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Gedankengedicht zum Thema Liebe und Sehnsucht


von Hillarts

Darüber möchte ich jetzt nicht sinnen,

denn mich interessiert das Drinnen und das Draußen
                                    das    Innen und das    Außen

Wir lauschen Sternen, die um unsere Köpfe sausen,

die uns sagen,
die uns fragen,
die uns plagen,
die uns ihr Leid klagen,

Doch wir wollen sein und wir wollen scheinen,
wir wollen verneinen und wir wollen Keimen
in deinen Träumen,
wollen schäumen auf den Wogen von Bäumen,
die deinen Alltag umsäumen,
während du es nicht merkst,
weil du viel zu konzentriert
all das betrachtest, was du bezeichnest als dein Werk.

All das, was du planst, all das, wohin du gehst,
wo du lebst und wo du stehst.

Doch der Moment ist das was interessiert,
der Moment ist das, was mich umschmeißt,
woran ich fast krepier.
Doch der Moment ist das, was mich belebt,
das, was auf einmal im Raum steht.
Was belebt, was verdreht,
Was deinen Stamm absägt
und dich fallen lässt,
doch nicht zu Boden, auf dass du nicht zerberstest...

Sondern in die Tiefen von Watte,
bereist Welten auf deiner Hängematte.

Siehst Dinge und sie umkreisen dich.
Du kannst sie nicht kontrollieren,
doch sie erscheinen in gleißendem Licht.

Sie sind wunderschön, doch verwirren sie dich,
denn du kannst sie wohl sehen und beschreiben,
doch erfassen kannst du sie nicht.

Also musst du tun, was dein Herz dir sagt,
deinem Selbst Flügel verleihen, damit dein Herz nicht verzagt.
Rechenschaft, für das, was dich verwirrt,
damit du dich nicht in Mitten dieser

Menschen

verirrst.

Leer im Kopf und keine Ziel mehr,
damit du nicht verendest, wie ein überfahrenes Tier.

Hillarts
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Veröffentlicht am 08.09.2016. Textlänge: 257 Wörter; dieser Text wurde bereits 440 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.07.2019.
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