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Gutes Karma, schlechtes Karma

Dialog zum Thema Schicksal


von LotharAtzert

"Tue Gutes und vermeide Böses. Das ist die komplette Lehre"
Shakyamuni Buddha
             
"Was glaubst du, wenn ein Fisch versehentlich ans Ufer springt, du siehst ihn, packst ihn vorsichtig und bringst ihn mitfühlend zurück ins Wasser - erwirbst du damit ein gutes Karma?"
"Ja, weil ich dem Fisch, der nur im Wasser leben kann, damit das Leben rette."
"Wenn nun aber auf dem See die zweihundert Schiffsschrauben einen für den Fisch unerträglichen Lärm verursachen und dieser Fisch lieber stirbt, als das Unerträgliche länger zu ertragen - würde sein Zurückbringen in die ... "Folterkammer" dir das daraus resultierende Karma immer noch als eine gute Tat vorkommen?"
"Nein, wenn ich es wüsst und würde ihn ins Wasser zurückbringen, so wäre ich ja Teil der Folterknechte für den Fisch."
"Wahr gesprochen. Es gibt kein ein-deutiges gutes oder schlechtes Karma. Das gibt es immer nur solange, wie man nicht bis auf den Grund schaut. Folterer haben bereits vor der Tat verdrängt, daß sie die Folterknechte sind. Um das zum Zeichen werden zu lassen, fährt mancher auf dem See herum und spendet hauptberuflich für die AIDS-Hilfe oder was auch immer. Das ist in doppelter Hinsicht schlecht für ihr Karma: sie täuschen Hilfsbereitschaft hier vor und treiben zugleich andere in den Wahnsinn. Und was braucht man irgendwann, wenn man schlechtes Karma sammelt?"
"Hilfe von denen, die gutes Karma gesammelt haben?"
" ... die den Fisch aus Mitgefühl retteten, ja ...!"
"Wie kommen jene aber zu gutem Karma, bzw. zur guten Tat, wenn alles so eng miteinander verwoben ist? Ist es dann nicht unmöglich, Gutes zu tun und Böses zu vermeiden?"
"Nicht wenn du dich auf dein Empfinden verläßt. Dieses Empfinden ist mit dem Gewissen verbunden, wie der Krebs mit dem Steinbock. Der Fisch, den wir zum Ausgangspunkt nehmen, hat, wie alle Lebewesen, sein Karma - und du bist weder Folterknecht, noch Retter, sondern nur Auswirkung seiner in der Vergangenheit gesetzten Ursache - unabhängig von deiner Handlungsweise, mit der du für dich neue Ursachen setzt. ... Was glaubst du, erwirkst du gutes Karma, wenn du es mit dem Vorsatz tust, Gutes zu erwirken ...?"
"Vermutlich kein besonders eindeutiges, wegen des egoistischen Kalküls und des Stolzes, der damit einher geht."
"So ist es. Deshalb verschenken wir symbolisch alle Verdienste, tun, was zu tun ist und gehen unaufgeregt weiter ..."
 
  .


