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Kurzprosa zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Dem Bild vom Wesen des Anderen, unserem Selbst entnommen, verleihen wir entscheidendes Gewicht. Doch es wird seinem Wesen mit Sicherheit nicht entsprechen, da es sich immer um eine Projektion handelt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (02.12.2016)
Zum Leben braucht der Mensch die Wahrnehmung des eigenen Selbst durch andere - eben in einer Zahnarztwartezimmerzeitschrift gelesen und hierher passend, finde ich.
Liebe Grüße,
Kerstin.
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Sätzer meinte dazu am 02.12.2016:
Die wird oft abweichen - wegen der Tendenz eigenen "Kram im Gehirn" auf andere zu projizieren. Insofern passt es einerseits, andererseits trifft es nicht die Kernaussage des Textes.
Dank dir für Kommi und Empfehlung und LG Uwe
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Kommentar von Gerhard-W. (78) (02.12.2016)
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Sätzer antwortete darauf am 02.12.2016:
Klar Gerhard, je mehr du dich einlässt, das heißt dem anderen wirklich zuhörst, desto eher vermeidest du Projektionen. Doch wer hört denn heut noch zu in der sich beschleunigenden Welt und dem ständigen Starren auf das Smartphone?
Dank dir für Kommi und ’Empfehlung LG Uwe
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Kommentar von Graeculus (69) (02.12.2016)
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Sätzer schrieb daraufhin am 02.12.2016:
Schau mal hier rein:
 
Du kannst das auch hier bei KV bei manchen Kommentaren sehen. Wenn jemand durch einen Text sich innerlich betroffen fühlt (z.B. wenn er/sie Alkoholikerin ist oder missbraucht wurde), dann setzt oft ein Abwehrverhalten ein, das sich im Kommentar spiegelt. Du wirst oft feststellen, dass auch bei nicht so schwerwiegenden Texten ein Kommentar nicht direkt auf den Text Bezug nimmt, sondern mehr über den Kommentator und sein Gefühlsleben aussagt. Das passiert auch bei weniger gravierenden Inhalten. Der Kommentierende sagt dann meist mehr über sich aus als über den Text an sich. LG Uwe
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Graeculus (69) äußerte darauf am 02.12.2016:
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LeFay (33) ergänzte dazu am 02.12.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 02.12.2016:
Die Häufigkeit kann ich nicht beurteilen, aber es gibt sie. Das sind ja auch nur Beispiele. Wie überall gibt es Depressive, Manisch-Depressive usw. Ich denke viele Menschen versuchen sich künstlerisch zu betätigen, um ihrer Probleme "Herr" zu werden bzw. sie abzumildern. Das ist in der Weltliteratur auch nicht anders (Bsp. Kafka). LG Uwe
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Kommentar von Agneta (02.12.2016)
das ist wohl so, wir machen uns ein Bild vom anderen, das in uns selbst entsteht. Aber manchmal legt es das Gegenüber auch darauf an, sich in einem bestimmten Bild zu zeigen, dass wir etwas Bestimmtes von ihm denken sollen.
Gerne drüber nachgedacht, lieber Uwe, mit lG von Monika
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Sätzer meinte dazu am 02.12.2016:
Ja, so ist es. LG Uwe
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (03.12.2016)
Wahrnehmungen anderer können als Projektionen immer nur mehr oder weniger geglückte Annäherungen sein.
LG
Ekki
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Sätzer meinte dazu am 03.12.2016:
Genau. Dank dir für Kommi und Empfehlung. LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Minimalismen - Prosa.
Veröffentlicht am 02.12.2016, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 25.02.2019). Textlänge: 30 Wörter; dieser Text wurde bereits 477 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.03.2019..
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