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Vom vermeintlichen Bekehrungsversuch eines ausgemusterten Stallbesens

Beschreibung zum Thema Bewusstsein


von LotharAtzert

Bekehrungsversuche wurden mir vom "Philosophen" nachgesagt. Unablässiges Bekehren, Bekehren, Bekehren, welches ebenso unablässig scheitere. Man würde es ja sonst mitbekommen. Ja, die gute alte Frau Häme ...
Bekehren - stimmt, es ist mir sozusagen eine Obsession, immer wieder auf das Empfinden hinzuweisen, welches ein ’In-mir-finden’ ist, ein Empfangen von Licht im Subjekt also, im Gegensatz zum Gefühl, was ein Suchen nach Objekten im Raum beinhaltet, mit den Fühlern oder Sinnen, der Tastatur der Illusion. Erfüllt das Fühlen nicht eher den Tatbestand des Bekehrenwollens?
Andere haben das wohl mit mehr Erfolg publik gemacht. Da heißt es zum Beispiel in Hermann Hesses "Siddhartha": "Lehren sind nichts für mich, bei mir selbst will ich lernen". Nannte man ihn deshalb einen Bekehrer? Rilke: "In meinen Armen träumen Wälder". Oder Novalis: "In mir oder nirgendwo ..." natürlich, das innere Weltall in allen - nur ausgerechnet vom kV-Philosophen, der unlängst über Buddhismus schrieb, wird mir eine Bekehrungsabsicht angedichtet.
Dabei bin ich froh für jeden Tag, den ich allein verbringen darf. Das ist freilich zunächst die Voraussetzung für das Erfahren des inneren Zustandes, solange man in der Innenschau noch nicht gefestigt ist, wie ich - der ewige Anfänger: daß man ruhigere Orte jenseits der Märkte aufsucht und auf die Atmung achtet, auf aufsteigende Gedanken, Fussel oder ein sonstiges Meditationsobjekt wählt.
 
Später dann fällt das Objekt weg, das nur für die erste Beruhigung des Geistes gedacht ist, nichts sonst, keine "mystische" Erfahrung. Also erst die Meditation mit Objekt und danach ohne Anhaltspunkt.
Noch später ist auch die äußere Ruhe aufzugeben, nämlich dann, wenn die Innenschau nicht mehr von den Zuständen der Welt da draußen "ab-gelenkt" wird. Wie alles, kann auch Haftung an Stille zur Fessel werden, allein schon deshalb läßt man irgendwann die Dinge, wie sie sind, dh. ohne die Absicht einzugreifen. Aber nicht als "alles egal", wie Kritiker gern behaupten, sondern geschärften Sinnes präsent, gleich dem Panther auf der Pirsch nach Fleisch.
Die "Präsenz" wird auch beim Sterben nicht unterbrochen - so handhaben es jedenfalls die erfahrenen Tzogchenpas, wie Garab Dorje oder Padma Sambhava. Möchte ich zu denen bekehren? Oder den Leser?
Nein, bekehren zur Wiklichkeit des inneren Lichtes kann ich nicht, es geschieht, was geschieht.
Und bei den Buddhas ist alles gut gefegt, gut gefügt, nur ich muß jetzt meine Begeisterung zügeln und das Cyber-Kehrblech bitten, mal eben diesen Unrat aufzunehmen. Ich zuhause, ganz bei mir. Und Buddhas Licht strahlt aus meinem Herzen bis in die verborgensten Winkel des Universum, bis zu Dir und allen anderen Wesen, reinigt sie  KEHRT WIEDER HEIM, zurück zum Herz und löst sich auf in Raumunendlichkeit.
 
  .


