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Satire zum Thema Buch/ Lesen


von loslosch

Nullus est liber tam malus, ut non aliqua parte prosit (Plinius der Jüngere, ~61 n. Chr. bis ~114 n. Chr.; Epistulae). Kein Buch ist so schlecht, dass es nicht irgendwie auch nützlich sein könnte.

Nach einem logischen Grundmuster vieler antiker Sentenzen. Der schönste Ausspruch aber stammt aus dem Mittelalter: Tam mala res nulla, quin sit, quod prosit, in illa. Nichts ist so schlecht, dass in ihm nicht etwas Nützliches enthalten wäre. Oder modern: Wenn du glaubst, du bist zu nichts mehr nütze, so kannst du immer noch ein schlechtes Beispiel geben.

Hier nun geht der Ausspruch des Plinius fehl. Zu Olims Zeiten waren Bücher, eigentlich Buchrollen, noch liebevoll handgeschrieben, perfektioniert durch die Schreibkunst der Mönche im Mittelalter. Dann kam der Buchdruck auf, technische Schübe im Druckverfahren folgten und der Wahrheitsgehalt der Sentenz sank. Heute, in der Phase von Internet und digitaler Technik, traut sich jeder Hanswurst zu, ein BoD zu verfassen ...

 
 

Kommentare zu diesem Text


Bergmann
Kommentar von Bergmann (30.11.2016)
Das Problem hat sich nur medial verändert, nicht substantiell.
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loslosch meinte dazu am 30.11.2016:
mehr scheinen als sein, das klappt heute besser. die meisten, aber längst nicht alle, merken das sofort.
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (30.11.2016)
Da erscheint vieles, was das Lesen nicht lohnt. Aber Lohnen ist ja ein Bilanzierungsbegriff; daß auf der Seite des Gewinns rein gar nichts zu Buche schlägt, ist damit nicht gesagt. Man kann in der Tat auch daraus etwas lernen, und sei es nur, wie man es besser nicht macht.
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loslosch antwortete darauf am 30.11.2016:
ich wollte ja satirisch die moderne variante (siehe text) toppen. satire pointiert! ;-)
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Kommentar von niemand (30.11.2016)
Kein Buch ist so schlecht, dass es nicht irgendwie auch nützlich sein könnte.


Hat sicher schon so mancher gedacht und es unter das wackelnde Tischbein gestellt ;-) LG Irene
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loslosch schrieb daraufhin am 30.11.2016:
ich nehme lieber pappe, und zwar im keller: zum unterlegen des kühlschranks! lo
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Graeculus äußerte darauf am 30.11.2016:
Auch dies ist eine mögliche Verwendung. Geht freilich nicht bei E-Books.
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loslosch ergänzte dazu am 30.11.2016:
das geht nur mit virtuellen tischen.
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Graeculus meinte dazu am 30.11.2016:
Guter Einfall. Die Sache hat jedenfalls eine Pointe.
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Kommentar von LeFay (33) (30.11.2016)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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loslosch meinte dazu am 30.11.2016:
dilthey, der ganzheitspsychologe? hatte der auch humor?

eine grandiose themenerweiterung!
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LeFay (33) meinte dazu am 30.11.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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loslosch meinte dazu am 30.11.2016:
heureka! das liest sich ja wie eine prognose des aufkommenden islamischen staats, phasenweise ...
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idioma meinte dazu am 30.11.2016:
Holländische Marktfrauen des 17.Jhs verkauften ihr Gemüse verpackt in Radierungen des Herkules Seghers. Heute sind nur noch Restexemplare vorhanden und werden millionenschwer gehandelt....
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loslosch meinte dazu am 30.11.2016:
seghers? den namen kannte ich nicht. aber die marktfrauen waren räumlich und zeitlich näher dran! ;-)

das hatte der landschaftsmaler nicht verdient!
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (30.11.2016)
Klar, es gibt immer noch genug wackelnde Tische, deren Beine ein Buch gut gebrauchen können. So haben Petry, Le Pen und Hofer ihre Bibliothek auch aufgebraucht.
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loslosch meinte dazu am 30.11.2016:
ich glaube, die verfügen über ein stattliches, stabiles inventar. bücherwürmer aber sind die wohl allesamt eher nicht.

wusstest du, dass kohl vor zeiten behauptet hat, er sei ein bücherwurm? und dass er texte von tucholsky in den urlaub mitnimmt? (das kann er meiner großmutter erzählen!)
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