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Festil (59) (26.11.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 26.11.2016:
"Wir brauchen Vorbilder, die genügsam sind, sich nicht vordrängeln, man muß nur achtsam sein."
Das ist zwar nicht verkehrt, aber der Einzelne hat von Natur aus alles, was er braucht: zwei Augen, ein Herz, ein Hirn usw. Das sollte genügen, um auch davon Gebrauch zu machen.
Wenn Du sagst "Wir brauchen ... ", so erweckt das schnell den promoterhaften Anschein, als fehlte etwas. Auch sehe ich im Wir die Gefahr der Parteienbildung, sowie den uneingestandenen Rechtfertigungsversuch, nicht selbst bei sich zu sein.
Es ist aber so, daß jeder bei sich anfangen muß.
Dann kann man die Resultate zur Verfügung stellen und wenn kein Bedarf ist, Geduld üben. Damit vermeiden wir gegebenenfalls einen der Lieblingssprüche der Deutschen: "Du wirst mich nicht überzeugen können".
Überzeugung ist immer Ideologie - vorstellungsgebunden.
.
Bei der Achtsamkeit geb ich Dir vollumfänglich recht.
Ich hab das übrigens sehr verkürzt und schlampig runtergeschrieben - in der Hoffnung, daß Fehlerhaftes eher kommentiert wird, wie vor zwei Tagen bei Jack - das waren ja mal echte Dialoge. Aber dazu bedarf es auch noch einer Swetlana - hallo Swetlana, bitte melden! (Babette ist zur Zeit nicht online).
Liebe Grüße auch Dir
L.
Übrigens hab ichs schon wieder verklickt, das passiert mir nur bei Dir. Aber diesmal war ich so klug und hatte den längsten Teil vorher abgespeichert
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LotharAtzert antwortete darauf am 26.11.2016:
Eben fiel mir noch eine Sequenz des Traumes ein, den ich heute in der Nacht hatte: "Ich (Vegetarier seit Jahrzehnten) war in einer Metzgerei angestellt und es war großer Putztag: ich musste alte Fette und Gammeliges überall weg schrubben und kratzen und wischen und tun. Und gestunken hat es und immer weiter Fleischreste, Fleischreste, Fleischreste. ...
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Festil (59) schrieb daraufhin am 27.11.2016:
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LotharAtzert äußerte darauf am 27.11.2016:
Ja das ist ein alter Trick: Kriegste keine Kommentare, bau ein Fehler ein - und schon freut sich mindestens ein Dieter Rotmund und es treibt ihn sein Dämon zum Kommentar.
.
Nein, die ganze Angelegenheit hat auch eine politische Dimension. Es gibt ja user, die würden mich nicht mal mit dem Arsch angucken, selbst wenn ich den Büchnerpreis bekäme. Wenn diese Leser Dich dann und ihresgleichen über den Klee loben, entsteht bei mir ein ungutes Gefühl. Wenn ich dann noch entdecke, daß Du jene genauso lobst, wie mich, ist der Durcheinander perfekt. Da möchte ich mich dann lieber klar abgrenzen, was wiederum mit sich bringt, daß ich kaum noch jemanden kommentieren kann. Dem Absinth wollte ich so mal erklären, warum ich ihn nicht mehr empfehle - seither ist Funkstille zwischen uns.
Du hältst das für übertrieben, ich weiß. Als Steinbock brauche ich aber klare Verhältnisse und nicht freundliches Getue mit jedermann/frau. Lieber Ablehnung, als freundliche Oberflächlichkeit.
Ich hoffe, ich hab das einigermaßen verständlich ausgedrückt.
LG
L.
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swetlana (51) ergänzte dazu am 27.11.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 27.11.2016:
Jaa Sweetie! So will ich das haben!
Gänzlich lehne ich niemand ab - niemals. Sondern das meiste ist Kitzeln: wenn jemand so tut als ob, und nie mit der Sprache rauskommt, dann muß man - mitfühlend, jaja - etwas nachhelfen. Denn was an verunreinigtem Geist drinnen ist, muß raus, muß ins Bewußtsein, um lösbar zu werden, so oder so. Wenn jemand ängstlich ist, mache ich das auch ganz vorsichtig.
Aber wenn das ignoriert wird und man mir schulterzuckend sozusagen Gespensterseherei oder Esoterik vorhält, dann wird es schärfer. Wer mich kennt, weiß, daß ich nicht über Leute herfalle.
Wenn es wirklich um Texte ginge und nicht um Personen, hätte ich die meisten Empfehlungen hier - das mag einigen Ohren wieder arrogant klingen, aber so ist es nunmal. Stattdessen kann ich die an einer Hand abzählen, die meine Texte durch Empfehlung schätzend zum Ausdruck bringen. Es gibt hier eine breite Front von heimlichen Widerständler gegen mich - Angsthasen, die nur im Kollektiv stark sind. Ich halte jedem von ihnen die Hand hin, krieche aber keinem Kollektiv jemals in dieses bekannte Loch.
.
Danke für diese wunderbare Kritik - ich hab auch total Angst gekriegt))))
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swetlana (51) meinte dazu am 27.11.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 28.11.2016:
OK, dann machen wir angstfrei weiter im Text:
Jack favorisiert einen Menschentyp, der sich sexuell enthält und das reine Gute, den reinen Geist für alle anstrebt.
Wenn jetzt aber niemand mehr Kinder zeugt und austrägt, müssen die armen Seelen, die nach Eltern suchen, um erlöst zu werden, auf Tiere ausweichen. Dann müssten die Primaten die Stelle des Menschen einnehmen und stünden bald vor den gleichen Problemen. Dann würde ein Affe vom Überaffen reden usw.
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Festil (59) meinte dazu am 28.11.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 29.11.2016:
Ach das freut mich, daß der Günter erwähnt wird. Ich hatte einen Frosch im Garten, eben der Günter, der hatte, wetterbedingt, drei Lieblingsplätze - an einem der drei saß er immer. Wir grüßten uns jeden Tag - bis er eines Tages weg war und ich ihn nie wieder sah. Noch heute denke ich manchmal seufzend an ihn und frage mich, was wohl aus ihm geworden sein mag. ...
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Kommentar von ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) (26.11.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 26.11.2016:
Genau so hab ich mir das gewünscht - die Diskussion ist eröffnet (auch wenn ich danach erst mal Essen kochen gehen muß).
Gewissen setzt nicht Moral voraus, sondern umgekehrt, Moral setzt Gewissen voraus weil das Gewissen ein Wissen vom Ursprung ist, also von der Quelle des Daseins. Bis die Moral kommen konnte, dauerte es viele Jahrmillionen.
(Unbeholfene Deutung zählt nicht - meine Deutung ist genauso unbeholfen;))) Das Empfinden von Liebe braucht keine Moral - auch eine Tiermutter empfindet Liebe, aber kennt keine Moral.
"Was immer mehr schwindet, sind Skrupel, Schuld- oder Unrechtsbewusstsein, Güte, Hilfsbereitschaft oder die Fähigkeit, Trost zu spenden." - da hast Du wieder recht, das nimmt gefährliche Dimensionen an. Aber wir dürfen uns davon nicht lähmen lassen, sondern umgekehrt, unser Mitgefühl noch weiter ausdehnen. Ich muß erst mal Schluß machen. Danke erstmal.
Liebe Grüße
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 26.11.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 26.11.2016:
Gut, da sind wir uns also einig. Ich hab schon während der Essenkocherei überlegt, was ich antwortete, wenn Du die Moral als vor dem Gewissen stehend betrachtest.