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Bette (70) (22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Als ausgemusterter Stallbesen? Das läßt sich machen!
Danke für Kommi und Empfehlung.
Gruß
L.
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Kommentar von unfrankiert (52) (22.10.2016)
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LotharAtzert antwortete darauf am 22.10.2016:
Rechtfertigung ist ein Wort, mit dem ich mich schwertue. (schwertue auch) Auch jetzt - was könnte ich dazu sagen, das kein Versuch von Rechtfertigung wäre?
Verbittert ist ein ähnlich schwieriger Begriff. Hierzu fällt mir zum Glück ein Spruch ein: "Was bitter ist für’n Mund, ist für’s Herz gesund."
Nein, mir geht es auf den Senkel, immer wieder zu hören, ich wolle jemanden oder viele bekehren. Nein! - ich will nur Essentielles weiter geben. Denn bloß überheblichsein, wie unsere user *****, wäre für mich fade Unterhaltung, selbst wenn es literarisch wertvoll sein sollte.
Wir gehen mit Riesenschritten auf die globale Verarmung zu - um das Wort Untergang zu vermeiden - da darf man ruhig einmal oder hundertmal sagen, daß man ohne Not leicht alles wenden könne, nur geschieht es nicht, weil Intellektuelle es nicht "glauben" und ihrerseits "Glaube" unterstellen - eine Verdrehung der Tatsachen.
Danke und Gruß
L
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swetlana (51) schrieb daraufhin am 22.10.2016:
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unfrankiert (52) äußerte darauf am 22.10.2016:
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LotharAtzert ergänzte dazu am 22.10.2016:
Danke danke - Du auch und Swetlana auch!
Der Satz, auf den ich mich beziehe, wurde ja inzwischen von Dieter hier (etwas weiter unten) eingestellt.
Es geht hintergründig um ganz anderes: Graeculus vertritt die Meinung, die einzig legitime Buddhalehre sei der Theravada, den der historische Buddha lehrte. Seine (-des Graeculus) Darstellung wurde von seinen intellektuellen Lehrer-Kumpels frenetisch gefeiert, während sich bei mir, der ich mein Wissen nicht nur aus Bücher habe, sondern als Schüler großartiger Meister unter ihnen verweilte und Einweihungen empfing, höchstens die Freaks (pardon,-))) äußern.
Jene Lehrer-Gelehrten lernen von Graeculus einen Buddhismus, der heute nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Soweit macht das immer noch nichts. Schlimm ist jedoch, daß sie sich nun als Kenner des Buddhismus sehen, aber leider nicht über intellektuelles Wissen hinaus kommen. Naja, gut, schlimm ist nur meine verletzte Eitelkeit, weiß ich doch alles ...
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unfrankiert (52) meinte dazu am 22.10.2016:
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swetlana (51) meinte dazu am 22.10.2016:
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
"Graeculus vertritt die Meinung, die einzig legitime Buddhalehre sei der Theravada, den der historische Buddha lehrte."

G. äußerte sich unmissverständlich (dachte ich) als ehemaliger Buddhist.

Wo genau und wie soll er sich über die " einzig legitime Buddhalehre" verbreitet haben?

"Seine (-des Graeculus) Darstellung wurde von seinen intellektuellen Lehrer-Kumpels frenetisch gefeiert, während sich bei mir, der ich mein Wissen nicht nur aus Bücher habe, sondern als Schüler großartiger Meister unter ihnen verweilte und Einweihungen empfing, höchstens die Freaks (pardon,-))) äußern."

Wie lautete der T-Shirt-Text des ollen Ole?
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
"
"NO TIME FOR EGO"
"

Ich such jetzt gewiss nicht alle Zitate zusammen - der Tag ist schön, die Tropfen rinnen - mein Egon möchte noch was spinnen.
(Antwort korrigiert am 22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Ach, das mit dem Brahmanismus sehe ich jetzt erst.
Also das hat auch was mit KARMA zu tun. Ich habe schon sehr früh gewußt, was ich nicht wollte und spät, was ich wollte. In Frankfurt war ich im Alter von ca. 19 Jahren bei Brahma Kumaris, die lehrten den Raja-Yoga, den Königsyoga also. Das war mir zu verschachtelt, dieses Atman-Brahman System. Dann kam der Sufi-Meister Pir Villayat Inayat Khan, der mich tief berührte, trotzdem nicht genug, auch wenn mir seine zwei Frauen gefielen. Als dann Ole mit dem 16. Karmapa kam, war ich hin und weg, fuhr dann nach Kopenhagen ... ach das ist jetzt zuviel. Jedenfalls irrst Du, unfrankiert, wenn Du davon ausgehts, der Buddhismus begänne erst 500 v. Chr. Die Bön-Kultur in Tibet, die dem Diamantweg seinen magischen Touch gab, ist uralt. Und der Buddha selbst spricht von Kalpas, Weltzeitalter, in denen ganz andere Buddhas lehrten, die auch namentlich genannt werden. Das ist aber alles sehr weit weg. Viel interessanter finde ich, die Aufmerksamkeit auf den kommenden Buddha Maitreya zu richten, von dem es heißt, er sei längst da.
So, jetzt aber - ich danke Euch allen sehr und schicke euch LICHT.
@Swetlana - über Seelenschmerz reden wir noch!
(Antwort korrigiert am 22.10.2016)
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unfrankiert (52) meinte dazu am 22.10.2016:
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
"Ich such jetzt gewiss nicht alle Zitate zusammen"

