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Tat tvam asi - dieses bist Du

Essay zum Thema Annäherung


von LotharAtzert

"Wer die Formel des Veda: ’tat tvam asi!’ (dieses bist du!) mit klarer Erkenntnis und fester inniger Überzeugung über jedes Wesen, mit dem er in Berührung kommt, zu sich selber auszusprechen wagt; der ist ebendamit aller Tugend und Seligkeit gewiß und auf dem geraden Wege zur Erlösung."
Arthur Schopenhauer
Der gerade Weg - Schopenhauer hatte noch nichts von der Krümmung des Raumes vernommen, er kannte nur den geraden Weg, wie ihn Buddha 500 v.Chr. lehrte.
Zweifelsfrei hätte Shakyamuni auch die Krümmung gelehrt, aber es gab zur damaligen Zeit fast keine verständigen Menschen, deren Geist er damit hätte erreichen oder gar befreien können. Wo es aber nichts zu befreien gibt, wären es doch Perlen vor die Säue geschmissen. Nein, lieber warf der weise Buddha ersehnte Futterrüben, während er die wenigen Verstädigen anwies, erst später ein zweites Rad der Lehre zu drehen.
 
Ein anderer großer Weiser, Laotse, sprach vom Weg des Wassers. Und Wasser, wo es sich frei bewegen kann, mäandert. Sein Weg ist also unregelmäßig krumm, je nach Beschaffenheit des Untergrundes - steinig, sandig, erdig - sowie dem Durste der Lebenden: der eine trinkt, der andere säuft.
" ... jedes Wesen, mit dem er in Berührung kommt" - Das Wesen des Wassers - dieses bist du! - tat tvam asi!
Das Wasser und sein Kreisen bist du, wie es zum Ozean meandert, oder getrunken wird, durch den Körper weiter und nach der Sammlung in der Tiefe - Wasser ist immer Sammlung nach dem Grund hinab. Und wenn wir nach dem tiefsten Grund fragen, so ist es die innere Meeresstille - das Unbestimmte aller. Der weniger tiefe Grund ist das personengebundene Unterbewußtsein in den Lebenden, wo es die Fähigkeit zum Empfinden begründet.
Shakyamuni lehrte jedem das seine und nichts anderes. Und so wird es immer sein, jedem lehrt der Buddha das seine, soweit ein Wesen offen ist. Oder, wie Heidegger gesagt hätte, er lehrt jeden, das Sein sein zu lassen, wie es ist. Dann steigt das Wasser zum Himmel, formiert sich zu Wolken, die bringen Regen und damit Leben dorthin, wo es aufgesogen wird. Wieder und wieder: Dieses bist du.
Du bist das Abwasser und der Bergsee, der Ozean, transportierst Eiter, Samenzellen und Liebesschwüre, o kreisendes Fließen, o Fluß im Kreisen, du Alter des Meeres und quellenden Urgrunds Musen. ... du bist es und bist es doch nicht ...
""Den Buddha, der das abhängige Entstehen verkündet hat als ohne Vernichtung und ohne Entstehen, ohne Aufhören und nicht ewig, ohne Einheit und ohne Mannigfaltigkeit, ohne Kommen und ohne Gehen, als das friedliche Zurruhekommen der Vielfalt (prapancah), ihn, den trefflichsten der Lehrer, verehre ich".
Aus Nagarjunas Hauptwerk, der Madhyamakakarika.

 Down - Miranda Lambert
  .


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von unfrankiert (52) (31.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 31.10.2016:
Vielleicht solltest Du das "Auf-" nicht so betonen. Wo nichts kommt und nichts geht, ist auch der Begriff seines Sinnes enthoben. Losgelöst trifft es vielleicht besser.
Ich wünsch Dir ein gut’s Nächtle.
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unfrankiert (52) antwortete darauf am 31.10.2016:
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Kommentar von AndreasIsensee (32) (31.10.2016)
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 31.10.2016:
Ich gönne, Andreas ... Danke für Message To The Young - for an old man.
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unfrankiert (52) äußerte darauf am 31.10.2016:
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LotharAtzert ergänzte dazu am 31.10.2016:
Naja, Howlin’ Wolf ist ein anderes Kaliber.
Mir geht es aber um Bezüge zum Text: als Beispiel dient ja das Wasser-Element. Und da haben wir drei Zustände - Hervorsprudelnd (Krebs), fixierend (Skorpion) und umwandelnd (Fische) Die Miranda ist Skorpion, singt "Down" und von Liebe, Tod und Sex - alles skorpionisch. Skorpionfrauen kommen schon als schwarze Witwen auf die Welt, es ist für Männer immer gefährlich, ihnen nahe zu kommen. Ich habe etwa 5 Stunden mit der Suche einer Entsprechung zugebracht und wenn das die Leser schon nicht würdigen, so bin ich doch mit der akribischen Auswahl zufrieden.

