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Eingejungfert - Ulrich und die Foren

Pastiche zum Thema Erwachsen werden


von toltec-head

Die Menschheit erzeugt Bücher wie  "Gegen den Hass" von Carolin Emcke und Selbstmordattentäter, AIDS und HAART. Alle sollen gleich sein, gleichzeitig werden überall die Kampfzonen erweitert: wer ein dickes Bankkonto hat, kann sexuell trotzdem bei Null anlangen, Frauen nehmen Männer die Bürojobs weg, viele müssen sich dafür aber damit abfinden, ohne Mann zu bleiben. Man bemüht sich um die Integration von weißen oder schwarzen Negern, lässt die Attentäter von 9/11 an deutschen Universitäten studieren und züchtet so Formen archaischer Gewalt heran, die deutlich die Sprache von Hollywood-Filmen sprechen. Auf der einen Seite: überall unterschwellige Angst vor importierten Krankheiten und Körpern, die sich in schmutzige Bomben verwandeln könnten. Auf der anderen, Spaßbäder mit Saunalandschaft. Es ist das die bekannte Sache mit den Widersprüchen, der Inkonsequenz und Unvollkommenheit des Lebens. Man lächelt oder seufzt dazu. Aber so war nun Ulrich gerade nicht. Er hasste diese Mischung aus Verzicht und Affenliebe im Verhalten zum Leben, wie er sie gerade in Texten auf Lit-Foren fand, die sich dessen Widersprüche und Halbheiten gefallen lässt wie eine eingejungferte Tante die Flegeleien eines jungen Neffen. Nur sprang er auch nicht gleich aus seinem Bett, wenn es sich zeigte, dass das Verweilen darin aus der Unordnung der Menschheitsangelegenheiten Vorteil zog, denn in mancherlei Sinn ist es ein voreiliger Ausgleich mit dem Gewissen auf Kosten der Sache, ein Kurzschluss, ein Ausweichen ins Private, wenn man für seine Person das Schlechte meidet und das Gute tut, statt sich um die Ordnung des Ganzen zu bemühen. Ja, es kam Ulrich nach seiner unfreiwilligen Erfahrung sogar vor, dass es verzweifelt wenig Wert habe, wenn statt einem Buch wie "Mein Kampf" nun das wackere Fräulein Emcke in aller Munde war, Patriarchen abgeschafft, die Frau in bestimmten Bürojobs affirmativen Aktionen willen sogar bevorzugt, der Handel mit jungen Mädchen aber eingedrängt würde; denn das Maß der Widerwärtigkeiten und Schlechtigkeiten würde augenblicklich wieder durch neue aufgefüllt, als glitte das eine Bein der Welt immer zurück, wenn sich das andere vorschiebt. Davon müßte man die Ursache und den Geheimmechanismus erkennen! Das wäre natürlich ungleich wichtiger, als nach veraltenden Grundsätzen ein guter Mensch zu sein, und so zog es Ulrich in der Moral mehr zum Generalstabsdienst als zum alltäglichen Heldentum des Guttuns.

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