Nach deinem letzten falsch verstandenen Zitat würd ich das an deiner Stelle wohl auch nicht.
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Dieter Wal meinte dazu am 24.10.2016:
@ unfrankiert: Die religiösen Bräuche der australischen Ureinwohner könnten deutlich älter sein.
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unfrankiert (52) meinte dazu am 24.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 24.10.2016:
Leute, mehr, als sich in Licht verwandeln und alle Wesen aus Samsara befreien ist nicht nötig. Unter welchem "... ismus" das läuft, ist egal.
Aber drüber reden, ist natürlich auch gut für den mind, (wie Osho;)) sagen würde.) Ich bin froh, wenn ich etwas dazu beitragen kann. Der Hinduismus ist wie eine Pralinenschachtel von Lindt: süß, aber nicht überzuckert. Allein sein Yogasystem bietet für jeden was: Rajayoga, Jynanayoga, Kundalini- Karma- Kriya- usw. Und ich darf Kästner zitieren: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."
Und noch einen: "Wenn der Schüler bereit ist, ist auch der Lehrer nicht weit."
Kennt eigentlich jemand die "Geheimlehre" von Helena P. Blavatsky?
(Antwort korrigiert am 24.10.2016)
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Kommentar von Festil (59) (22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Ich habe schon mal dran gedacht, vielleicht Besenbinder zu werden, aber dann empfand ich soviel Mitleid mit den gebundenen Borsten, so daß ich das wieder aufgab. Wir sehen uns dann auf dem Bloxberg.
Bis denne
Danke und Gruß
L.
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (22.10.2016)
Mehr als nett ausformulierte Ideen enthalten. Streckenweise furchbar geschwurbelt. Hast du neben einem Büchsenöffner auch einen Entschwurbler in der Küche? Ja? Dann solltest du ihn neben deinem PC liegen lassen! Es eilt! Die Sache duldet keinerlei Aufschub.

Du meinst keine Bekehrungs-, sondern Belehrungsversuche, Klugscheißerle. Wozu sich ständig auf die Zunge beißen und eine Eremitage bewohnen?

Du erwähnst Hesses Siddharta, Rilke und Novalis. Sehr gut. Sokrates und ich.

"Nein, bekehren zur Wiklichkeit des inneren Lichtes kann ich nicht, es geschieht, was geschieht." Esos gibts mehrere auf kV. Von den Glühwürmlein ihrer "Erleuchtungen" Überzeugte verbreiten sich als beständige Leuchttürme. Ich vermute, die meisten Abmeldungen gehen auf ihre Konten. Im Zustand der "Allwissenheit" vorgetragene, äh, Einsichten sind nervig. Selbstverständlich sind sie nicht bekloppt. Nur anders.


Nenn ich dich Aufgang oder Untergang?
Denn manchmal bin ich vor dem Morgen bang
und greife scheu nach seiner Rosen Röte -
und ahne eine Angst in seiner Flöte
vor Tagen, welche liedlos sind und lang.

Aber die Abende sind mild und mein,
von meinem Schauen sind sie still beschienen;
in meinem Armen schlafen Wälder ein, -
und ich bin selbst das Klingen über ihnen,
und mit dem Dunkel in den Violinen
verwandt durch all mein Dunkelsein.

Rilke

Aus: Die frühen Gedichte (Gebet der Mädchen zur Maria)
(Kommentar korrigiert am 22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Guten morgen Dieter. Gut geschlafen?
Den Entschwurbler leih ich mir manchmal von meinen türkischen Nachbarn Gülen Fülsel, der gibt mir, "was du wolle."
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Gleich danach Buddhas pulverisieren und damit im Winter bei Glatteis streuen! Aber bitte keine Selbstverletzungen. Buddhist im Fleischwolf finde ich eklig.
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
" nur ausgerechnet vom kV-Philosophen, der unlängst über Buddhismus schrieb, wird mir eine Bekehrungsabsicht angedichtet."

