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Novelle zum Thema Weihnachten


von Skala

Kowalski hatte vielleicht eine halbe Stunde geschlafen, als ihn jemand an der Schulter anstupste. Er schlug die Augen auf und schaute sich irritiert um. Helles Licht blendete ihn, und von oben schob sich zuerst eine lange Nase, dann wache hellblaue Augen und zum Schluss ein Kranz schneeweißen Haares in sein Blickfeld.
„Kaffee?“
Kowalski schnupperte und richtete sich ächzend auf. „Aus dem Bahnbistro?“
Der Schaffner grinste und drehte den Pappbecher in den Händen. „Nein, ich bin bei voller Fahrt aus dem Zug gesprungen, um einen Kaffee bei Starbucks zu holen.“
„Auch nicht besser“, murmelte Kowalski, nahm das dampfende Getränk aber dennoch an.
„Zucker? Milch?“
Kowalski schüttelte den Kopf und nippte am Getränk. „Warum“, fragte er, „funktioniert Kaffee in Zügen nicht wie Tomatensaft in Flugzeugen?“
Der Schaffner lachte kurz auf. „Vermutlich, weil wir dann auch Analogien zu labberigen Käsebrötchen, Erdnüssen und diabetesverursachenden Kaubonbons finden müssten.“
„Verständlich“, murmelte Kowalski. Er sah aus dem Fenster nach draußen – und staunte nicht schlecht, denn während er geschlafen hatte, war draußen vor dem Fenster die Sonne aufgegangen. „Wie lange habe ich denn geschlafen?“, fragte er. „Ich war doch nur ganz kurz weg!“
„Da haben Sie Recht“, bestätigte der Schaffner ungerührt.
Kowalski starrte ihn an. „Es ist helllichter Tag!“
„Und es ist Heiligabend 2003. Und was sagt uns das jetzt?“
Kowalski runzelte die Stirn. „Gar nichts?“
„Exakt. Trinken Sie Ihren Kaffee! Der ist im Preis inbegriffen.“
Kowalskis Augen wurden kugelrund. „Im Preis?“ Der Schaffner allerdings winkte ab. Kowalski kaute auf seiner Unterlippe herum. Es gab noch so viele Fragen, die ihm auf der Seele brannten, aber gleichzeitig beschlich ihn das Gefühl, dass sie das Ende des zweiten Teiles ihrer Reise bald erreicht haben würden. Dennoch, eine Sache musste er wissen:
„Wer sind Sie eigentlich?“
„Ich?“ Der Schaffner lächelte. „Das sehen Sie doch. Ich bin ein Schaffner.“
„Ja, aber ...“
„Ohne Wenn und ohne Aber.“
Kowalski zog die Augenbrauen hoch. „Und wie lange machen Sie diesen ... Job hier schon?“
„Lange genug.“
„Das bedeutet?“
„Sie fragen viel, Herr Kowalski.“
Kowalski schnaubte. „Wenn Sie wirklich ‚nur‘ ein Schaffner sind, dann gehört das Beantworten der Fragen von Fahrgästen doch zu Ihrem Job, oder nicht?“
Der Schaffner grinste. „Touché.“ Er warf einen Blick aus dem Fenster. „Ach sowas. Wir sind ja schon fast da! Herr Kowalski, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt – Sie wissen ja, wo Sie uns finden.“
Sprach’s und verschwand.


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Dies ist ein Strophe des mehrteiligen Textes Die vier Weihnachtsfeste des Herrn Kowalski.
Veröffentlicht am 10.12.2016. Textlänge: 389 Wörter; dieser Text wurde bereits 357 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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