rückgang bei den gedruckten Zeitungen & Zeitschriften korreliert. Die wenigen, wie noch eine feste Stelle haben, müssen nach der Pfeife des - ökonomisch denkenden - Herausgebers tanzen.
Da darf man sich über schlechten Journalismus nicht wundern.
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