Bitte mit Zitat und Link.
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Welche Buddhas, meinst Du, eignen sich fürs Pulverisieren am Besten? Akshobia? Samantabhadra? Amitabha? (der ist vielleicht zu rot) Vairocana? Manjushri? Grüne Tara?
Oder doch lieber ihre zornvollen Emanationen: Mahakala? Vayrapani? Vayrakilaya? Vajravarahi? Demchog? ... kennst Du überhaupt die Bedeutung einer einzigen von den Aufgezählten?
(den Link mit Zitat kriegste später)
(Antwort korrigiert am 22.10.2016)
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Ironisch gemeint bezüglich deiner Schlusspassage. Meine Buddha-Statuen werden nicht zermahlen.
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Diese Sendung über Buddhismus gefällt mir deutlich besser als die Reden Ole Nydahls, der sich auch rechtspopulistisch äußert. https://www.youtube.com/watch?v=1axhJuYHpAo
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
 Schlußsatz des letzten Kommentares von Graeculus.
(Antwort korrigiert am 22.10.2016)
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Vielen Dank, Lothar. Sehr schönes Zitat.

" Graeculus äußerte darauf am 18.10.2016: Der Mensch hat halt gerne das Bewußtsein einer gewissen Überlegenheit über andere, speziell eines besonderen Wissens. Das ist nicht Jux & Dollerei, sondern hängt mit dem existentiell sehr wichtigen Selbstwertgefühl zusammen.
Bei mir ist das die Philosophie, bei Euch Eure Zwei-Personen-Sekte (soweit ich sehe: ein Mix aus Vajrayana, Astrologie und Rhythmenlehre, dem man zumindest eine gewisse Originalität nicht absprechen kann) ... wobei diese zwei Personen ihre internen Probleme gelegentlich öffentlich austragen. Das ergibt einen heißen Cocktail aus Arroganz und Aggressivität. Unser Lothar eben.
Falls Ihr damit jemanden auf kV bekehrt, bekäme man das sicher bald zu lesen."

Er meinte eher nicht, du würdest jemand bekehren wollen, sondern scheint zu bezweifeln, es würde jemanden außer beiden genannten Autoren überzeugen.

