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Genre des Tages, 19.10.2019:
Hymne
Gedicht, das in gehobener, frei rhythmischer Sprache seinen Gegenstand - nahezu - religiös besingt
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Zusatz Strophe für die Deutsche Nationalhymne @ von Februar (22.06.19)
Recht lang:  Die Herrin der verlorenen Träume von Mondsichel (1175 Worte)
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Selten gelesen:  Hymne an meine Helden von Hamlet (nur 64 Aufrufe)
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Baum Ballade

Ballade zum Thema Zeit


von Prinky

Jener Baum steht dort am Wegrand,
jener Baum, der lang schon steht.
Niemand baumelt mehr am Galgen,
denn die Zeit fließt wie sie geht.
Seine letzten Worte waren;
"Ich erinnere mich nicht,
aber wenn ich sie getötet,
dann tut -Bürger - eure Pflicht!"

Und so kam was kommen musste,
er verlor sein Leben bald.
Letzter Atem schwand im Nebel,
und so hing nur die Gestalt
dort am Baum in jener Landschaft,
die am Tage herrlich blüht.
Es ist immer wieder schrecklich
das so hässliches geschieht.

Wenn am Tage Menschen schlendern,
und den Baum am Wegrand sehn,
ahnen sie nichts vom Verbrechen,
das einst dort im Mai geschehn.
Und sie sehen nicht die Tränen,
die da flossen in den Staub.
Hören nicht wie Leben endet,
sie spazieren durch das Laub.

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