Es ist klar, Moral schützt erst das Subjekt, dann dessen Familie, sein Land und zuletzt seinen Planeten Erde, das geht mit der wachsenden Bewußtheit einher.
Das universale Bewußtsein hingegen ist eine ganz andere Dimension.
Ok, bis dann.
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 26.11.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 27.11.2016:
Ja liebe Barbara - doch bitte Vorsicht bei Milch. Wenn die mal ins Kochen kommt, ist sie nicht mehr aufzuhalten
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 27.11.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 27.11.2016:
Die Milchhaut - b]IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHHHHHHHHHH!!! das ist ja pervers ...
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ZUCKERBROToderPEITSCHE (60) meinte dazu am 27.11.2016:
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Kommentar von Regina (27.06.2019)
Das korrespondiert mit "Ihr sollt nicht essen vom Baum der Erkenntnis des guten und Bösen". LG Gina
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LotharAtzert meinte dazu am 28.06.2019:
Das könnte so sein. Bin zwar kein Bibelkenner, aber ja, das Unterteilen in gut und böse ist immer kritisch zu sehen, wobei das Gegenüber üblicherweise das Böse ist und man selbst der Gute. Wir nennen diese Sichtweise Dualismus.
Danke Gina und lieben Gruß
Lothar
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Veröffentlicht am 26.11.2016. Textlänge: 371 Wörter; dieser Text wurde bereits 468 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 07.07.2019.
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