Karma Sungrab Gyatso
(Antwort korrigiert am 31.10.2016)
(Antwort korrigiert am 31.10.2016)
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unfrankiert (52) meinte dazu am 31.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 31.10.2016:
Nein, der Aszendent ist ja das aufsteigende Zeichen im Moment der Geburt. Da kann alles mögliche stehen. Auch die Wichtigkeit ist von Fall zu Fall verschieden. Das führte hier jetzt zu weit.
Danke für das Interesse.
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unfrankiert (52) meinte dazu am 31.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 31.10.2016:
Ach jetzt ... also ...
Der Aszendent ist die irdische Erscheinung und Erscheinung ist der Reflex dessen, was selbst nicht erscheint. Andere sehen einem das an, (Hunde riechen es) ja, aber wissen nicht, was sie sehen, noch WER da sieht.
Sei nicht enttäuscht, aber das ist nicht der Ort für astrologische Erörterungen, auch wenn mir Deine Neugierde gefällt. Du kannst da ohne mich weiter lernen, gibt viel Literatur, wobei die Münchner Rhythmenlehre das mit Abstand beste System ist.
FEIERABEND!
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unfrankiert (52) meinte dazu am 31.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 31.10.2016:
Gemach, gemach! Wie sagt der Bürger: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.
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Kommentar von heilerfeld (33) (31.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 31.10.2016:
.
((O))
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Kommentar von Graeculus (69) (31.10.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 31.10.2016:
Eigentlich bräuchte ich einen ganzen Tag, um Dir zu antworten, denn ich gehöre zu der Sorte Mensch, bei denen alles dauert, bis das Passende (aus dem Unbewußten) hochsteigt. Deshalb leide ich auch unter dieser kurzlebigen Zeit. Aber gut, ich versuch mein Möglichstes:
" ... bei ihm bemühe ich mich" - das ist eben der Punkt, den ich nicht ganz verstehe: Du bemühst Dich, der Volksmund nennt es auch ein Abrackern - anstatt Dich zu entspannen und die Dinge kommen und gehen zu lassen, wie sie kommen und gehen. Mühe ist am Anfang gut, aber später sollten die Früchte eingefahren werden.
Ob das Prinzip meines Denkens Wille ist - darüber mache ich mir keine Gedanken, sondern ergründe das Daseinsprinzip, indem ich immer diesen Kreis vor Augen habe - wie oben und schon so oft beschrieben - ich muß mich doch nicht auf Schopenhauers Begrifflichkeit festlegen. Das eine Prinzip ist dreifach: unbestimmt(Fische)-ursprünglich(Wassermann)-bestimmend(Steinbock). Dann geht es weiter: das Bestimmte fügt sich(Schütze)zur Form(Skorpion) ... usw, ich will das jetzt abkürzen, Du "glaubst" das ja sowieso nicht, wobei es garnicht um Glaube geht, außer beim Zeichen Skorpion. Dazu hab ich einen Kommentar höher was gesagt, bezüglich der Musikauswahl.
Wenn wir sagen "es geht da und da rum" geht es immer ums Kreisen, und wenn ich alle Passagen des Kreises verstehe, so habe ich ein rundes Ganzes. Verstehe ich einen Teil davon nicht, so fällt alles auseinander.
Du hast bei mir nie den Eindruck ... brauchst doch von mir keinen Eindruck - siehe Eingangsapho.
Sollte ich jetzt viel Durcheinander geschrieben habe, so entschuldige ich mich - bin einfach nicht in der Lage, aus dem Stehgreif Zusammenhänge leicht verständlich darzustellen.
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swetlana (51) meinte dazu am 31.10.2016:
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Graeculus (69) meinte dazu am 31.10.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 31.10.2016:
Ja was ist denn hier los?
Liebe Swetlana, ganz so einfach ist das sicherlich nicht.
Schuld - auch wenn es nur auf der relativen Ebene ist, existiert schon. Vielleicht hängst Du, statt am Prinzip, am Begriff. Ich möchte mir eigentlich lange Erklärungen ersparen, aber wir können gern mal das tagsüber fortsetzen. Abends bin ich einfach nicht mehr fit genug.
Bis dahin - Danke für die Empfehlung.

Graeculus, es freut mich zu hören, daß wir uns annähern. Auch wenn es noch dauern mag, so ist der Wille ja das Entscheidende und an mir soll es nicht scheitern. Den Willen würde ich im obligatorischen Kreis dem Wassermann/Uranus zusprechen - dem Ursprung oder Schöpferischen, welches auf das Unbestimmte, Namenlose folgt. Aber heute ist (für mich) nicht der Tag für große Erklärungen. Wir vertagen es - es läuft sowieso nicht weg.
Ich danke euch.
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swetlana (51) meinte dazu am 31.10.2016:
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Fuchsiberlin
Kommentar von Fuchsiberlin (31.10.2016)
Nun jut, da mir ditt alles zu viel an Theorie beinhaltet, und auch Du wie jeder andere Mensch in den Supermarkt einkaufen gehen wirst, um zu leben, und auch Du Geld benötigst in dieser Industriegesellschaft, um zu leben, auch Du gewissen gesellschaftlichen Zwängen unterworfen bist, kann ick leider nicht viel mit dem Text anfangen. Als meine Augen etwas von Wasser, Ozean etc. lasen, spülte mein nicht buddistisches Unterbewußtsein einen klaren Gedanken hervor: Berliner Trinkwasser ist sehr gesund.

PS: An Geistheiler glaube icke auch nicht.

LG
Fuchsi
(Kommentar korrigiert am 31.10.2016)
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Veröffentlicht am 31.10.2016, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 31.10.2016). Textlänge: 425 Wörter; dieser Text wurde bereits 631 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.07.2019.
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