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Deckweiß.

Drama zum Thema Vernunft/ Unvernunft


von SunnySchwanbeck

Und ich hasse deine Texte.

Dieses Gefühl dass sie in mir auslösen, als wäre ich ein Streuner, der nur durch ein gekipptes Fenster die große Ausstellung deines Lebens besichtigen darf, während alle anderen mit Weingläsern und deinem Lächeln im Nacken die besten Stücke betrachten und dabei deine exzellente Farbwahl loben.
Ich hab noch nie verstanden, wie man Menschen überpinseln kann, denn im Grunde ist alles was danach kommt nur verschmiert und trüb und mein Schwarzton hat dir nicht gereicht, auch die weißen und grauen Flecken darin langweilten dich nach einiger Zeit und du brauchtest unbedingt etwas strahlendes.

Ich hoffe jemand ist für dich nun strahlendes Gelb.


Und ich hasse deine Fotos.

Dieses halbe Lächeln das an deinen Lippen klebt, wie ein schlechter Lippenstift nach einer durchtanzten Nacht und ich glaube uns beiden ist bewusst, dass ein steinerndes Herz nur dazu führt, dass man noch tiefer sinken kann. Wenn die Augen der Spiegel zur Seele sind, so war es immer meine kindliche Angst in diesem tiefen Moor zu versinken, während zartes Grün am Rande weiter wuchert, ohne dass meine Existenz je tiefere Spuren hinterlassen würde.

Ich hoffe auf dem Grund deiner selbst findest du mehr, als ich in deinem Herzen fand.


Und ich hasse letzte Worte.

Dieses verzweifelte Rudern nach Schiffbrüchigkeit, Verworrenes versuchen gerade zu rücken, mit der Gewissheit, dass man sich nur noch weiter darin verstrickt. Wie konnten ich nur jemals glauben, dass wir einmal mehr versetzen könnten, als uns selbst? Und wer hätte schon das Ende vorher sehen können, wenn wir beide doch in verschiedene Richtungen blickten, während du von all den Männer schriebst, versuchte ich dein Gesicht hinter meine Lider zu malen.

Schlussendlich, weiche ich deine härtesten Vorwürfe in Alkohol ein, liege mit vollem Herzen und trüben Kopf in diesem Leben und frage mich, ob du unser Kapitel säuberlich abgetrennt hast, oder es manchmal auch noch heimlich liest.

Ich hoffe.

Anmerkung von SunnySchwanbeck:

und der Titel deines letzten Textes war auch einmal meiner.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (02.09.2016)
Ich, ich, ich. Reichlich egozentrischer Text!
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SunnySchwanbeck meinte dazu am 03.09.2016:
ist einfach mein liebstes personalpronomen.
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SunnySchwanbeck
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Veröffentlicht am 01.09.2016. Textlänge: 312 Wörter; dieser Text wurde bereits 620 mal aufgerufen; der letzte Besucher war princess am 20.02.2019..
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