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Kreis und Fluß - Teil 1

Essay zum Thema Wirklichkeit


von LotharAtzert

Um Männer ein Naserümpfen oder Stirnfalten oder derlei Verziehungen durch Unmut zu entlocken, bedarf es nicht viel. Ich sage nur das eine Wort "Astrologie" - so einfach gestrickt sind heute etwa 70 - 80% der männlichen Bevölkerung. Astrologie? - Bäh! Ihresgleichen kennen das nur zu gut aus der Tageszeitung, wo Dumme für Dumme schreiben. Die Tageshoroskope schreibt der Sportjournalist, das spart Geld.
Bei den Frauen ist es nicht ganz so krass, da gibt es andere Begriffe.
Als Steinbock ist mir das völlig wurscht. Ich schätze die wenigen Männer nur umso mehr, die in meinen Texten Wesentliches (=sich selbst) entdecken können und schreibe weiter aus capricornischem Himmelsverständnis. Genügen doch wenige Aufrechte, um die Vielen aus der Menge im Niveau anzuheben. Das passiert sowieso unbewußt die ganze Zeit.
Heraklit hat es ausgesprochen, Napoleon, Ernst Jünger und andere: Eine Sonne genügt, um zehntausend Monden soviel Licht zu spenden, daß sie ihrerseits Licht reflektieren. "Einer gilt mir Zehntausend, wenn er der Beste ist."
Natürlich ist es ein Unterschied, wenn der Kaiser sich selbst meint und der Philosoph, der zugleich Einsiedler war, vom Prinzip spricht.
Vom Prinzip spricht der Steinbock und findet darin die typische Geborgenheit, ähnlich den verwandten Tieren in der kargen Felswand. Genauer: Vom dreifachen Daseinsprinzip des Unbewußten, dessen Ursprung und seiner Bestimmung.
.
Alles fließt und alles Fließen ist Kreisen. Darum kreist mein Redefluß wortwörtlich beständig um den irdischen Daseinskreis und seines inhärenten Prinzips. Indem wir ein Kreuz (für das menschliche Verstehen) in den Kreis setzen, können wir erstmals das Prinzip näher in Augen-Schein nehmen:
Die Erscheinung ist immer die Erscheinung dessen, was nicht erscheint. Wir nennen diese Erscheinung den ersten Quadranten, beginnend mit Widder und das, was nicht erscheint, den vierten, der mit dem Zeichen der Fische beginnt. Ohne diesen vierten Quadranten könnte nichts erscheinen dh. es wäre nichts, rein garnichts. Da aber nachgewiesenermaßen etwas ist, hat die Erscheinung ihr Licht aus dem vierten Quadranten. Doch bevor wir auf Quadrand 3 und 4 eingehen können, müssen wir den Kreis erweitern, indem wir jedes Viertel dreifach unterteilen, wodurch wir auf die Zahl Zwölf kommen. Das kennt man bereits aus dem Kalender - die 12 Monate.
Das Prinzip des vierten Quadranten: Das Unbewußte oder noch Unbestimmte entspricht dem 12. Zeichen, den Fischen und ihrem Neptun. Dieser sich seiner selbst unbewußte Zustand jenseits aller Begrifflichkeit zieht in die Verwandlung und im Begriff "ziehen" steckt schon die Zeit, welche im 11. Zeichen Wassermann jedoch erst zum Ursprung kommt. Ursprung meint die Trennung von Ewig und Endlich, deren Polarität.
Nun folgt die nächste Verwandlung und ich komme endlich zu meinem Sonnenzeichen Steinbock, welchem obliegt, das Unbestimmte der Fische so zu bestimmen, daß es stimmt. Wenn einem Vogel bestimmt wäre, zu schwimmen und einem Fisch zu singen, so wäre das keine Bestimmung, nichts, was stimmen würde. Oder dem Nashorn, auf Bäume zu klettern etc.
Die Stimme ist eines der Worte, über die sich zu meditieren lohnt. Und auch das Hören. Wer tief genug in die Stille hört, hört wem er "wirklich" an-gehört.
All das gehört zu jenem Prinzip, das niemals erscheint, aber für alle Erscheinung grundlegend ist. Es ist die von Aristoteles so genannte Causa finalis, der bewirkende Urgrund - im Gegensatz zum ersten Quadranten, der Causa materialis, der Erscheinung der Dinge.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Overwolf (37) (08.09.2016)
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Bette (70) meinte dazu am 09.09.2016:
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Overwolf (37) antwortete darauf am 09.09.2016:
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 09.09.2016:
Danke Bette, Du hast gesagt, was sonst ich gesagt hätte.
Danke Overwolf, Dein Interesse hilft mir sehr, hier weiter zu machen.
Da ein User etwas über die Fischesonne im 1. Haus wissen möchte, werden die Sonnenzeichen in den einzelnen Häusern das nächste Thema sein. Natürlich nur allgemeines.
Ich grüße Euch.
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Kommentar von Absinth (62) (08.09.2016)
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LotharAtzert äußerte darauf am 09.09.2016:
Und dafür danke ich Dir sehr. Und auch dem Himmel, der Dich geschickt hat.
LG
L.
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Kommentar von Bette (70) (09.09.2016)
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LotharAtzert ergänzte dazu am 09.09.2016:
Der Uhr-Sprung? Ja, es ist mühsam. Jetzt erst mal Fische in 12 und Fische in 1. Erst mal ein generelles Interesse wecken. Ist ja alles im Tiefschlaf, wie Du weißt.
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Overwolf (37) meinte dazu am 09.09.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 09.09.2016:
Wenn Babette und ich von Astrologie sprechen, ist es immer die "Münchner Rhythmenlehre" Alles andere ist oft ein Sammelsurium von Unausgegorenem.
Mit den Chinesen kenne ich mich nicht aus, außer daß ich eine Feuersau bin, was mir vom Wortsinn her gut gefällt)
Der Mond ist freilich wichtig, klaro. Schließlich geht es da um unsere Empfindungen. - meiner steht im Wassermann in 12 - da bin ich schon fast brutal in der einsamen Klause, wäre da nicht noch die Konjunktion mit der Venus.
Ein Löwe - das wird die Bette freuen ...
Traurig ist nur Selbstmitleid - alles andere kann schrittweise geklärt werden.
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Bette (70) meinte dazu am 09.09.2016:
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Dies ist ein Gesang des mehrteiligen Textes Kinder des Meeres.
Veröffentlicht am 08.09.2016. Textlänge: 531 Wörter; dieser Text wurde bereits 679 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2019.
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