Bluebird scheint den seltsamen Drang zu verspüren, andere von seinem sehr speziellen Weltbild überzeugen zu wollen. Das gehört zu seinem religiösen Selbstverständnis. Dass er nichts dagegen unternimmt, die Hinderungsgründe zu beseitigen, darin abgelehnt zu werden, könnte man als Tragik bezeichnen. Vielleicht gehört aber auch das zu seiner ihm eigenen Art zu leben.
(Antwort korrigiert am 22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Den Begriff Tragik im Zusammenhang mit Bluebird würde ich so unterstreichen. Die Hintergründe der Ablehnung - auch für Bette wäre es gut, darüber nachzudenken - aber diese Menschen sind halt, anders als ich oder Du, sehr eigen in ihrer Art. Mit mir kannst du über alles reden. Daß ich für Graeculus, der nur den Theravada gelten läßt, unangenehm bin, ist mir bewußt, aber leider nicht zu ändern. Wenn ich ihn mißverstehe, so ist das auch Absicht: man muß ihn herausfordern, sonst endet er noch als ... als ... ist jetzt wurscht ...
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Aber nur, würde man wirklich glauben, er wollte missionieren. Vielleicht ist das einfach seine Art, sich anderen mitzuteilen?
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Kommentar von heilerfeld (33) (22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Gern vernommen, danke!
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Kommentar von Pagina (61) (22.10.2016)
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Los, Lothar, da kannst du eine Konvertitin machen!
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Pagina (61) meinte dazu am 22.10.2016:
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Super. Glückwunsch für die nächste Erleuchtung!
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Ja, spottet nur.
Isch sag nur unter anderem eines: wenn’s ans Eingemachte geht - in der Todesstunde - dann zeigt sich, was man im Leben gelernt hat. Vorher ist alles nur, wie sagen die Plattitüdler, "Kindergeburtstag".
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Leider reden Tote nur sehr selten. Insofern kann niemand wissen, ob Aussagen von Lebendigen übers Sterben nicht letztendlich nur heiße Luft waren.
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Falsch. Der Karmapa - als Beispiel - ist gerade zum siebzehnten mal zurückgekommen. Ob das "die Wahrheit" ist, oder Scharlatanerie, stellt sich nur denen, die sowieso nichts damit zu tun haben.
Ein Buddha stirbt nicht, er wechselt seine Körper, wie wir die Kleidung. Und in der Tradition des Tzogchen (skt. Maha-Ati) ist es Brauch, daß der Meister beim Sterben seinen Körper vollständig, bis auf die Haut, auflöst. Das findet in einer Yurte statt, die nur einen Ausgang hat, wovor ein Mönch oder sonstige Person Wache hält. Die Yurte wird dann nach Ablauf von soundsovielen Tagen geöffnet und das Ergebnis verkündet.
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2016:
Du verwechselst ein religiöses Dogma mit Tatsachen.
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Verwechselung ist mein zweiter Name - meine weibliche Seite
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Kommentar von Absinth (62) (22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Ja ist denn schon Weihnachten? - Heute werde ich ja mal mit Kommentaren beglückt ...
Sport ist Mord, logo. Der Augustinus freut sich sicher über den Halt. Und ich freue mich über Deinen Kommentar, Absinth. Wann gibt’s neues Futter?
LG
L.
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Kommentar von swetlana (51) (22.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.10.2016:
Ja, das T-Shirt ist der Hammer!
Danke Dir und hab ein schönes Wochenende, Swetlana.
Gruß
L.
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Pagina (61) meinte dazu am 23.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 23.10.2016:
Ooh - ein Freak, liebe Pagina, ist für mich kein Schimpfwort, sondern den Intellektuellen allemal vorzuziehen. Wenn es für Dich was anderes ist, tut es mir leid.
Ich finde, das ist auch mal der Überlegung wert: daß das, was dem einen was gutes bedeutet, für den anderen an Beleidigung grenzt. Man geht viel zu schnell von Übereinstimmungen aus und wundert sich dann, wenn SO WAS dabei rauskommt ...
Beispiel: Absinth und ich - wir loben uns oft gegenseitig, wobei ich immer vorsichtiger werde, da wir anscheinend völlig unterschiedliche Leser haben. Das ist nicht unproblematisch.
Jetzt sei doch wieder, ooch komm ... also das macht mich ganz fertig ...
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Pagina (61) meinte dazu am 23.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 23.10.2016:
Osho - war das der mit den vielen Nobelkarossen, die mit "Rolls" beginnen?
Osho, als er sich noch Bhagwahn nannte, behauptete auch, in einem früheren Leben mit Karmapa in derselben Höhle meditiert zu haben. Man fragte darauf Seine Heiligkeit, ob das wahr sei. Er sagte: "Nein."
Willst nicht mehr mit mir lachen. OK, weinen wir halt ne Runde. Oder gleich in abschmelzenden Permafrost?
"Mit mir nicht, Freundchen" sagte ein hochrangiges kV-Mit-Glied.
(Ohjeh, der Dieter wird wieder die Originalzitate sehen wollen;))
Quellenangabe: Mnemosyne.
(Antwort korrigiert am 23.10.2016)
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Dieter Wal meinte dazu am 24.10.2016:
Osho, als er sich noch Bhagwahn nannte, behauptete auch, in einem früheren Leben mit Karmapa in derselben Höhle meditiert zu haben. Man fragte darauf Seine Heiligkeit, ob das wahr sei. Er sagte: "Nein."

Guter Witz. Auch kV beherbergt Anhänger.
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Pagina (61) meinte dazu am 24.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 24.10.2016:
Brosche tut’s auch.
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Kommentar von swetlana (51) (23.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 23.10.2016:
Tiefer gestochen, o jaja ... jetzt werde ich gnadenlos! - laß mich noch ein paar Posen vor dem Spiegel üben ... grrrr! fauch! brüllll!
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swetlana (51) meinte dazu am 23.10.2016:
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Veröffentlicht am 22.10.2016. Textlänge: 424 Wörter; dieser Text wurde bereits 745 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.12.2019.
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